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Kreuz & Quer am 23. Januar

Kreuz & Quer am 23. Januar - Kirche zum Wohnen

Eine Kirche wird zum trendy Wohnhaus

Vor wenigen Jahren wurden dort noch Gottesdienste gefeiert, jetzt fahren die Bagger Bauschutt weg. Die Rede ist von der katholischen Martinskirche in Eltville-Martinsthal im Rheingau. Sie wird gerade zum topmodernen Wohnhaus umgebaut. Im Sommer 2023 sollen die zwölf geplanten Eigentumswohnungen fertig sein. Von außen bleibt der Kirchenbau weitestgehend erhalten, mit Turm, Bruchsteinfassade und den riesigen Glasfenstern.

Ein Wiesbadener Architekturbüro wurde mit der Gestaltung beauftragt. Die Kirchengemeinde war vor fast fünf Jahren in eine kleinere Kirche umgezogen. Im neu umgebauten Gebäude soll sie noch einen Raum mit Küche und Bibliothek bekommen.

Wohnen auf Zeit in der Kirche

Im Marburger Stadtteil Richtsberg leben jetzt Jugendliche eine Woche lang, vom 30. Januar bis zum 5. Februar, in der Thomaskirche. Sie kochen zusammen, machen Hausaufgaben und regeln ihren Alltag, ganz ohne Eltern. Jeden Abend gibt es ein anderes Programm. Wer möchte, kann gerne vorbeikommen. 

Ökumenisches Zentrum Thomaskirche, Chemnitzer Straße 2. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Jugendreferentin Ronja Wiese, Tel. 0157-51767191 oder per Mail ronja.wiese@ekkw.de.

© © Citypastoral Marburg

Wie in jedem Jahr kann die Motivation für die guten Vorsätze ganz schnell verpuffen. Die Citypastoral Marburg motiviert: „Komm aus den Puschen!“ Mit Plakaten animiert die katholische Citypastoral Menschen in Marburg dazu, einander Gutes zu tun. 800 gute Taten sollen so bis zum Ende des Jahres zusammenkommen. Ganz passend, denn in diesem Jahr feiert die Stadt Marburg ihr 800-jähriges Jubiläum. Die katholische Citypastoral hat Tipps für gute Taten im Gepäck. Alle Vorschläge werden gesammelt und im Laufe des Jahres wird es ein Gute-Taten-Barometer geben.

Gegen den Lagerkoller: Online-Angebote der Familienbildung Frankfurt

Quarantäne, Schul- und Kindergartenschließungen, Homeoffice: Für viele Familien ist die Corona-Pandemie kräftezehrend. Die katholische Familienbildungsstätte Frankfurt (FBS) bietet zahlreiche Online-Angebote für die ganze Familie an: So können Kinder und Eltern bei den „Entdeckernachmittagen“ zusammen singen, spielen und basteln. Beim „Experimentekoffer“ werden mit einfachen Dingen, die im Haushalt zu finden sind, spannende Experimente durchgeführt und wer es lieber ruhiger mag, kann spannenden Geschichten in der „KinderbuchLounge“ lauschen. Daneben gibt es beim „Coaching für Familien“ die Möglichkeit, im Eins-zu-Eins-Gespräch mit einer Diplom-Pädagogin über das eigene Familienleben zu sprechen. Alle Angebote gibt es auf der Website der Familienbildungsstätte Frankfurt.

Am 27. Januar ist weltweiter Holocaust-Gedenktag

Zeitzeugin Trude Simonsohn hat das Grauen der NS-Zeit am eigenen Leib erlebt. Die Frankfurterin wurde mit 21 Jahren von den Nazis verhaftet. Sie entkam dem Schießkommando, überlebte Auschwitz und fand im KZ ihre große Liebe. Ihr Leben widmete sie der Aufklärung rund um die Gräueltaten der Nazis und wurde deswegen in Frankfurt Ehrenbürgerin. Trude Simonsohn verstarb im Januar 2022 im Alter von 100 Jahren. Hier können Sie die außergewöhnliche Frau kennenlernen

Stimmt nicht! Buchtipp zur Bibel

Thomas ist ungläubig, Maria Magdalena eine Sünderin und Prostituierte und Jona wurde von einem großen Wal verschluckt. Steht so nicht in der Bibel. Trotzdem kursieren viele solcher falschen Deutungen in den Medien, im Internet und selbst im kirchlichen Umfeld. Häufig muss die Bibel als Argument für diese oder jene Position herhalten – zu unrecht. Das Buch „Bibel falsch verstanden: Hartnäckige Fehldeutungen biblischer Texte erklärt“ bietet kurze Beiträge, locker und unterhaltsam geschrieben, mit Aha-Erlebnissen.

Bestattung im Wald

In einer biologisch-abbaubaren Urne unter einem Baum begraben: Das ist das Prinzip einer Waldbestattung. An dem Grab erinnert eine kleine Gedenktafel an die Verstorbenen, es gibt weder Grabstein, noch Grabschmuck. Die Waldbestattung ist laut einer Studie der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas aus dem Jahr 2019 auf Platz zwei der Bestattungswünsche. Das liegt unter anderem an dem geringen Pflegeaufwand und an der Naturverbundenheit. Vor zwanzig Jahren hat die Darmstädter Friedwald GmbH im Reinhardswald bei Kassel den ersten Bestattungswald in Deutschland gegründet. Diese Art des Friedhofs bringt auch neue Trauerrituale mit sich: ein Picknick im Sommer oder ein Glühwein im Winter am Baum des Verstorbenen.

Crossroads – Wege kreuzen sich

© © KHG Kassel

Nach der Vorlesung einen Kaffee trinken oder abends spontan auf ein Bier in der Stadt – so sollte das Uni-Leben eigentlich aussehen. Viele Studierende leiden unter Isolation während der Coronapandemie. In einer neuen Stadt fällt es ihnen oft schwer, Kontakte zu knüpfen. Unter dem Motto „Crossroads – Wege kreuzen sich, zeig uns deinen.“ lädt die Katholische Hochschulgemeinde Kassel am 28.1.2022 zu einem persönlichen und gesellschaftlichen Austausch ein. Die Frage „Wie bin ich zu der/dem geworden, die/der ich heute bin?“ soll dabei die Erzählungen der Teilnehmenden prägen und den Einzelnen in der Gesellschaft stärken. Treffpunkt ist die Mönchebergstraße 29, in den Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde Kassel. Die Veranstaltung findet unter der 2G-Regel und unter Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen statt. Für Rückfragen und Anmeldung: einfach hier melden.

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