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Kreuz & Quer am 31. Januar

Kreuz & Quer am 31. Januar - Erste Hilfe für die Seele

© Pixabay

Diesmal geht's um erste Hilfe, wenn es mal nicht körperlich sondern seelisch schmerzt, um Baden im Wald, Straßenambulanz in Zeiten von Covid und wie man gut durch den Lockdown kommt.

Erste-Hilfe-Kurs für die Seele

Was zu tun ist, wenn sich jemand verletzt, lernt man im Erste-Hilfe-Kurs. Aber was ist zu tun, wenn Menschen im Umfeld oder man selbst an einer psychischen Erkrankung leidet? Darum geht es beim Erste-Hilfe-Kurs für die Seele im Bistum Limburg. Das nächste Online-Seminar findet am 8. März 2021 um 19 Uhr statt. Das Online-Seminar ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zu einem Tag vor Beginn des Termins über die Webseite des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend möglich.

Elisabeth-Straßenambulanz: Hilfe im Corona-Winter

© Cathia Hecker

24 Stunden mit Mund-Nasen-Schutz – draußen in eisiger Kälte, kaum wärmende Rückzugsorte. So sieht das Leben von Frankfurter Obdachlosen in dieser aktuellen Ausnahmezeit aus. Viele haben von den Masken Wunden hinter den Ohren, erzählt Dr. Maria Goetzens, Leiterin der Elisabeth-Straßenambulanz.

Die medizinisch-pflegerische Ambulanz versorgt Menschen in Wohnungsnot. Seit einigen Monaten muss das Ambulanzteam jedoch das Angebot auf das absolut Notwendigste reduzieren. Fünf Tage die Woche ist die Einrichtung in der Klingerstraße 8 in der Frankfurter Innenstadt von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet. Durchschnittlich behandelt das Ambulanzteam 30 Patientinnen und Patienten an einem Vormittag – vermeintlich viele. Viele bleiben aber auch weg, und genau das macht Maria Goetzens Sorge.

Ihr Appell an uns alle, die unterwegs sind: Wenn wir auf der Straße Menschen in Not sehen, hinschauen und bitte melden – entweder beim ehrenamtlichen Team vom Kältebus Frankfurt oder in der Elisabeth-StraßenambulanzMehr Infos zur Situation gibt es hier

Gut durch den Lockdown

Seit Wochen sind wir durch den Lockdown zuhause. Viele arbeiten sogar dort, statt ins Büro zugehen. Die Kinder machen parallel Home-Schooling.

In einigen Familien liegen die Nerven blank. Damit die Stimmung nicht kippt, gibt es viele hilfreiche Tipps im Internet, wie man die Zeit gut und gemeinsam verbringen kann: Backen, Schatzsuche in der Wohnung, Thementage, Theaterspielen, Malen und Basteln, bis zum gemeinsamen Entrümpeln. Mehr Ideen

Baden im Wald – für die Gesundheit!

Beim Waldbaden geht es direkt in den Wald. Die frische Waldluft und die Ruhe sind gut für die Gesundheit. Das belegen auch Studien. Die Idee kommt aus Japan und heißt dort „Shinrin Yoku“. Woher kommt die positive Wirkung des Waldbadens: Die Bäume verströmen Duftstoffe, so genannte Terpene, um miteinander zu kommunizieren. Diese Duftstoffe wirken blutdrucksenkend und beruhigend auf uns Menschen. Bereits nach zehn Minuten ist der Effekt des Waldbadens nachweisbar. Der Mensch kommt so zu Ruhe und Erholung. Bei uns in Hessen könnt ihr auch Waldbaden. Wo zum Beispiel gibt's hier

Einkaufsservice der Fuldaer Fastnachtsvereine

In bunten Kostüme zusammen schunkeln, singen und lachen: So eine Fastnachtskampagne wird es dieses Jahr nicht geben. Darum nutzen die Fuldaer Fastnachtsvereine die freie Zeit am Wochenende und bieten einen Einkaufsservice an. Unter dem Motto „Einkauf statt Einmarsch“ wird in Kostümen und Uniformen eingekauft. Wer in Fulda wohnt und selbst nicht einkaufen gehen kann, kann per Telefon unter 0151-41277221 oder auf der Website bestellen. Die Bestellungen können noch bis zum 10. Februar jeweils von Montag bis Mittwoch aufgegeben werden.

Spendenaufruf für die Wiesbadener Tafel

Durch die Corona-Pandemie stehen die Menschen bei den Tafeln in immer längeren Schlangen – auch in Wiesbaden. Etwa 2.400 Hilfsbedürftige zählt die Wiesbadener Tafel zurzeit monatlich. Die Tafel ist deshalb auf Spenden von Grundnahrungsmitteln, Kindernahrung und Hygieneartikeln angewiesen. Dazu hat die katholische Stadtversammlung in Wiesbaden eine Sammelaktion ins Leben gerufen.

Die Sachspenden oder auch Gutscheine können nach den Gottesdiensten in den Kirchen oder in den Pfarrbüros der Pfarreien St. Bonifatius, St. Birgid und St. Peter und Paul bis in den Februar hinein abgegeben werden. Was benötigt wird und wie Sie helfen können

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