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Kreuz & Quer: Fleißige documenta-Helfer und mehr

Kunstausstellung in KasselFleißige documenta-Helfer

Auch diesen Sonntag spielen wir wieder: "FFH - Die Stimme kenn' ich!" Promis erzählen aus ihrem Leben und über ihren Glauben. Und Sie können mitraten und was Tolles gewinnen Dr. Eckart von Hirschhausen ist Reformationsbotschafter und er erzählt uns warum für ihn Martin Luther heute noch so wichtig ist. Hier sind alle Infos und Veranstaltungen zum Lutherjahr.

Kauflos glücklich

Außerdem berichten wir von der Theologiestudentin Anna Schmidt, die ein Jahr lang nichts Neues gekauft hat. Dazu gebracht hat sie der Besuch einer Ausstellung, in der es um die Schattenseiten der Modeindustrie ging. Besonders Sorgen macht sie sich um Umwelt und Verschwendung. Über ihre Erfahrungen berichtet sie in einem Blog "Kauflos glücklich". Hier gibt sie auch Tipps, z.B. wie man Shampoo oder Zahnpasta selbst machen kann. Es lohnt sich da mal reinzuschauen.

Neue Super-Orgel für Kassel

© medio.tv/schauderna

Ein Musikinstrument aus über 15.000 Einzelteilen. Das ist die neue Superorgel in der Martinskirche von Kassel. Sie hat fast 6.000 Pfeifen, die längste misst fast neun Meter. Und auf keiner anderen Orgel der Welt kann man so viele Töne spielen. Die Orgel wurde auch als Kunstwerk für den Kirchenraum konzipiert. Die Pfeifen stehen scheinbar ungeordnet im Raum. Und ein ganz besonderer Hingucker ist ein Vorhang aus Kunsthaar, der sich durch die Orgelluft bewegt. Gestaltet wurde sie von dem norwegischen Künstler Yngve Holen. Eingeweiht wurde die Superorgel schon am 4. Juni und um alle Facetten des Instrumentes vorzustellen, gibt es nun ein internationales Orgelfestival. Noch bis zum 27. August kann man jeden Tag dem Klang der Orgel lauschen. Infos zu Instrument und Festival gibt es hier.

Der Parthenon der Bücher

© dpa

Ein riesiger Tempel aus Stahlrohren steht zurzeit mitten in Kassel auf dem Friedrichsplatz. Für viele ist er das Wahrzeichen der documenta 14. Das Besondere: an den Säulen und Giebeln hängen Zigtausende von Büchern, die irgendwo auf der Welt mal verboten waren oder es noch sind. "Parthenon der Bücher" heißt das Kunstwerk, das an den berühmten Tempel auf der Akropolis in Athen erinnert. Damit die Bücher nicht im Regen kaputt gehen, werden sie wasserdicht verpackt.

Fünf Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt der Baunataler Diakonie schweißen jede Woche hunderte von Büchern in Plastikhüllen ein. Ab und zu erkennen sie Buchtitel wieder, denn es sind ganz berühmte Werke dabei wie Grimms Märchen, Harry Potter, der kleine Prinz oder die Bibel. Und die Fünf finden es toll so ein Teil der Kunst geworden zu sein. Die argentinische Künstlerin Marta Minujín sucht übrigens noch weitere verbotene Bücher. Gesammelt werden sie direkt vor dem Kunstwerk auf dem Friedrichsplatz.

Die Highlights der Sendung zum Nochmalhören

Kreuz & Quer: Fleißige documenta-Helfer und mehr

Kreuz & Quer vom 16. Juli

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© FFH

Beim Kreuz und Quer Podcast vom 16.7. geht es um fleißige documenta-Helfer in den Diakonie-Werkstätten Baunatal, eine Studentin, die nichts kauft und wir erklären die Redewendung "Auge um Auge, Zahn um Zahn".

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