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Kreuz & Quer am 1. August

Kreuz & Quer am 1. August - Tipps aus dem Klostergarten

© Oli Heimann

In Gärten wachsen nicht nur schöne Blumen, sondern oft viele nützliche Heilpflanzen. Der Klostergarten in Seligenstadt hat beides zu bieten und das in einer gigantischen Vielfalt. Gärtnermeister Uwe Krienke zeigt, was die Mönche für ihre Heilmittel angebaut haben und gibt Tipps für den heimischen Garten. Und wir stellen einen zweiten Garten vor, der von Hildegard von Bingen inspiriert ist. Im Hildegarten lässt sich sozusagen durch das Naturkundebuch der Heiligen spazieren. Hier wächst, was sie in ihrem Buch beschrieben hat. Ein wahres Dufterlebnis.

Alle Infos gibt es hier:

Durch Seligenstadt – live oder virtuell

Einhardstadt darf sich Seligenstadt ganz offiziell seit letztem Jahr nennen. Einhard hat die Stadt gegründet und die Basilika als Klosterkirche erbauen lassen. Heute zeigt sich das idyllische Städtchen am Main mit vielen alten Fachwerkhäusern, einer langen Geschichte – und einem wunderschönen Klostergarten. Benediktiner hatten den angelegt, um sich zu versorgen mit allem, was sie zum Leben brauchen. Die historischen Gassen lassen sich auf einem virtuellen Stadtrundgang erkunden. Ein Nachtwächter versorgt euch zusätzlich mit Infos zu den alten Gebäuden.

Digitale Rallyes durch den Klostergarten Seligenstadt

Den Bienen durch den Klostergarten folgen, Kräuter suchen oder checken, was Mönche früher angebaut haben: Im Klostergarten in Seligenstadt lässt sich das ganz spielerisch entdecken – mit drei digitalen Quizrallyes, so genannten Actionbounds: Die fleißigen Klosterbienen, Speise der Mönche – Teil 1 und Speise der Mönche – Teil 2. Geeignet sind die Rallyes für Kinder ab 8 Jahren.

Besonders Workshops für Kinder

Von wegen – Kloster ist langweilig! Den Flug der Bienen filmen, Bäume vermessen oder Kräuterseife selbst herstellen. Im Kloster in Seligenstadt gibt es viele Workshops speziell für Kinder. Zum Beispiel die Umwelt-Werkstatt, den Gartengeschichte-Workshop oder den Kunst-Workshop.

Duftparadies am Rhein: Der Hildegarten in Bingen

Es ist ein ganz besonderer Garten: Im Hildegarten in Bingen wachsen zahlreiche Pflanzen, die die Hl. Hildegard in ihrem Naturkundebuch, der „Physica“, beschrieben hat. Das Buch ist Grundlage für die Gestaltung des Gartens mit Kräutern, Sträuchern und Bäumen. Beim Spaziergang durch den Garten ist es so, als ob man durch Hildegards Buch läuft. Gerade jetzt im Sommer duften im Hildegarten Salbei, Fenchel und Majoran herrlich erfrischend. Der Garten liegt direkt am Rhein neben dem Museum am Strom.

Auf den Spuren Hildegards: Hildegardweg in Bingen

Hildegard hat Bingen so sehr geprägt, dass sie aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist. Der Hildegardweg führt zu Stationen, an denen an die Heilige erinnert wird oder an denen sie selbst noch gewirkt hat. Nicht überall ist tatsächlich noch was zu sehen. Zum Beispiel das von ihr gegründet Kloster gibt es nicht mehr, aber ein Fernrohr hilft der Fantasie auf die Sprünge. Wer durchs Fernrohr schaut, sieht auf der anderen Flussseite, wie hingezaubert, die Klosterkulisse in den Berg „hineingemalt“. Der Weg beginnt und startet am Museum am Strom. Hier gibt es eine ausgedruckte Karte zu Mitnehmen.

Neues Projekt: Kreuzpunkt im Viertel

Im Heiligkreuz-Viertel in Mainz entstehen bis zu 2000 neue Wohnungen und Kirche ist mittendrin. Wer aber nach einer Kirche mit Turm, Glocken und Orgel sucht – Fehlanzeige. Denn das Projekt „kreuzpunkt im Viertel“ ist ein stylischer Raum zwischen Einkaufsläden und Cafés. Hier können sich die neuen Bewohner des Viertels treffen und ihre Projekte verwirklichen. Kreuzpunkt hat dazu eine große Küchenzeile, eine lange Tafel und Sofas. Die Projekte werden anhand der Bedürfnisse der Bewohner entwickelt. Die Projektmitarbeiter Michael und Gabriel zeigen in einem Video, was sie vorhaben. Das Projekt ist getragen von der Caritas und dem Bistum Mainz.

Mit 14 Jahren an der Orgel

Philipp Hellmeister gehört zu den jüngsten Orgelschülern im Bistum Mainz. Schon vor seiner Erstkommunion war er von diesem Instrument begeistert. Fasziniert ist der 14-Jährige vor allem vom Klang und dass es eine gute Koordination von Händen und Füßen braucht. Wäre das auch was für euch? Neben Orgel gibt’s ja auch noch viele andere Instrumente und in einem Chor singen, ist auch denkbar. Alle musikalischen Ausbildungsangebote findet ihr auf den Seiten der Kirchenmusik im Bistum Mainz.

Digitaler Pfarrpfad

Wie schafft man in einer neuen XXL-Pfarrei ein Zusammengehörigkeitsgefühl? Diese Frage haben sich Engagierte in der zukünftigen katholischen Großpfarrei St. Elisabeth Hofheim-Kriftel-Eppstein gestellt. Herausnkam der „Digitale Pfarrpfad“. Über die Wander-App Komoot lässt sich die 42-Kilometer-Strecke erkunden. Der Weg verbindet alle Kirchhäuser und führt durch Wälder und über Feldwege. Natürlich kann man sich auch nur Teilstrecken zum Abwandern raussuchen. Geplant sind irgendwann auch Events, an jedem Streckenpunkt ein Kaffeeklatsch zum Beispiel.

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