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Kreuz & Quer am 7. Februar

Kreuz & Quer am 7. Februar - Lachen in der Kirche - geht das?

© Pixabay

Wir möchten mit euch bei Kreuz & Quer gerne mal richtig viel lachen. Denn: Lachen stärkt unser Immunsystem und macht uns außerdem auch noch glücklicher. Unter anderem bekommt ihr Tipps, wie ihr mehr Lachen in euren Alltag einbaut – und wir sprechen darüber, ob man in und über die Kirche lachen darf. Außerdem waren wir nach dem katastrophalen Hochwasser in Büdingen und haben dort eine enorme Hilfsbereitschaft erlebt.

Lach-Yoga: Lachen ist die beste Medizin

Ein indischer Arzt und Yogalehrer hat das wörtlich genommen und vor mehr als 25 Jahren Lach-Yoga erfunden. Regelmäßiges Lachen stärkt das Immunsystem, wie Studien belegen. Anhänger findet Lach-Yoga mittlerweile auf der ganzen Welt – auch in Limburg.

Tipps: Lachen in den Tag einbauen

Die Limburger Lach-Trainerin Kathrin Bendel (https://www.kathrinbendel.de/) hat ganz praktische Tipps, wie wir Lachen mit in den Tag einbauen: Direkt nach dem Aufstehen zum Beispiel einfach vor dem Spiegel eine Minute lang Lächeln. Das aktiviert Punkte in den Wangen, die unseren Entspannungsnerv anregen. Oder beim Frühstück einen Lach-Kaffee bzw. -Tee trinken: das heißt, wir lachen mal auf Kommando los, auch wenn wir uns dabei erstmal merkwürdig vorkommen. Unser Gehirn kann nämlich zwischen simuliertem und echtem Lachen nicht unterscheiden, das bedeutet also es stellt sich automatisch ein Wohlbefinden ein.

Aktuell boomen auch sogenannte Lachclubs, die sich wegen Corona virtuell treffen. Termine findet ihr hier (https://www.lachen-online.de/lachyoga-t%C3%A4glich-online).

Lachen und Kirche - passt das zusammen?

Habt ihr schon Mal in der Kirche gelacht? Das passiert vermutlich eher selten. Zwei Männer aus Bad Homburg machen Kirchen-Kabarett - ein Pfarrer und ein Physiker. Zusammen stehen sie als „Duo Camillo“ auf der Bühne. Pfarrer Fabian Vogt und Physiker Martin Schultheiß haben schon mehr als 1.400 Konzerte gegeben, in denen sie sich vor allem über die Kirche lustig machen – zum Beispiel darüber, wie oft Ehrenamtliche ausgenutzt werden. Humor darf ruhig auch mal was anstoßen, finden Duo Camillo.

Nach dem Hochwasser in Büdingen - große Anteilnahme und Hilfe

Er steht in den Trümmern seiner Kneipe und schafft es trotzdem noch zu lachen und zu witzeln. So eine positive Einstellung ist echt bewundernswert. Jelenko Zrnic betreibt das „Gasthaus zur Krone“ in Büdingen seit 17 Jahren. Wegen Corona hat er seit Monaten, wie so viele andere, geschlossen. Seine Kneipe mitten in der Büdinger Altstadt wurde vergangenen Freitag vom Hochwasser geflutet. Fast alles ist zerstört. Aber die Menschen in Büdingen halten zusammen, viele Nachbarn und Freunde kommen und packen mit an. Die Hilfsbereitschaft ist groß – und auch die Kirchen helfen. Ehrenamtliche verteilen Kaffee, Tee und Essen und es gibt ein Spendenkonto für die Betroffenen:

Ev. Kirchengem. Büdingen - Hilfsb. „Büdingen: Kopf über Wasser“
IBAN DE67 5066 1639 0004 5127 58
VR-Bank Main-Kinzig

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Offen für Vielfalt - eine Kampagne gegen Ausgrenzung und Rssismus

Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ist die Kampagne „Offen für Vielfalt - Geschlossen gegen Ausgrenzung“ von vier großen nordhessischen Firmen gestartet worden. Mittlerweile gehören über 30 Firmen und Organisationen dazu, seit Mitte Januar auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (www.ekkw.de).

Und auch die Stadt Hanau hat beschlossen, bei der Aktion mitzumachen. Dort wurden vor fast einem Jahr zehn Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Der Kirchenkreis finanziert 400 Schilder für die Gemeinden. Die Stadt Hanau möchte so an die Morde erinnern und ein Zeichen setzen – gegen Rassismus und Fremdenhass. Hier können Sie die Schilder bestellen und mitmachen.

Faith and food - interreligiöse Küchengespräche

Es heißt ja: Die besten Gespräche finden in der Küche statt. Das ist auch das Motto der Webshow „Faith and Food“, die von der evangelischen Kirche produziert wird. Den Einfall dazu hatten die drei Pfarrerinnen Susanna Faust-Kallenberg, Dorothea Gauland und Sandra Scholz während des ersten Corona-Lockdowns. Die Idee: Eine Kochshow auf YouTube, bei der Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen gemeinsam kochen. Daraus sind spannende Küchengespräche entstanden, die mit Vorurteilen aufräumen. Mehr Infos und alle Folgen der Show findet ihr hier: www.faithandfood.de

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