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Kreuz und Quer am 15. August

Kreuz und Quer am 15. August - Der Priester mit dem grünen Daumen

Diesmal geht's wieder kreuz und querbeet. Viel Grün in der Sendung.

Kirche im Grünen

Die „Kirche im Grünen“ in Frankfurt-Höchst ist ein Ort, den man im Industriestadtteil der Main-Metropole so gar nicht vermutet. 8.000 Quadratmeter Grün mit hohen Pflanzen und Bäumen, einem Spielplatz, einer riesigen Wiese plus Orangerie. Das Erlebnisgelände hat für jeden, der es genießt, draußen zu sein, viel zu bieten. Vor sieben Jahren hat Stefan Hecktor seine Gärtnerei plus Gelände mit Gleichgesinnten aus der katholischen Pfarrei St. Magareta zur „Kirche im Grünen“ verwandelt. Unter der Woche Gärtnerei, an vielen Wochenenden im Sommer Erlebnis- und Begegnungsplatz. Das ist nämlich auch die Idee dahinter. Menschen sollen sich begegnen, Spaß haben, Seele baumeln lassen. Nächster Termin ist die „offene Gartenpforte“ zu Maria Himmelfahrt am 15. August. Weitere Termine hier

Sei gut zu deinem Rasen - Schöpfung bewahren

Sattgrün und ohne Löcher soll er sein – der perfekte Rasen. Wer zuhause Rasen hat, weiß, dass das ganz schön schwierig sein kann. Da spielen so viele Dinge eine Rolle. Matthias Thiel, Priester aus Dillenburg in Mittelhessen, hat da sozusagen den grünen Profi-Daumen. Er ist ausgebildeter Landschafts- und Gartenbaumeister.

Zwei Fehler werden beim heimischen Rasen oft gemacht, sagt er: zu kurz und zu oft mähen. Die Höhe der grünen Grashalme ist wichtig. Ihre Wurzeln in der Erde sind nämlich genauso lang. Ist der Rasen oben zu kurz geschnitten, können sich die Wurzeln im Boden das Grundwasser schlechter ziehen. Der Rasen gerät in Stress. Im Sommer sollte dem Rasen Zeit zum Wachsen gegeben werden. Der Rasenmäher sollte deshalb eher wieder ab Spätsommer regelmäßig zum Einsatz kommen.

Viel Grün und weniger Steine um unser Zuhause beschert uns auch übrigens gerade im Sommer angenehmere Temperaturen...

Heißer Sommer: Grün macht kühl

Priester Matthias Thiel

Auch wichtig im Hinblick auf das Klima und Städte: Dort würde Thiel sich begrünte Dächer, Bushaltestellen und mehr Bäume wünschen.

Es ist wieder voll – Seelsorge am Flughafen Frankfurt

© Bistum Limburg

Sommerferien am größten Flughafen in Deutschland – am Airport Frankfurt tummeln sich zurzeit täglich zwischen 80.000 und 85.000 Urlauber. Nach der langen Corona-Durststrecke zieht es Unzählige wieder mit dem Flieger in den Süden. Das nimmt auch der katholische Flughafenseelsorger Pater Heinz Goldkuhle wahr.

Bei einigen gibt es allerdings auch plötzliche dramatische Ereignisse. Genau für diese Menschen ist der Seelsorger da, nicht nur mit erster seelischer Hilfe, sondern oft auch ganz pragmatisch in der Organisation von Abläufen. Eine plötzlich verwitwete Frau – ihr Mann hatte am Flughafen einen Herzinfarkt - konnte zum Beispiel schnell wieder mit dem Leichnam in ihre Heimat fliegen, weil Pater Goldkuhle das Bürokratische maßgeblich mit geregelt hatte. Für den Pater ist ganz klar: Kirche gehört als Ansprechpartner für alle Situationen unbedingt an einen Flughafen. Mehr auf www.flughafenseelsorge.de

© C. Wagner / Bistum Limburg

In der Kita in Wirges

Ein Insektenhotel, eine Kräuterspirale, Hochbeete und Obststräucher: Wohin man auch blickt, um die Kita St. Franziskus in Wirges sieht man Natur pur! Die Kinder sind für die Pflege des Naturbereichs verantwortlich, gießen ihre Beete, ernten Obst und Gemüse und schaffen Naturräume für Insekten. So lernen sie mit allen Sinnen, wie unendlich wichtig Natur und Nachhaltigkeit sind.

60 Jahre Berliner Mauer

Weg der Hoffnung Point Alpha

60 Jahre ist es jetzt her, dass mit dem Bau der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze begonnen wurde. Heute erinnert kaum noch etwas an die schlimme Zeit des Kalten Krieges. Außer am Point Alpha, denn hier gibt es neben dem Grenzmuseum auch den Weg der Hoffnung. Die Skulpturen sind teilweise aus Resten der alten Grenze entstanden und sie symbolisieren das Leid der Menschen in der Grenzregion und orientieren sich am Leidensweg von Jesus. Weitere Infos gibt es hier

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