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Kreuz & Quer am 9. Mai

Kreuz & Quer am 9. Mai - Feiern: Digital und dezentral

© FFH-Kirchenredaktion

Ein großes Fest, aber fast nur digital: Das ist der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt. Wir haben das Programm gecheckt und sagen, was sich lohnt, und auch, was vor Ort zu erleben ist, wie zum Beispiel „Fischbrötchen bei Kerzenschein“ oder eine digitale Schnitzeljagd. Außerdem stellen wir ein spannendes Kinderbuch vor, mit dem ihr von der Couch aus den Jakobsweg entdecken könnt: „Geheimzeichen Jakobsmuschel“ heißt es und stammt von einer Frankfurter Autorin.

Alle Infos gibt es hier:

Ein großes Fest, aber digital und dezentral

© OEKT.de

Die evangelische und die katholische Kirche feiern ein großes Fest diese Woche in Frankfurt – den Ökumenischen Kirchentag, allerdings zum größten Teil digital, also lässt sich auch bequem von zuhause aus mitfeiern. An Christi Himmelfahrt gibt’s einen Eröffnungsgottesdienst, der auch live im Fernsehen zu sehen ist. Genauso wie der Abschluss am Sonntag, 16.Mai. Das Programm schnell nach Highlights durchsuchen, hier in der Onlinesuche.

Theocache: Digitale Schnitzeljagd durch Frankfurt

Zum Start des Ökumenischen Kirchentags lädt eine digitale Schnitzeljagd Kinder, Jugendliche und Familien ein, Orte in der Frankfurter Innenstadt zu entdecken. Für den Theocache braucht’s ein Smartphone, da die Entdecker Inhalte über ausgehängte QR-Codes oder Kurzlinks aufrufen müssen. Entwickelt wurde die Schnitzeljagd für den ÖKT vom Bistum Limburg und der EKHN. Start der Tour ist am Neuen Börneplatz in Frankfurt. Infos gibt es unter schauthin.bistumlimburg.de..

Fischbrötchen bei Kerzenschein

So heißt eine Aktion der evangelischen Jugend im Kinzigtal zum Ökumenischen Kirchentag. Beginn ist am Freitag, 14.05., um 18.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus von Niedergründau. Dort wird die biblische Geschichte von der Speisung der 5000 erzählt. Anschließend können die Besucher den Rundkurs mit zehn verschiedenen Station ablaufen und dabei über Themen wie „Unser Umgang mit Wasser“ oder „Krieg und Frieden“ nachdenken und sich austauschen, zum Beispiel mit Hilfe einer Plakatwand. Ziel ist die Kirche auf dem Berg und Fischbrötchen gibt es natürlich auch. Wer dabei sein will, muss sich vorher anmelden bei Sabine Fritz, tel. 06055/7303 oder per E-Mail: sabine.fritz@ekkw.de. Oder direkt hier mit dem Anmeldeformular.

Buchtipp: Mit Muscheln den Jakobsweg entdecken

© Thienemann-Esslinger Verlag

Mit den Geschwistern Jan und Mila auf Entdeckertour gehen und den berühmten Jakobsweg von der Couch aus erkunden. Das geht mit dem neuen Buch der Frankfurter Historikerin und Theologin Katharina Kunter. „Geheimzeichen Jakobsmuschel. Jan und Mila entdecken den Jakobsweg“ heißt das Buch mit vielen kindgerechten, schönen Zeichnungen. Auf dem Weg entdecken die Kinder viele kleine Muscheln, begegnen einem Fremden mit großem Hut und lassen sich von einem gutmütigen Esel begleiten und man erfährt, was es heißt zu pilgern. Katharina Kunter verbindet Geschichte mit kindgerechten Erzählungen. „Geheimzeichen Jakobsmuschel“ ist schon das dritte Buch in der Reihe mit Jan und Mila. Es kostet 12 Euro, ist für Kinder ab 7 Jahren. ISBN: 978-3-522-30558-7.

Ein Segen für die Liebe

© liebegewinnt.de

#liebegewinnt – unter diesem Motto finden in ganz Deutschland am Montag, 10. Mai, Segensgottesdienste für Liebende statt. Alle sind willkommen, sagen die, die hinter der Aktion stehen. Alle Gottesdienste, die Adresse der Kirchen und auch, wie ihr euch anmelden könnt, findet ihr in der Übersicht. Es gibt zum Beispiel Gottesdienste in Hainstadt, Hofheim, Oberursel, Rüsselsheim, Frankfurt und Wiesbaden. Die katholischen Bischöfe finden die Aktion nicht hilfreich. Sie sagen: Einen Gottesdienst für einen Protest zu nutzen, sei nicht der richtige Weg. Homosexuelle hätten selbstverständlich einen Platz in der Kirche, das Thema werde ausführlich beim Synodalen Weg, einem Erneuerungsprozess der Kirche, behandelt, so die Bischöfe.

Wohnraumoffensive des Bistums Limburg gestartet

Benachteiligten den Zugang zu bezahlbarem Wohnen ermöglichen und die Realisierung von inklusiven, integrativen und sozialen Wohnungen fördern. Das sind die Ziele der neuen Wohnraumoffensive des Bistums Limburg. Die katholische Diözese stellt 17 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des ehemaligen Siedlungswerkes St. Georg zur Verfügung und fördert nachhaltige, inklusive, integrative und soziale Wohnungsbauvorhaben. Erstes Projekt ist das „Inklusionshaus Dorfmitte“ im mittelhessischen Mengerskirchen-Waldernbach. Das Inklusionshaus bietet unterschiedliche Wohnformen an. Alte und Junge, mit und ohne Handicap werden hier zusammenleben. Im Haus selbst sind ein Pflegestützpunkt sowie ein Bistro untergebracht. Im Bistro und der Werkstatt für Menschen mit Handicap entstehen auch Arbeitsplätze für die Bewohner. Dieses Video zeigt, wie das Inklusionshaus aussieht.

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