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Kreuz & Quer am 11. April

Kreuz & Quer am 11. April - Einfach mal raus...

© Pixabay

Wandern liegt voll im Trend und Hessen bietet viele, gut ausgeschilderte Wege. Wir sind heute auf dem Rheingauer Klostersteig unterwegs. Für den gibt es eine eigene Rätsel-App fürs Handy. Damit wird die 30 Kilometer lange Route zu einer ereignisreichen Suche nach Legenden und Geheimnissen.

Wir stellen ein Lastenrad vor, das in der Rhön unterwegs sein wird, um Touristen und Einheimische besondere spirituelle Angebote zu machen.

Und wir sprechen mit einem Hessen, der auf dem berühmten Jakobsweg ganz eigene Erfahrungen gemacht und darüber ein Buch geschrieben hat: „Jakobsweg – geholfen hat es nicht“.

Alle Infos gibt es hier...

Rätselwandern auf dem Rheingauer Klostersteig

Slow Travel und Sinnsuche liegen voll im Trend. Gerade beim Wandern kommt man raus aus der Alltagshektik. Wenn es dann noch Spannendes zu entdecken gibt, verpackt mit Impulsen, die entschleunigen, ist man wahrscheinlich bei der Rätselwanderung „Klostersteig for You(th)“ gelandet.

Der Klostersteig im Rheingau hat viele schöne Klöster und Kirchen zu bieten. Eine Rätsel-App fürs Smartphone macht aus dem 30 Kilometer Weg eine ereignisreiche Suche nach Legenden und Geheimnissen. Ergänzt wird die App um Audios mit Gesprächspartnern aus den Klöstern und Kirchen. Elf Orte gibt’s zu erkunden. Wer mag, kann auch mit Stift und Papier losziehen. Es gibt zusätzlich ein Rätselheft, in dem knifflige Kreuzworträtsel gelöst werden müssen.

Auf ein Gespräch mit Gott: Tourismuspastoral Rhön

Mit ihrem Lastenrad wollen Björn Hirsch und sein Team in den Sommermonaten die Rhön unsicher machen. Mit im Gepäck immer ein kühles Getränk, ein warmer Kaffee, Liegestühle und Gespräche über Gott und die Welt.

Die Tourismuspastoral Rhön gehört zum Bistum Fulda und bietet Touristen und Einheimischen verschiedene Angebote an. Unter anderem Gottesdienste im Radom auf der Wasserkuppe oder den Tag der offenen Kirche in der Rhön. Alle aktuellen Infos zu den aktuellen Angeboten der Tourismuspastoral gibt es bei Facebook. Außerdem leiht das Zentralbüro in Hilders-Eckweisbach auch Bücher, Spiele, Nordic-Walking-Stöcke oder Bollerwagen aus.

„Jakobsweg – geholfen hat es nicht“

Es ist der wohl berühmteste Pilgerweg der Welt: Der Jakobsweg. Viele Hessen sind ihn schon gelaufen. Auch Andreas Bauer aus Groß-Umstadt. Er ist Feuerwehrmann und Notfallsanitäter bei der Berufsfeuerwehr in Frankfurt. Ein extrem anstrengender und stressiger Job.

Andreas Bauer hatte an sich die ersten Zeichen eines Burnouts wahrgenommen. Deshalb wollte er den Jakobsweg laufen, um runterzukommen. Das hat nicht geklappt, daher auch der Titel seines Buches „Jakobsweg – geholfen hat es nicht“ (Jetzt bei Amazon bestellen). Doch der Familienvater hat, alleine unterwegs in der Ferne, die Liebe zu seiner Ehefrau ganz neu entdeckt.

Andreas sagt: Der Jakobsweg verändert dein Leben. Er würde den Weg sofort wieder laufen. Sein Buch ist ein Reisetagebuch über 800 Kilometer voller persönlicher Eindrücke, gespickt mit Geschichten, Legenden und Wissen. Viele Bilder von seiner Pilgertour gibt es auch.

Zocken mit dem Bischof

© Bistum Mainz

Mit dem Bischof Minecraft spielen oder Geocachen oder ihm ganz klassisch einen Brief schreiben? Dazu ermuntert der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf Kinder und Jugendliche. „Ich möchte wissen, was euch bewegt“, sagt Kohlgraf in einer Videobotschaft. Corona sei eine verrückte Zeit. „Es nervt euch, es nervt mich und es nervt viele Menschen.“

Beim Minecraft-Spiel am Sonntag, 18. April, von 14.00 bis 19.00 Uhr soll ein Corona-Museum entstehen. Jeder baut mit und packt ins virtuelle Gebäude, was sie oder ihn gerade beschäftigt.

Die Geocaching-Tour führt durch den Offenbacher Stadtwald und kann jederzeit absolviert werden. An der letzten Station können die Schatzsucher eine Nachricht an den Bischof platzieren. Der Bischof geht die Tour selbst am 24. April, holt die Briefe ab und beantwortet sie.

Wer mit dem Bischof Zocken oder Geocachen möchte, kann sich dazu auf der Internetseite des Bistums anmelden. Dort gibt es auch ein Kontaktformular für alle, die lieber einen Brief schreiben möchten.

Tipps gegen Verschwörungstheorien

Flugzeuge versprühen Beruhigungsgift, um uns ruhigzustellen. Oder: Angela Merkel ist die Tochter von Hitler. Gar nicht so leicht, auf solche Verschwörungserzählungen zu antworten, sie zu wiederlegen. Pfarrer Oliver Koch, Weltanschauungsbeauftragter der beiden evangelischen Kirchen in Hessen, kennt solche Verschwörungstheorien. In einer neuen Broschüre gibt es Tipps, wie man sich gegen solche Theorien wappnet. Da finden Sie auch Beratungsstellen und interessante Seiten im Internet. Die kostenlose Broschüre gibt es gedruckt zu bestellen oder auch zum Download.

Kinderhilfe Sri Lanka

Der Hesse Ivor Vancuylenburg aus Neuhof ist Reiseleiter und zeigt Touristen normalerweise sein Heimatland Sri Lanka. Neben den schönen Ecken der tropischen Insel kennt er aber auch die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort. Deshalb hat er den Verein „Kinderhilfe Sri Lanka“ mitbegründet. Der Verein packt Hilfsgüter und verschickt sie vor allem im Container. 200 Betten zum Beispiel und Schulmöbel. Denn besonders wichtig ist dem Verein, den Kindern auf dem Land zu helfen. Wenn Sie den Verein unterstützen möchten, hier gibt es Infos dazu.

Zeugnisse Schwuler Katholiken

© privat

Gregor Schorberger

Sie bekennen Farbe: Zehn schwule Gläubige aus der Gemeinde Maria Hilf in Frankfurt stellen sich und ihre Glaubensgeschichte in einer digitalen Ausstellung öffentlich vor. Die Idee, Gesicht zu zeigen, kam vom Frankfurter Größenwahnverlag und Gregor Schorberger, Mitgründer der schwul-lesbischen Gemeinde in Frankfurt.

Mit Bild und Text stellen sich die Gemeindemitglieder auf der Internetseite des Verlags vor. Nach der Pandemie sollen die Portraits auf Plakate gedruckt und ausgestellt werden. In Deutschland gibt es nur elf schwul-lesbische katholische Gemeinden; die Frankfurter Gottesdienstgemeinschaft um Gregor Schorberger ist die älteste und feiert dieses Jahr dreißigjähriges Bestehen.

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