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Kreuz & Quer am 10. November

Kreuz & Quer am 10. November - Wie St. Martin: Schenken macht reich

Schöne Martinslaternen aus Plastikmüll

Aus leeren Milchkartons und Plastikflaschen lassen sich ganz einfach schöne Martinslaternen basteln. Upcycling heißt das und ist ziemlich trendy. Die katholische Kita St. Lioba in Worms hat das gemacht, auch um den Kindern zu zeigen: wir müssen nicht alles wegwerfen.

Und so geht’s: Karton oder Flasche gut ausspülen und trocknen. Danach nach Lust und Laune bemalen und bekleben. Bei den Plastikflaschen bietet sich buntes Transparentpapier an, damit das Licht später gut durchscheint. In den Karton lassen sich Fenster und Formen schneiden. Am Ende noch einen Henkel zum Beispiel aus Pfeifenputzerdraht anbringen. Damit die Martinslaterne nicht in Brand gerät, am besten eine LED-Lichterkette zum Beleuchten verwenden.

Ökumenische Friedensdekade in Gelnhausen

Dieses Jahr steht die Friedensdekade vom 9. bis 26. November unter dem Motto „Friedensklima“. Sie soll auf die Konsequenzen aufmerksam machen, die der Klimawandel für den Weltfrieden und unser Zusammenleben auf der Erde hat. Menschen müssen zum Beispiel wegen Dürrekatastrophen oder Überschwemmungen ihre Heimat verlassen. Hierüber berichtet am 12. November eine Mitarbeiterin von Brot für die Welt.

Viele dieser Menschen versuchen über das Mittelmeer zu uns nach Europa zu kommen. Viele ertrinken auf ihrer Flucht, weil ihre Boote kentern und keine Hilfe kommt. Deshalb hat Hagen Kopp aus Hanau mit einigen Freunden das Mittelmeer-Alarm-Telefon gegründet. Dank dieser Initiative konnten schon tausende Flüchtlinge gerettet werden. Von ihrer ehrenamtlichen Arbeit berichten er und Marion Bayer am 13. November.

Vor den Abendveranstaltungen finden Friedensgebete statt, und am 24. November gibt es einen interreligiösen Gedenkgottesdienst für Flüchtlinge. Eröffnet wird die ökumenische Friedensdekade am 10. November mit einem Gottesdienst in der Gelnhäuser Marienkirche, um 10.00 Uhr, und einem Gottesdienst in der Peterskirche um 10.30 Uhr. Anschließend gibt es ein Solidaritätsessen im Romanischen Haus, zugunsten der Diakonischen Flüchtlingshilfe im Main-Kinzig-Kreis.

Hier geht es zum Programm.

Theologiestudium in Fulda

Vielseitig, bunt und familiär – so beschreiben Studierende an der theologischen Fakultät des Bistums Fulda ihren Alltag. Unter anderem stehen die Fächer Kirchenrecht, Exegese oder Griechisch auf dem Stundenplan. Hier gibt es auch für Gasthörer die Möglichkeit, an einigen Veranstaltungen teilzunehmen. Welche Vorlesungen für Besucher zugänglich sind und wie ein Theologiestudium abläuft, erfahren Sie auf der Homepage der theologischen Fakultät Fulda.

Tauschen statt wegwerfen

Was ziehe ich heute an? Die Frage stellen sich viele jeden Morgen neu. Und die Auswahl in den meisten Kleiderschränken ist groß, oft sehr groß. Neben Lieblingsstücken, gibt es immer auch Kleidungsstücke, die ungenutzt im Regal lagern. Wohin damit? Wegwerfen? Oder doch lieber tauschen!

Das ist nachhaltig und spart Ressourcen. Was der eine nicht mehr anziehen mag, findet vielleicht neue Liebhaber. Genau deshalb haben Jugendliche in der katholischen Pfarrei St. Franziskus im rheinhessischen Nieder-Olm eine Kleidertauschparty organisiert. Mit vielen Klamotten, aber auch entspannter Musik, bunten Lichtspots und Cocktails und Snacks. Vielleicht auch eine Idee für euch?

Kita-Kids auf Spurensuche: Wer ist Sankt Martin?

Die Kids aus der katholischen Kita St. Anna in Freigericht-Somborn basteln fleißig an ihren bunten Laternen. Die Kinder sind schon ganz aufgeregt, die Laternen durch die Straßen zu tragen und dabei ihre Lieblingslieder zu singen.

Gelebte Nächstenliebe: Die Barber Angels machen Station in Hanau

Sie sind Engel mit Scheren: Die Frisörinnen von der Barber Angels Brotherhood e.V.. Vor kurzem waren sie Gast in der ökumenischen Wohnungslosenhilfe in Hanau. Dort haben sie kostenlos Obdachlosen die Haare geschnitten. Frisörin Evren aus Frankfurt engagiert sich seit zwei Jahren bei den Barber Angels und sagt: „Leider habe ich keine Million, aber ich habe einen Kamm und eine Schere. Und so kann ich Menschen, die auf der Straße leben, ein kleines bisschen Würde zurückgeben.“

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