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Kreuz & Quer am 18. Oktober

Kreuz & Quer am 18. Oktober - Hoffnung auf Besserung

Ob für den krebskranken Philipp, die Menschen in Moria oder den hessischen Wald - Hoffnung auf Besserung ist das Thema der Sendung an diesem Sonntag.

Philipps Kampf gegen den Krebs

Philipp Mickenbecker hat sich schon immer gewehrt: Gegen die Schule, gegen Glaube und Religion, gegen Regeln, die für ihn keinen Sinn machen. Und nun auch gegen den Krebs, der ihn nun zum dritten Mal heimsucht. In der Jugend mit seinem Zwillingsbruder Johannes zuhause unterrichtet und später gemeinsam von einer christlichen Schule geflogen, wurden die beiden schon während ihrer Schulzeit bekannt als die THE REAL LIFE GUYS. Ihr Motto: Geht raus in das echte Leben, weg von den Bildschirmen und fühlt Euch lebendig!

Begonnen hat ihre Leidenschaft für das Basteln und die Natur mit ihrer Schwester Elli, die 2018 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Ein herber Schicksalsschlag, Philipp kämpft damals schon gegen den Krebs. Während dieser schweren Zeit findet er zu Gott, kann sich nicht mehr vorstellen, dass alles rein zufällig geschieht. Sein neu gefundener Glaube hilft ihm durch die Krebserkrankung und lässt ihn auch bei seiner zweiten Diagnose, die er wie durch ein Wunder überlebt, nicht zweifeln, dass alles gut werden wird. Nun hat er zum dritten Mal Krebs. Eine Therapie macht für ihn keinen Sinn mehr - mit all den Nebenwirkungen und einer hohen Chance, dass der Krebs erneut zurückkehrt. Seine Familie, sein Glaube und seine Freunde geben ihm Halt. Das sei das Wichtigste im Leben, sagt er. Warum Philipp nicht viel darauf gibt, was die Ärzte zu den Chancen seines Überlebens sagen, könnt ihr im Interview mit ihm sehen.

Kein Weihnachten in Moria

„Kein Weihnachten in Moria!“ – und auch kein Weihnachten in Moria 2.0. Das fordert die katholische Friedensbewegung pax christi.Nachdem das überfüllte Geflüchtetenlager Moria auf Lesbos abgebrannt ist, sind die rund 13.000 Menschen immer noch auf der griechischen Insel untergebracht. Weiterhin sind die Behausungen notdürftig, es mangelt an sauberem Wasser, ärztlicher Versorgung und Nahrung.

Deshalb fordert die katholische Friedensbewegung pax christi die Evakuierung der Lager und die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland.Sie können sich an der Aktion „Kein Weihachten in Moria“ beteiligen. Zum Beispiel, in dem Sie Briefe an den/ die Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises schicken und so auf die Dringlichkeit der Evakuierung aufmerksam machen.Die katholische Friedensbewegung pax christi stellt eine Auflistung der Abgeordneten und Wahlkreise und Vordrucke für Briefe bereit.

Vielfalt für den Wald

Der Wald der Zukunft soll klimastabil sein. Dabei setzen Förster in Hessen und Rheinhessen auf Vielfalt. „Auf eine Baumart setzen, auch wenn man glaubt, es sei die Baumart der Zukunft, weil sie mit Trockenheit besser kann, wäre ein ganz großer Fehler“, sagt Prinz Felix von Löwenstein. Er ist privater Waldbesitzer im Odenwald und seit Generationen bewirtschaftet die Familie den Wald naturgemäß.

In Zukunft soll nicht mehr eine Baumart wie aktuell die Fichte die Wälder dominieren, sondern Mischwälder sollen entstehen. „Wir sollen das tun, was die Natur auch tut: Vielfalt einbringen“, sagt Prinz Felix von Löwenstein und dabei soll man „das meiste dem lieben Gott überlassen. Denn die Pflanzen, die durch die Samen aufwachsen, die von den Bäumen runterfallen, sind ganz sicher am Standort die Richtigen.“ Nur wenige Pflegemaßnahmen sind da nötig. Das Ziel: Fällt in Zukunft eine Baumart dem Klima oder einem noch unbekannten Parasiten zum Opfer, sollen die anderen Baumarten dies überstehen und die Wälder fortbestehen.

Für einen vielfältigen Wald setzt sich auch der FSC ein. Der FSC versucht ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte, die den Wald betreffen, zu vereinen. Mit dem Siegel kennzeichnen sie Produkte, die nach diesen Prinzipien erwirtschaftet wurden.

