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Kreuz & Quer am 31. Oktober

Kreuz & Quer am Reformationstag - So ist die evangelische Kirche entstanden

Wir berichten über eine neue Ausstellung in Kassel: „Suizid – Let´s talk about it“, stellen soziale Projekte vor und erzählen, wie die evangelische Kirche entstanden ist.

Reformationstag

Am 31. Oktober 1517, vor 504 Jahren, hat der Mönch Martin Luther 95 Thesen an eine Kirchentür genagelt. Das war der Beginn der evangelischen Kirche. In den 95 Thesen ging es um den Ablasshandel seiner Zeit. Also gegen die Praxis, sich mit Geld von seinen Sünden freizukaufen. Luthers Kritik an Kirche und Papst hat ihn in Lebensgefahr gebracht. Er musste auf die Wartburg fliehen. Mehr Infos zur Reformation und Martin Luther.

Eine Reformations-Feier im Internet

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (www.ekhn.de) feiert diesen Sonntag um 18 Uhr einen Festakt, der live im Netz gestreamt wird. Redner ist Dr. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er spricht zum Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ – das ist besonders spannend, weil Martin Luther auch für seine antisemitischen Schriften bekannt ist.

Suizid – Let’s talk about it! – Ausstellung in Kassel

„Suizid – Lets´talk about it“ - so heißt eine Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Selbsttötung ist eines der letzten Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Das will die Ausstellung ändern. Sie läuft noch bis zum 27. Februar 2022. Dazu gibt es ein Begleitprogramm mit Lesungen, Filmabenden und Diskussionen. Alle Infos dazu hier.

Kalender SEH-WEISEN 2022

„Seh-Weisen 2022“ – So heißt der Kalender der Lebenshilfe Marburg. Die Kalenderblätter haben Menschen mit geistiger Beeinträchtigung gemalt. Aus über 200 Einsendungen wurden die schönsten Bilder ausgewählt. Portraits und Kommentare der Künstler befinden sich jeweils auf der Bild-Rückseite. Für einen Preis von ca. 14 Euro können Sie ihn hier erwerben oder alternativ auch per Mail bestellen: vertrieb@lebenshilfe.de.

Nachteulen-Gottesdienst in Wendershausen

Jedes Jahr am ersten Freitag im November ist die dunkle Kirche mit Kerzen und Eulen dekoriert. Wegen Corona findet der Abendgottesdienst diesmal draußen statt. Die Besucher sind eingeladen, mit Laternen und Kerzen im Dorf die Geschichte der Arche Noah nachzuempfinden. Gestartet werden kann zwischen 18.00 und 20.00 Uhr von der Kirche in Wendershausen, am 5. November.

Klimabericht der Deutschen Bischofskonferenz

© Pixabay

Wir müssen alle etwas tun: Klimaschutz geht jung und alt etwas an – und auch die katholische Kirche. Deshalb haben sich die 27 Bischöfe aus ganz Deutschland zusammengesetzt und über Wege für aktiven Klimaschutz gesprochen. Bessere Vernetzung, Ideenaustausch und weitere Maßnahmen sind die Ziele für die Zukunft. Eine Möglichkeit, das Klima zu schützen ist die Klima-Kollekte von Seiten der Kirche. Da kann jeder mitmachen und so sein CO2 kompensieren.

Kinder sind die großen Verlierer der Pandemie

Das sagt Pastor Bernd Siggelkow, der Leiter der „Arche“, einem großen christlichen Kinderhilfswerk mit mehreren Standorten in ganz Deutschland. Dort bekommen benachteiligte Kinder und Jugendliche ein warmes Mittagessen, werden nachmittags betreut oder erhalten materielle Unterstützung. Siggelkow hat viele Kinder und Familien besucht, die in Armut und schwierigen Verhältnissen leben, und festgestellt:

Die Lockdowns, die Enge in den Wohnungen, die allgemeine Zukunftsangst haben die Lage in vielen Familien noch mal deutlich verschärft. Oft war auch das Home-Schooling schlecht organisiert, und viele Kinder technisch schlecht ausgestattet. Siggelkow hat darüber ein Buch geschrieben: „Kindheit am Rande der Verzweiflung“. (Claudius Verlag, ISBN 97835326286, €14 Jetzt bei Amazon bestellen)

Essen verteilen für Obdachlose in Frankfurt

Eine warme Mahlzeit für obdachlose Menschen: Dafür sorgt das Frankfurter Projekt „Stützende Hände“ , sieben Tage, jede Woche. Dabei kochen Ehrenamtliche, oder es wird Essen von verschiedene Restaurants gespendet. Sarah Effiong ist unserer Mutmacherin – Sarah engagiert sich seit der Corona-Zeit ehrenamtlich als „stützende Hand“. Hier kann direkt bei den Bedürftigen geholfen werden und Jeder kann dazu etwas beitragen. Wir haben Sarah beim Essen verteilen begleitet...

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