On AirSendungenKreuz & Quer >

Kreuz & Quer am 26. Januar

Kreuz & Quer am 26. Januar - Tour nach Feuerland und Omas gegen rechts

Per Anhalter bis nach Feuerland

Joshi Nichell berichtet in seinem Buch von seinem Abenteuer

Joshi Nichell berichtet in seinem Buch von seinem Abenteuer

Es war der große Traum von Joshi Nichell aus Mainz. Von seiner Heimatstadt bis an die Spitze Südamerikas reisen. Ohne Reiseplan, ohne Geld, ohne Flieger. Direkt nach dem Abi ging’s los für den damals 18-jährige. 21 Monate war er unterwegs. Sieben Monate hat es gedauert, bis er südamerikanischen Boden betreten hatte. Wie er die Boot für die Atlantik-Überquerung klar gemacht hat, ohne Geld durch Kolumbien gereist ist und die Taufpatenschaft für ein Kind in Ecuador angeboten bekommen hat, könnt ihr nachlesen in seinem Buch „Volles Glück voraus. Per Anhalter nach Feuerland“  oder in Joshis Videoblog nachschauen.

Er beschreibt auch, wie wichtig für ihn Vertrauen geworden ist und auch, warum für dank Gott, sich nicht alleine und ängstlich gefühlt hat – hier noch mal zum Nachhören im kompletten Interview:

Joshi Nichell über seine Reise nach Feuerland

Joshi Nichell im Interview

Das komplette Gespräch

© HIT RADIO FFH

Omas gegen rechts

Mit über 70 noch für eine bessere Zukunft demonstrieren – Das macht Sabine Baur bei den „Omas gegen Rechts“. Das ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die unter anderem gegen Rechtsextremismus und Klimawandel protestiert. Gegründet wurde die Initiative 2017 in Österreich. Mittlerweile sind  „Omas gegen Rechts“ sowohl in Deutschland, als auch in Österreich, in jedem Bundesland aktiv.

Wir haben Sabine Baur in ihrer Wohnung in Frankfurt besucht, da erzählt sie euch, wie es sich anfühlt als Oma auf einer Demo zu sein.

Jüdisches Leben in Deutschland

Juna Grossmann ist deutsche Jüdin lebt in Berlin und bloggt unter „irgendwie jüdisch“. Am Donnerstag (30. Januar 2020) ist sie im Evangelischen Stadtjugendpfarramt Wiesbaden zu Gast. Ab 19.30 Uhr könnt ihr sie im Bonhoefferhaus kennenlernen.

Gottesdienst für Karnevalisten

Bereits zum 30. Mal findet am Sonntag, 27. Januar, der Friedensgottesdienst in der Fuldaer Stadtpfarrkirche statt. Der Hintergrund ist ein ernster: Damals im Golfkrieg ist der Rosenmontagsumzug in Fulda abgesagt worden; die Karnevalisten vielen in ein tiefes Loch. Um die Traurigkeit aufzufangen, initiierte der damalige Pfarrer den Friedensgottesdienst. Und seitdem findet er jedes Jahr statt. Unter Beteiligung der Fuldaer Fastnachtstotalitäten und Stadtpfarrer Stefan Buß. Dieser hält sogar die Predigt in Reimform. Los geht’s am 27. Januar um 11 Uhr in der Stadtpfarrkirche Fulda.

Trude Simonsohn erzählt

Trude Simonsohn hat das Grauen der NS-Zeit am eigenen Leib erlebt. Die Frankfurterin wurde mit 21 Jahren von den Nazis verhaftet und schließlich in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert.
Sie entkam dem Schießkommando, überlebte Auschwitz und fand im KZ ihre große Liebe.

Ein ausführliches Interview mit Trude Simonsohn gibt es hier.

Deutsch gemacht

In einem Zeitzeugenvideo berichtet Alodia Witaszek-Napierala einer Schülerin von ihren Erlebnissen der NS-Zeit. Alodia Witaszek-Napierala war fünf Jahre alt, als ihr Vater von den Nazis hingerichtet wurde. Sie kam mit ihrer Mutter in ein Konzentrationslager (KZ). Dort wurde sie von ihrer Mutter getrennt. Sie selbst verbrachte in einem KZ für Kinder grausame Wochen, bis sie von einer deutschen Frau zwangsadoptiert wurde. Sie passte nämlich mit ihren blonden Haaren und blauen Augen in die Ideologie der Nazis. Bei ihrer "Mutti" lebte sie fünf Jahre, getrennt von ihrer "Mama" und ihren Geschwistern. Ihre bewegende Lebensgeschichte ist zurzeit in einer Ausstellung in der Mainzer Christuskirche zu sehen.

 

nach oben