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Kreuz & Quer am 21. März

Kreuz & Quer am 21. März - Frühlingsanfang und der Tag der Poesie

© Pixabay

Endlich Frühling. Es ist länger hell, die Vögel zwitschern, Schneeglöckchen und Krokusse blühen, es wird wärmer, und es zieht die Menschen nach draußen, Pandemie hin oder her. Wir haben ein paar Pflanztipps für Balkon und Garten und erzählen von Hoffnungsbändchen, die aufblühen können und vom Frühjahrsputz für die Seele.

Frühjahrsputz für die Seele

Der Frühling kommt – und der motiviert uns ja vielleicht zum Aufräumen und Entrümpeln. Und auch mal zu schauen: was würde mir denn guttun. Im Grunde ein Frühjahrsputz für die Seele. Also, nicht nur äußerlich, in der Wohnung, sondern auch innerlich prüfen, was wegkann. Sich trennen kann aber auch sehr schmerzhaft werden. Solche Entscheidungen sind nicht leicht zu treffen. Beraten und unterstützen kann die psychologische Beratungsstelle Kassel des Diakonischen Werks Region Nordhessen. Aber auch andere Beratungsstellen der diakonischen Werke helfen.

Pflanztipps fürs Frühjahr

Monica Facchinetti

Passend zum Frühlingsanfang wird es jetzt deutlicher wärmer. Zeit, um ein bisschen Frühling auf den Balkon oder ins Haus zu holen. Blumen wie Viola, Narzissen und Tulpen sind für diese Zeit perfekt geeignet und können jetzt problemlos gepflanzt werden. Denn sie halten auch kleinere Nachtfröste gut aus, sagt Monika Facchinetti. Sie ist Floristin am Mainzer Dom.

Sie warnt allerdings davor, jetzt schon Sommerblumen rauszustellen oder zu pflanzen, auch wenn es die schon zu kaufen gibt. Am besten die alte Bauernweisheit beherzigen, sagt die Floristin, und erst nach den Eisheiligen Mitte Mai die Blumen ins Freie bringen.

Hoffnungsbändchen

© Antje Dorn

Viele Menschen hoffen, dass es jetzt endlich aufwärts geht. Ein Zeichen dafür ist ein kleines Bändchen, das aus Samenpapier besteht. Darauf steht in rosa Buchstaben „Hoffnungsträgerin“. Erst trägt man es am Handgelenk, und dann legt man es in die Erde und freut sich an den Sommerblumen, die aus den Samen sprießen. Mehr zu der Aktion der Nordkirche finden Sie hier. Und bestellen kann man die Bändchen hier.

Erlebniskreuzweg in Eichenzell

„In Gott ist Freude – auch im Leide“ - unter diesem Thema steht der diesjährige Erlebniskreuzweg in der Trinitatiskirche in Eichenzell. Die aufgebauten Stationen sollen helfen, die Bedeutung von Jesu Leiden und Sterben näher zu bringen. In den Gottesdienst und Abendandachten werden sie, soweit wie möglich, immer wieder miteinbezogen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, in Kleingruppen von 6 bis maximal 12 Personen den Erlebniskreuzweg durch eine Führung intensiver kennen zu lernen. Anmeldung und Terminabsprache bitte mit Pfarrer Edwin Röder im Pfarramt Eichenzell, Tel.: 06659-918692.

Elisabeth-Verein in Marburg und Gemeinde Cölbe bieten Klimacoaching

In Cölbe findet ein ungewöhnlicher Wettbewerb statt, da treten Gruppen gegeneinander an, um CO2 zu sparen. Die Teilnehmer sammeln Punkte für klimafreundliches Verhalten. Betreut wird das Projekt vom Sankt-Elisabeth-Verein in Marburg. Mitmachen geht noch bis zum 5. Juni.

Woche gegen Rassismus

Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus findet in der Darmstädter Stadtkirche der zentrale Gottesdienst statt. Die Predigt hält Kirchenpräsident Dr. Volker Jung. Der Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr, er wird im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Ev. Dekanats übertragen.