Kirchenraumprojekt in Montabaur

© KFJ Montabaur

Alle zwei Jahre findet in der Kirche St. Peter in Montabaur ein thematisches Kirchenraumprojekt mit Jugendlichen aus Schule, Pfarrei und Jugendverbänden statt. In der Woche vom 26. bis zum 30. Oktober ist es wieder soweit. Unter dem Titel „ich einfach verbesserlich“ räumen die jungen Teilnehmer an sechs Erlebnisstationen – darunter ein Einwohnermeldeamt oder ein nachgebauter Supermarkt - mit ihrem Schubladendenken auf. Das Projekt findet natürlich unter Corona-Schutzmaßnahmen statt. An zwei offenen Abenden kann man noch teilnehmen. Alle Infos hier.

Einzigware

Sozial, ökologisch, kreativ – unter diesen Aspekten stellen die Beschäftigungsbetriebe des Caritasverbands Frankfurt e. V. in Frankfurt-Griesheim EiNZIGWARE-Produkte her und hauchen alten Möbeln wieder Leben ein. Indem man benachteiligten Menschen etwas zutraut und sie an kreativen Prozessen teilhaben lässt, entsteht aus einer Schublade ein Regal oder aus LKW-Planen einzigartige Rucksäcke. Langzeitarbeitslosen bietet sich so eine Chance. Sie können durch EiNZIGWARE ihr handwerkliches Talent entdecken und, motiviert durch das hohe Maß an umsetzbarer Kreativität, den (Wieder-)Einstieg in sinnstiftende Arbeit finden. Infos auf einzigware.de

Vom Fußballprofi zum Priester

Patrick Kaesberg hat einige Jahre beim SV Darmstadt 98 gespielt, mit dem Fußball sein Geld verdient. Irgendwann hat er gemerkt, dass ihn das Fußballerleben nicht mehr glücklich macht. Heute ist er Priester im Erzbistum Paderborn. Der Glaube hat schon immer eine große Rolle in seinem Leben gespielt. Doch erst nach und nach kam der Wunsch, Priester zu werden. Heute sagt der 33-jährige: „Priester zu werden, war die richtige Entscheidung. Es ist ein tolles Leben, ich würde nicht tauschen wollen.“

Seepferdchen krönt den integrativen Schwimmkurs

Statt in den Herbstferien zu faulenzen, haben 17 Grundschüler im Schwimmbad Gelnhausen das Schwimmen gelernt. Organisiert haben den Schwimmkurs die Malteser im Main Kinzig Kreis und der Schwimmverein Barbarossa in Gelnhausen. Laut einer Studie der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) können nur 40 Prozent aller Kinder im Grundschulalter schwimmen. Das soll durch das Schwimmkursangebot sich ändern. In allen Schulferien bieten die Malteser solche integrativen Kurse an – übrigens nicht nur für Grundschüler, auch für Erwachsene. Mehr Infos bekommen Sie hier.

Letzte-Hilfe-Kurse im Main-Kinzig-Kreis

  • 24.10. von 11-16 Uhr im Gemeindehaus in Birstein, Kirchgasse3
  • 31.10. von 11-16 Uhr im Martin-Luther-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Bad Orb, Martin-Luther-Str. 7
  • 14.11. von 11-16 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Brachtal, Pfarrgasse 2a, Brachtal-Schlierbach

Anmeldung: Gemeindebüro Wächtersbach, 06053/707780 oder gemeindebuero.waechtersbach@ekkw.de

Elisabethtealer - Marburg ißt solidarisch

Die katholische Citypastoral Marburg begibt sich noch bis zum 31. Dezember diesen Jahres auf die Spuren der heiligen Elisabeth. Sie hat sich zu ihren Lebzeiten um die Menschen am Rand der Gesellschaft gekümmert.In Anlehnung an die heilige Elisabeth hat die Citypastoral Marburg jetzt den Elisabethtaler für Bedürftige ins Leben gerufen.

Ein Taler ist einen Euro wert und kann in 26 verschiedenen Marburger Bäckereifilialen eingelöst werden.Die Taler werden durch Spenden finanziert – zum einen durch ein Spendenkonto, aber auch durch Spendenboxen, die in den Marburger Bäckereien an der Kasse stehen.Falls Sie selbst Hilfe in Form von Elisabethtalern benötigen: Hier können Sie sich einen Taler abholen.

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