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Kreuz & Quer an 20. Juni

Kreuz & Quer an 20. Juni - Frag doch mal den Mönch

#FragEinenMönch – 100 ehrliche Antworten auf eure Fragen

© Pascal Nowak

Pater Nikodemus

Nachdem im Dezember sein YouTube-Video #FragEinenMönch mit mehr als einer Million Zuschauer viral ging und heute noch oft täglich kommentiert wird, ist jetzt das Buch mit noch mehr Antworten auf die Fragen herausgekommen, die in dem 15 Minuten-Video nicht zur Sprache kamen.

Der bekannte Fernsehmönch Pater Nikodemus Schnabel antwortet offen, ehrlich und reflektiert auch zu schwierigen und persönlichen Themen - ohne andere zu verurteilen oder ihnen seine Meinung aufzudrücken. Eine Vorbereitung auf die Fragen gab es extra nicht. Es wird tiefsinnig, aber auch sehr lustig. Hier gibt es das Buch und weitere Infos zum Pater, der in Jerusalem lebt, aber auch viel mit Fulda zu tun hat.

Gin statt Gottesdienst

Gin herstellen anstatt beten: in einer Kirche im nordhessischen Liebenau-Ostheim bei Hofgeismar findet kein Gottesdienst mehr statt. Dafür wird jetzt hochprozentiger Alkohol hergestellt. Dort, wo vorher der Altar stand, befindet sich jetzt eine Gin-Anlage. Freitags und am Wochenende hat die ehemalige katholische Kirche für jeden geöffnet. Außerdem finden kleine Veranstaltungen und Verköstigungen statt. Weitere Infos gibt es auf: Fieldfare Gin – Diemel Dry Gin

Grenzerfahrungen

Menschen, die auf Schlauchbooten im Mittelmeer treiben. Grenzzäune. Überfüllte Erstaufnahmelager für Geflüchtete. Bilder wie diese tauchen immer wieder in den Nachrichten auf – aufgenommen an der EU-Außengrenze. „Grenzerfahrungen“ heißt eine neue Ausstellung, an der unter anderem die katholische Friedensbewegung Pax Christi beteiligt ist. Bei der Ausstellung werden verschiedene Themen bearbeitet. Was sind die Fluchtursachen? Welche politischen Entscheidungen wurden zuletzt getroffen? Und wieso wird an der EU-Außengrenze aufgerüstet? Zur digitalen Ausstellung geht’s hier.

Mit dem Rad um den Edersee

Insgesamt 48 Kirchen an Radwegen rund um den Edersee sind jetzt auf einer neuen Karte mit dem Titel „Himmlische Ansichten“ zu entdecken. Zu jeder Kirche gibt es die Highlights und Öffnungszeiten. Die Karte ist kostenlos und wird herausgegeben vom evangelischen Kirchenkreis der Eder. Insgesamt werden auf der Karte 21 Radwege beschrieben, 19 davon führen rund um den Edersee. Karten liegen in Pfarrämtern, Kirchen und Tourismus-Büros kostenfrei aus oder können hier heruntergeladen werden.

Mit alten Handys Gutes tun

Fast 200 Millionen alte Handys schlummern in deutschen Schubladen. Krass eigentlich. Und es werden jedes Jahr mehr, sagt eine Umfrage vom Digitalverband Bitkom. Wohin damit? Zum Beispiel die Aktion „Goldhandys“ vom Hilfswerk missio unterstützen. Missio sammelt die alten Handys und lässt sie über eine Partnerfirma recyceln. Diese Firma kümmert sich auch ums Löschen von persönlichen Daten.

Neu ist dieses Jahr: Es können auch Firmen mitmachen und ihre Diensthandys abgeben. Sammelstellen in deiner Nähe findest du hier. Wie das funktioniert, auch bezüglich der Daten, steht hier.

Das Ende der Spargelsaison

© VSSE, Christoph Goeckel

Die Spargelsaison geht mit dem 24. Juni zu Ende. Ab da stechen die Spargelbauern keinen Spargel mehr. Der 24. Juni steht nahe der Sommersonnenwende. Die Tage werden wieder kürzer. Das restliche Jahr soll der Spargel austreiben und sich erholen, damit er insgesamt zehn Jahre lang jährlich weiter gestochen werden kann.

Warum es traditionell der 24. Juni ist, hat auch eine religiöse Note. Am 24. Juni feiert die katholische Kirche Johannes den Täufer. Der sagt in den Evangelien zu Jesus: „Er muss wachsen, ich aber geringer werden.“ (Joh 3,30) Das passt sehr gut zu den abnehmenden Tagen nach der Sommersonnenwende und dem Stichtag für den Spargel.

Nach mehreren Verschiebungen wegen der Corona-Pandemie startet die ursprünglich für 2020 geplante neunte Saison des "Literarischen Frühlings" rund um das nordhessische Frankenberg am 1. Juli. An zunächst vier Tagen werde knapp ein Dutzend Veranstaltungen angeboten. Mehr Informationen und Eintrittskarten.

Sie ist die Neue: Daniela Hottenbacher

© Christian Schaubelt

Daniela Hottenbacher ist neue Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die 30-jährige Physiotherapeutin und Studentin der Sozialen Arbeit und Sport ist im rheinhessischen Gundersheim aufgewachsen. Mit erst fünf Jahren war sie bei der Aktion Dreikönigssingen (Die Sternsinger) aktiv und engagierte sich seitdem bei der Katholischen Landjugend Bewegung (KLJB). Seit sechs Jahren ist sie Vorsitzende des BDKJ im Bistum Mainz. Wichtige Themen sind aktuell für sie, dass wieder Gruppenstunden und Freizeiten für Kinder und Jugendliche stattfinden dürfen, denn Kinder seien mehr als Schüler. Außerdem möchte sie sich besonders einsetzen für eine nachhaltige Klimapolitik, das Frauenpriestertum in der Katholischen Kirche und Segnungen homosexueller Paare.

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