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Kreuz & Quer am 1. November

Kreuz & Quer an Allerheiligen - Heilige Vorbilder und Alltagshelden

Allerheiligen ist ein Fest für alle Heiligen, damit niemand vergessen geht. Denn die katholische Kirche kennt um die 7.000 Heilige. Zu viele, um jedem einen eigenen Gedenktag im Jahr zu geben. Heilige sind so was wie Vorbilder. Deshalb stellen wir in „Kreuz & Quer“ Menschen vor, die als auch heute als Vorbild taugen, weil sie sich für andere einsetzen. Hessens Alltagshelden sozusagen. Und wir stellen die Trends bei Allerheiligengestecken vor. Auch die gibt es speziell zu diesem Fest.

Alle Infos gibt's hier...

Allerheiligen: Ein Fest, damit niemand vergessen wird

Die katholische Kirche feiert am 1.11. Allerheiligen. Ein Fest, das für alle Heiligen gedacht ist, die die Kirche kennt. Denn neben den Heiligen-Promis wie St. Martin, St. Nikolaus oder Hildegard von Bingen, die sehr beliebt sind und einen festen Gedenktag im Jahr haben, kennt die katholische Kirche um die 7.000 Heilige. Weil das Jahr mit seinen 365 Tagen nicht für jeden einen eigenen Gedenktag bietet, gibt es Allerheiligen. Bei diesem Fest wird kollektiv an alle gedacht. So wird keiner vergessen.

Halten bis in den Februar...

Es gibt sie in Gärtnereien, bei Floristen und in Supermärkten: Besondere Gestecke fürs Grab. Besonders zu Allerheiligen sind sie gefragt, sagt Juliane Wertmann, die die Floristabteilung der Gärtnerei Löwer in Seligenstadt leitet. Neben Tannenzweigen gehören auch Zapfen, getrocknete Blumen oder Seidenblumen ins Gesteck. Engelfiguren oder Herzen mit liebevollen Botschaften dienen als Hingucker. Diese Grabgestecke sollen schön aussehen, über den Winter wenig Arbeit machen, haben aber auch symbolische Bedeutung. Die Christrose soll an Jesus Christus erinnern, das satte Grün ist ein Zeichen des Lebens und der Hoffnung.

Alltagshelden schenken zeit – Ehrenamt beim SKF

Ob Familienbegleitung, Patenschaftsprogramme, Kinderbetreuung oder die Arbeit mit psychisch kranken Menschen: die Einsatzgebiete als Ehrenamtliche beim Sozialdienst katholischer Frauen Fulda sind vielfältig. Regelmäßig bietet der Sozialdienst Schulungen für Interessierte.

Im Kurs werden an drei Samstagen Kenntnisse zu Themen wie Lebenswelten, Kommunikation, Krisen und Prävention vermittelt. Die nächsten Schulungen finden voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt. Bei Interesse wenden Sie sich per E-Mail an Sr. Debora Schneider, Fachstelle Ehrenamt, Fulda: schneider@skf-fulda.de.

Alltagshelden: Wellcome-Engel im Bistum Limburg

Ruth Klusmeyer ist eine der Ehrenamtlichen Wellcome-Engel im Main-Taunus-Kreis.

Nachwuchs ist schön, manchmal anstrengend, gerade am Anfang. Wenn Oma und Opa nicht um die Ecke wohnen, wird es schwierig. In Limburg gibt es für solche Familien das „Wellcome Projekt“ von der Katholischen Familienbildungsstätte. Hier greifen sogenannte ehrenamtliche „Engel“ den Familien ein bisschen unter die Arme. Ein oder zweimal pro Woche kommen sie vorbei und helfen den Familien mit dem Neugeborenen.

Alltagshelden – Kochen für Bedürftige

Seit 19. März kocht Claus Christian Speck aus Mainz jeden Tag ehrenamtlich für Bedürftige. Vormittags steht er am Herd in der Pfarrer-Landvogt-Hilfe, nachmittags betreut der Lehrer im Bischöflichen Willigis-Gymnasium Schülerinnen und Schüler. Der 40-jährige Hobbykoch ist mit Leidenschaft dabei und freut sich, dass er hier unkompliziert denen helfen kann, den es besonders schlecht geht. 23 Tonnen Lebensmittel hat das Küchenteam seit dem ersten Lockdown vor der Tonne gerettet, sagt Speck. Was in den Töpfen landet, kommt von Supermärkten, Catering-Unternehmen oder Bäckern. Es sind Lebensmittel, die übrig sind. Was die Ehrenamtlichen selbst nicht verarbeiten können, teilen sie mit Foodsharing-Partnern.

