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Kreuz & Quer am 26. April

Kreuz & Quer am 26. April - Das machen die Kirchen gegen Corona

© Symbolbild dpa

In der Kirchensendung geht es darum, wie Menschen helfen – mit einer Masken-Näherin, Einkaufshilfen und einer Spendenaktion von der Diakonie mit Eintracht Frankfurt.

MARIA – UNSERE MUTMACHERIN NÄHT SCHUTZMASKEN

Wegen Corona konnte Maria Kasseckert nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Anstatt die Füße hochzulegen, hatte sie für zwei Wochen von morgens bis abends Stoffe geschnitten, vorgebügelt und zu Masken genäht. Aber nicht alleine. Maria Kasseckert hat anderen Freiwilligen in Homberg/Ohm Mut gemacht, auch aktiv zu werden und Masken zu nähen. Die Masken benötigen nicht nur die Mitarbeiter der ambulanten Pflege der Diakoniestation, sondern auch die Patienten.

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EINKAUFSHELFERIN LINA BLUMENTHAL

Nicht unbekannt in Corona-Zeiten: Toilettenpapier im Supermarkt ist alle, Regale leer. Und jeder kämpft um die letzte Rolle. So geht es auch Lina Blumenthal aus Büdingen. Allerdings kauft sie nicht nur für sich selbst ein: Sie ist als Einkaufshilfe für Senioren und Risikogruppen unterwegs – in Zeiten von Corona für diese Menschen total wichtig.

Abstand halten in einer Sammelunterkunft für Flüchtlinge?

Diese Regeln gehören mittlerweile zum Alltag: Abstand halten beim Einkaufen oder dem Spaziergang im Park, soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Wie soll das in einer Sammelunterkunft für Geflüchtete funktionieren? In der Flüchtlingsunterkunft im Frankfurter Stadtteil Berkersheim leben rund 170 Frauen, Männer und Kinder. Wie sich das Leben hier durch die strikten Corona-Regeln verändert hat, hat uns Laura Schelp im Video erklärt. Sie arbeitet mit einer 50-Prozentstelle als Sozialhelferin in der Unterkunft.

SPENDENAKTION DER DIAKONIE

Die Maßnahmen zum Coronaschutz führen dazu, dass viele soziale Hilfen wie Tafeln, Mittagstische, Kleiderkammern und Bahnhofsmissionen vorübergehend geschlossen werden mussten. Die Diakonie in Hessen will die rund 27.000 besonders von Armut betroffenen Menschen aber weiterhin unterstützen und sammelt deshalb Spenden für über 50 Einrichtungen in Hessen. Auch Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt unterstützt die Aktion. Fans können Tickets, statt sie zurückzugeben, spenden. Spieler Sebastian Rode beispielsweise hat die Wohnungsnotfallhilfe in Darmstadt besucht.

Spenden geht online und über folgendes Konto:

Diakonie Hessen
DE12 5206 0410 0004 0506 06 (Evangelische Bank)

ONLINE-GOTTESDIENSTE KOMMEN GUT AN

Geplant war alles anders: Konzerte und Festgottesdienste. Doch dann kam Corona und damit das vorläufige Aus für Gottesdienste mit mehreren Besucherinnen und Besuchern in einer Kirche. Schnell wurden die Kirchengemeinden in Hessen kreativ: Live-Gottesdienste und Online-Andachten gingen an den Start. Die Streaming-Angebote erreichen zum Teil weit mehr als 1000 Zuschauer. Und auch kirchenferne Menschen schalten ein, erzählt Pfarrerin Ruth Sauerwein. Für ihre Sofa-Kirche der evangelischen Kirchengemeinde in Traisa erhält sie viel positives Feedback, erzählt Sauerwein. Sie kann sich auch vorstellen, das Angebot nach Corona weniger zeitaufwendig weiterzuführen.

