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Kreuz & Quer am 2. Januar 2022

Kreuz & Quer am 2. Januar 2022 - Rückblicke und Ausblicke

Am Anfang des neuen Jahres schauen wir zurück auf das Vergangene, zum Beispiel auf eine Reise in den Libanon. Und wir schauen nach vorn: auf die Aussendung der Sternsinger und die Dokumenta 15. Außerdem waren wir auf dem Krippenweg in Großenlüder und haben uns die Experimentalorgel in der Martinskirche in Kassel genauer angesehen.

Krippenweg in Großenlüder

Der Krippenweg führt auf einem etwa eineinhalbstündigen Rundweg durch den historischen Ortskern von Großenlüder, besonders reizvoll ist der Besuch nach Einbruch der Dunkelheit. In liebevoll dekorierten Fenstern und Gärten kann man 37 Darstellungen der Geburt Christi bestaunen.

In den Krippenweg integriert sind vier Stationen der Besinnung, die mit Bibel-Zitaten und meditativen Texten den Besucher zum Nachdenken inspirieren.Holzbildhauer aus Hessen, Thüringen und Bayern sowie private Leihgeber beteiligen sich am diesjährigen Projekt.

Den Schwerpunkt bilden sechs Arbeiten des Holzbildhauers Steffen Kranz aus Völkershausen. Weitere Infos finden Sie hier.

Experimentalorgel Martinskirche in Kassel

Auge in Auge mit Orgelpfeife. Bei der neuen Experimentalorgel in der Kassler Martinskirche liegen die Orgelpfeifen waagrecht. Die Orgel wiegt eine Tonne, ist ganz in weiß gehalten und drei auf drei Meter groß, und sie kann an jeden Platz im Kirchenraum gefahren werden.

Einzigartig macht das besondere Instrument außerdem ein kleines, unsichtbares Ventil. Das ermöglicht die Orgel wie ein Klavier zu spielen. Mehr Infos finden Sie hier.

Documenta 15 – Elisabethkirche in Kassel wird zu Perlengedicht

Die Künstlerin Birthe Blauth wird die Elisabethkirche in Kassel in eine Kunstinstallation verwandeln. Die gesamte Kirche wird zu „Poem of Pearls“.

Der Kirchenraum wird mit grünem Kunstrasen ausgelegt und lädt zum Nachdenken und Verweilen ein. Mehr Infos finden Sie hier.

Über den Tellerrand blicken – eine Studienreise in den Libanon

Pfarrerin Christina Schnepel aus Hofgeismar war drei Monate im Libanon und hat in Beirut an der theologischen Hochschule noch einmal studiert. In dieser Zeit hat sie sich auch über die Situation der zwei Millionen Flüchtlinge im Libanon informiert. Und sie hat mit den Menschen über die Katastrophe im letzten Jahr gesprochen.

Da ist ein Lager mit hochexplosiven Chemikalien in die Luft gegangen, 200 Menschen starben, Tausende wurden verletzt und Hunderttausende obdachlos. Der Libanon ist ein wunderschönes Land, sagt Christina Schnepel. Aber die Menschen leiden unter einer großen Wirtschaftskrise. Strom und Wasser gibt es nur zwei bis drei Stunden am Tag. Und viele Familien können nur mit Geld von Verwandten aus dem Ausland überleben.

Doch trotz aller Probleme lassen sich die Libanesen nicht unterkriegen. Das zeigt sich auch in der Straßenkunst, wie die Fotos von Frau Schnepel zeigen.

Projekt Väterlotsen – Väter begleiten werdende und junge Väter

Vom Mann zum Vater: Dieser Prozess ist für viele junge Männer mit einem starken Einschnitt in ihr bisheriges Leben verbunden. Damit sich Betroffene gut auf die neue Rolle vorbereiten können, macht die Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) nun neue Angebote in Stadt und Kreis Kassel.

Dafür werden in einem ersten Schritt erfahrene Väter zu Lotsen ausgebildet, die dann werdenden und jungen Vätern mit Rat und Tat unter die Arme greifen sollen. Wer sich auch ausbilden lassen oder beraten werden will, alle Infos gibt es hier.

Sternsinger 2022

Ab dem 6. Januar sind sie wieder unterwegs, die Sternsinger – wenn auch unter Coronabedingungen. Unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ steht die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2022.

Trotz der ermutigenden Entwicklungen der letzten Jahre ist die Kindergesundheit vor allem in den Ländern des globalen Südens stark gefährdet. Das liegt an schwachen Gesundheitssystemen und fehlender sozialer Sicherung. Bis heute hat die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung. Vor allem in Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Durchfall, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte.

Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie gefährden die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen erheblich – und sie bedrohen die Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte. Mehr Infos über die Aktion und das Spendenkonto finden Sie hier.

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