Lohnt sich! „Das Letzte Wort“ bei Netflix

Die Serie beginnt mit einer ausgelassenen Feier. Stephan und Karla, gespielt von Anke Engelke, feiern ihre Silberne Hochzeit. Doch stirbt Stephan danach ganz plötzlich und Karla muss sich um die Trauerfeier kümmern. Die wird aber zum Desaster. Daher beschließt Karla: Ich kann das besser – und wird Trauerrednerin. Karlas Konzept: Keine Trauerfeiern nach Schema F. Die Trauerfeier muss zum Verstorbenen passt, ist ihr Motto. „Das Letzte Wort“ ist einfühlsam, gut gemacht. Wer allerdings eine reine Comedy-Serie erwartet, wird wohl enttäuscht. Die Serie „Das Letzte Wort“ denkt laut nach über Tod und Verlust, über die Zeit, über Freude und das, was man im Leben versäumt hat. Aber nie so, dass man danach niedergeschlagen ist. Viele Szenen sind auch witzig. Und diese Balance bekommt Anke Engelke perfekt hin. Schon deshalb lohnt die Serie.

Zünd ein Licht an: St. Martinsaktion 2020

Für Kinder ist es immer ein besonderes Highlight, jetzt im eher trüben November: Sankt Martin. Mit einem Martin auf dem Pferd und tollen Laternenumzügen. Dieses Jahr fällt das flach, wegen Corona. Damit St. Martin trotzdem schön werden kann, hat sich das Bistum Limburg gemeinsam mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ eine große Mitmachaktion überlegt – unter dem Titel „Zünd ein Licht an“. In der Woche vom 8. bis 15. November sollen die selbst gestalteten Laternen um 18 Uhr in den Fenstern leuchten und so ein Gemeinschaftsgefühl stattfinden kann. Unter dem Hashtag #stmartin2020 können Eltern Fotos und Videos von den Laternen ihrer Kinder posten. Die Beiträge werden auf einer Social Wall für alle sichtbar. Die Mal- und Bastelvorlage für die besondere Martinslaterne gibt es hier. Einfach ausdrucken, aufkleben, bemalen und dann ins Fenster stellen.

Weitere Ideen, wie das Martinsfest trotz Corona gefeiert werden kann, und zur Martinsaktion gibt es unter www.stmartin.bistumlimburg.de.

Ehrenamtliche Hilfe für Flüchtlinge

Ein Foto aus Vor-Corona Zeiten.

Das Forum Asyl in Schwalmstadt-Treysa unterstützt Flüchtlinge auf ganz vielfältige Weise. Dort gibt es zum Beispiel ein Begegnungscafé oder Sprachkurse und Alltagsbegleitung. Wer mitmachen möchte, bekommt hier alle Infos und Kontakte.

Gemeinsam die Zukunft als Ehepaar planen

Das Bistum Fulda bietet Ehevorbereitungskurse für Brautpaare an. In den Kursen sprechen Paare darüber, was Ehe für sie bedeutet und wie das gemeinsame Leben als Ehepaar gestaltet werden kann. Eintägige Kurse finden jeweils an einem Samstag am 7. November im Priesterseminar in Fulda, am 21. November im Alfred-Delp-Haus in Kassel und am 23. Januar 2021 im Bonifatiushaus in Fulda statt. Online-Kurse können am Samstag, 19. Dezember, oder am Sonntag, 21. März 2021, besucht werden. Alle Infos zu den Kursen gibt es hier.

Chill mal…

Ein Projekt zum Stressabbau gibt es jetzt für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse. „Chill mal“ lautet das Motto und soll helfen, mal so richtig abzuschalten. Anmeldung am besten direkt bis zum 6. November an: theresa.fischer@ekkw.de.

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