Weitere Online-Angebote der Kirchen in Hessen sind unter anderem der „Living Room“-Gottesdienst der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mit Talk-Gast jeden Freitag, der Online-Gottesdienst „Corona & Gott“ der Andreasgemeinde Niederhöchstadt, die Liveandacht aus der Christuskirchengemeinde in Bad Vilbel, der Live-Gottesdienste der Melanchtongemeinde Griesheim und der Livestream-Gottesdienstes der Auferstehungsgemeinde Mainz, bei dem Zuschauer per Chat mitmachen und so beispielsweise ein kleines Gebet hinterlassen können.

SPAZIERENGEHEN – DAS PILGERN DER CORONA-ZEIT

Eine Alternative zum klassischen Pilgern: Einfach mal rausgehen, spazieren und mit Gott sprechen. Die Pilgerstelle im Bistum Limburg bietet dazu Impulse – sieben kleine geistliche Anregungen für einen geistlichen Spaziergang. Egal ob mitten durch die Großstadt, durch Weinberge oder durch den Wald, eine feste Route braucht es dafür nicht. Den Impuls finden Sie hier.

EIN BÜRGERBUS ALS EINKAUFSHILFE

Hessen hält zusammen - so viele helfen, wo sie können, gehen mit dem Nachbarshund Gassi, nähen Masken oder gehen einkaufen für ältere Menschen. So wie in Neuenstein bei Bad Hersfeld! Der Bürgerbus dort bringt normalerweise die Rentner zum Arzt oder zur Bank. Aber jetzt während der Corona-Zeit wurde der Bus umfunktioniert, zum Einkaufsbus für ältere Menschen. Wer den Einkaufs- und Lieferservice nutzen oder ebenfalls helfen möchte, kann sich unter 06677/921020 bei Koordinator Bernd Ziehn melden.

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Unterstützung für Notleidende in Italien

Der Katholische Bezirk Main-Taunus will ein Zeichen für europäische Solidarität und christliche Nächstenliebe setzen und ruft dazu auf, Menschen in den „Hotspots“ der Corona-Pandemie in Nord-Italien zu unterstützen. Das Motto der Aktion „Wir sitzen alle im selben Boot“ bezieht sich auf das weltweit ausgestrahlte Gebet von Papst Franziskus am 27. März auf dem Petersplatz in Rom. Der Caritasverband der Diözese des Bistums Trento ist Partner des Unterstützungsprojektes. Mit seinen Haupt- und Ehrenamtlichen ist der Verband nah dran an den aktuellen und umfassenden Nöten der Menschen, die ebenso finanzieller wie psychologischer und seelsorgerischer Art sind. Mit dem Projekt verbunden ist ein Aufruf an alle Menschen in der Metropolregion Frankfurt/ Rhein-Main, sich die Unterstützungsaktion zu eigen zu machen, sie als Institution oder Organisation offiziell mitzutragen und eigene Ideen einzubringen. 
Spenden können überwiesen werden auf das Konto: Kath. Bezirk Main-Taunus, IBAN: DE92 5114 0029 0376 2168 00, Stichwort: „Im selben Boot“; Zuwendungen für dieses Spendenprojekt können steuerlich geltend gemacht werden.

"MIT GUTEN GEDANKEN DURCH DEN TAG“ - TELEFONIMPULSE

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bietet jeden Tag einen kurzen Impuls zum Tag. Per Telefon unter der Nummer 0561/9378-380.

GESPRÄCHSKREIS DER EVANGELISCHEN KIRCHE

Reden hilft. Für Unternehmen, die durch die Corona-Krise von Insolvenz bedroht sind, bietet die evangelische Kirche jetzt einen Gesprächskreis an. Die Idee dazu hatte Ralf Weidner, Fachreferent für Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Anmelden kann man sich bei:

Ralf Weidner, Fachreferent im Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales, 0173/2692176, 06103/2082121 oder insolvenz.hanau@ekkw.de.

Links zu den beteiligten Kooperationspartnern: www.arbeitswelt-ekkw.de, www.anonyme-insolvenzler.de, www.team-u.de

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