Das Motto der UN-Wochen gegen Rassismus heißt in diesem Jahr „Solidarität. Grenzenlos“. Dazu hat die Stiftung gegen Rassismus heute zu einer Fotoaktion aufgerufen: Unter Hashtag #solidarity und Hashtag #SolidaritätGrenzenlos kann man so ein europaweites Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts gegen Rassismus setzen. Hier gibt es mehr Infos zu der Aktion.

Trommel-Gottesdienst in Wiesbaden per Stream

Weil in den Kirchen nicht gesungen werden darf, wird jetzt getrommelt. In Wiesbaden findet in der Oranier-Gedächtnis-Kirche am 21.03., 18.00 Uhr ein Trommelgottesdienst statt. Profischlagzeuger Burkhard Mayer übernimmt dabei die musikalische Leitung. Sie können live mitschauen, wie Burkhard Mayer zusammen mit Jugendlichen aus der Gemeinde gegen die Stille in der Kirche fleißig gegen-trommelt. Den Trommelgottesdienst gibt’s als Livestream auf dem Twitch-Kanal des Stadtjugendpfarramts zum Mitverfolgen.

Ehevorbereitungskurse im Bistum Limburg

Eine Investition in die Beziehung: Wer kirchlich heiratet, kann im Bistum Limburg an Ehevorbereitungskursen teilnehmen. Dabei können sich Paare einen Tag bewusst ihrer Beziehung widmen und sich mit anderen austauschen. Aktuelle Ehevorbereitungskurse im Bistum Limburg finden Sie hier.

Ein Pfarrer und ein Nerd – machen einen Podcast

Pfarrer Martin Vorländer kennen Sie aus unserer Kreuz & Quer-Rubrik „Bibel Aktuell“, Seba Jakobi aus der FFH-Kirchenredaktion haben Sie bestimmt auch schon mal gehört. In ihrem Podcast „Pfarrer&Nerd“ geht’s diese Woche nicht nur um den Frühlingsanfang, sondern auch um Lieblings-Musikalben, den Welt-Down-Syndrom-Tag und was Nerd Seba damit für ein Problem hat und Martin geht – als schwuler Pfarrer – auf die Entscheidung aus dem Vatikan ein, homosexuelle Partnerschaften nicht zu segnen. Hier finden Sie den Podcast „Pfarrer&Nerd“.

Der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt

Trotz Corona findet der Ökumenische Kirchentag statt: das christliche Mega-Event ist vom 13.-16. Mai in Frankfurt – diesmal nicht mit tausenden Christen auf der Straße, sondern Online, in Videostreams. Die Teilnahme an allen Events wird kostenlos sein! Das Programm und weitere Infos zum 3. Ökumenischen Kirchentag finden Sie hier. Und ein PDF mit dem kompletten Programm auf einer Seite bekommen Sie hier.

Jubiläum: Frankfurter Stadtdekan spendet seit einem Jahr täglich Videoimpulse

Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz und Lori Bemb bei den Dreharbeiten im Kabinett des Dompfarrhauses. Der Whisky auf dem Tisch ist nicht zur Stärkung gedacht, sondern dient als Requisite beim Filmen des Videos zum St. Patrick’s Day.

Am 19. März 2020 hat Frankfurts Stadtdekan Johannes zu Eltz zum ersten Mal einen geistlichen Impuls ins Netz gestellt. Mittlerweile erreichen die täglichen fünfminütigen YouTube-Videos Zuschauer weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Jede Nacht um 0 Uhr geht ein neues Video auf der YouTube-Seite der Dompfarrei St. Bartholomäus online.

Und dieser nächtliche Aufwand lohnt sich. „Wenn ich morgens um sechs aufstehe, haben bereits zahlreiche Menschen das Video angeklickt“, sagt Lori Bemb, die ehrenamtliche Kamerafrau, Regisseurin und Produzentin der geistlichen Impulse. Auch aus Schweden, Österreich und Amerika kommen regelmäßig Klicks. Der Stadtdekan berichtet mal aus dem Leben der Heiligen des Tages, liest aus dem Evangelium oder erzählt von anderen Dingen mit Glaubensbezug. Was als Überbrückung für die gottesdienstfreie Zeit zu Beginn von Corona begann, wird jetzt solange fortgeführt, solange die Zuschauer das möchten.

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