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Kreuz & Quer am 3. Mai

Kreuz & Quer am 3. Mai - Biblisch daddeln und wieder Gottesdienst

Ab sofort sind öffentliche Gottesdienste unter bestimmten Auflagen zum Schutz vor Infektion wieder möglich. Eine Auszug der dafür geltenden Regeln findet ihr unten auf dieser Seite. Außerdem wie man mit Minecraft die Bibel nachspielt, ein Pfarrer mit Bienen und ein Pater mit Tattoos.

Mit einem PC-Spiel den Glauben entdecken

Mit dem PC-Spiel „Holy Blocks“ können Firm- oder andere Gruppen mit einer Art digitaler Legosteine Gebäude aus Bibelstellen nachbauen. Online kann sich die Gruppe dann vernetzen und sich über die Bibelstellen austauschen. „Natürlich gibt es auch verschiedene Schwierigkeitsgrade“, verrät Theologiestudent Johannes Wahl aus Neuhof bei Fulda im FFH-Interview. Er und sein Team tüfteln an der Umsetzung bereits über ein Jahr. Und passender könnte die Veröffentlichung gar nicht kommen, als jetzt zu Coronazeiten. Die Spielergänzung zu Minecraft gibt es hier zum Herunterladen.

Sei stark - gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

„Sei stark“ – so heißt das Projekt der Caritas im Bistum Fulda gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Das Projekt soll Kinder und Jugendliche aktiv im Umgang mit Anfeindungen und Stigmatisierungen unterstützen. Projektreferentin Yvonne Hartmann sagt: „Extremistisches Verhalten beginnt schon bei der Sprache der Jugendlichen, wenn sie zum Beispiel antisemitische Wörter als Beleidigung verwenden, ohne großartig darüber nachzudenken.“ Das Projekt zeigt den Jugendlichen, wie sie mit Extremismus und Populismus umgehen sollten.

Tipps zur Kinderbetreuung

Die Kita Sternenwelt in Frankfurt Bergen-Enkheim, Gangstraße 42, hängt Briefe, die sich Kinder gegenseitig geschrieben haben, an das große Eingangstor. Außerdem können Kinder hier (nacheinander) ein Anti-Corona-Banner bemalen, oder sich Materialien abholen: zum Basteln, Rätseln oder Lernen. Dieses Angebot gilt für alle Familien im Stadtteil.

Hausbesuche per Telefon

Raus gehen, Freunde treffen, die Familie besuchen. Das ist in Zeiten von Corona nicht drin. Gut, dass es Telefon gibt. So lässt sich in Kontakt bleiben. Die Malteser in Mainz haben alle ihre Besuchs- und Begleitdienste so umgestellt, sagt Beate Hecker von den Maltesern – und einen eigenen Telefon-Besuchsdienst eingerichtet. Wer Lust auf einen Austausch hat, Geschichten erzählen, vielleicht singen, ein Gedicht lesen oder mit jemandem über Gott und die Welt reden möchte, ist beim telefonischen Besuchsdienst richtig.

Pater mit christlichen Tattoos

Tattoos und Glaube – Für manche ein NoGo, für andere ein Muss. Jesuitenpater Christian Herwartz sieht das entspannt. Der 76-Jährige hat den ganzen Körper voller Tattoos. Er hat sich inspirieren lassen von einem jungen Mann mit einem Tattoo über den ganzen Rücken – darauf die Kreuzigungsszene mit Maria und Johannes. Das war auf einer Frankreichreise vor 10 Jahren. Seine Tattoos sind ihm wichtig. Einige hat er sich selbst gestochen. Christian Herwartz geht es eben nicht um Schönheit, sondern um die Bedeutung der Tattoos. Über 20 Tattoos hat er auf seinem ganzen Körper verteilt. 

Spieleabend mal anders

Ein echter Geheimtipp für alle Spielefans: Jeden Mittwochabend bietet die Jugendkirche KANA in Wiesbaden einen interaktiven Spieleabend per Zoom-Videokonferenz an. Dabei wird alles gespielt, was über die räumliche Distanz möglich ist: Tabu, Montagsmaler oder Just One. Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren. Anmeldungen sind per Mail an c.leichtfuss@jugendkirche-kana.de möglich.

Pfarrer und Hobbyimker

Christian Feuerstein ist katholischer Pfarrer in Ingelheim und seit zwei Jahren Hobbyimker. Diesen Wunsch hatte er schon länger. Nun stehen vier Bienenvölker im Ingelheimer Pfarrgarten. In den Frühjahrsmonaten schaut Pfarrer Feuerstein nach den Sonntagsgottesdiensten regelmäßig nach seinen „Völkern“. Aber auch sonst fasziniert ihn die Arbeit mit den Bienen. Und sie spielen sogar in der Bibel eine Rolle: In einem Psalm heißt es: „Sie umschwirren mich wie Bienen“ (Ps 118). Bienen und Kirche verbindet eine sehr lange Geschichte. In vielen Klöstern züchteten Mönche Bienen. Eine in Europa weit verbreite Bienenrasse ist sogar nach dem englischen Kloster Buckfast benannt.

Caritas Jugendhilfe

Falls Sie oder Familien in Ihrem Umfeld Hilfe bei der Gestaltung Ihres Alltags benötigen, gibt es verschiedene Hilfsangebote. Zum Beispiel:

Elterntelefon - 0800 111 0 550

Nummer gegen Kummer - 0202 2590590

Und die Online-Beratung der Caritas im Bistum Fulda 

Öffentlich Gottesdienst feiern - so darf man wieder

Es ist soweit: Die Kirchen in Hessen dürfen wieder öffentliche Gottesdienste feiern – unter bestimmten Auflagen, zum Schutz vor Corona. Die Rahmenbedingungen haben die Kirchen in einem Eckpunkte-Papier zusammengefasst und an die Pfarrgemeinden verschickt. Hier ein Auszug daraus:

1. Wer Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist oder Fieber hat, darf nicht teilnehmen. In diesen Fällen ist der Zutritt nicht gestattet. Im Zweifel ist er zu verweigern.

2. Der Zugang zu den Gottesdiensten ist zahlenmäßig zu begrenzen. Es darf zu keinem Zeitpunkt zu Menschenansammlungen kommen, die die für den jeweiligen Gottesdienstraum definierte Höchstzahl überschreitet. Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Zahl der unter Wahrung der Abstandsgebote verfügbaren Sitzplätze. Die Zahl der Sitzplätze darf nicht – etwa durch zusätzliche Bestuhlung – erhöht werden. Es ist zu gewährleisten, dass durchgängig der Abstand zwischen den Gläubigen in alle Richtungen mindestens 1,50 Meter beträgt.

Das bedeutet, dass ausgehend von der unter Wahrung dieser Mindestabstände gegebenen Zahl der Sitzplätze, die Höchstteilnehmerzahl festgestellt und in allen Publikationen entsprechend benannt werden muss.

3. Das Tragen von MNS-Masken („Alltagsmasken“) ist bis zum Einnehmen der Sitzplätze und ebenso beim Verlassen der Kirche erforderlich.

4. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl an den Gottesdiensten entwickeln die Pfarreien ein Procedere für die Anmeldung zu den Gottesdiensten. Dieses dient dazu, dass insbesondere ältere Gottesdienstteilnehmer die Gewähr haben, nach Anmeldung auch einen Platz zu erhalten. Ein Ausschluss bestimmter Personengruppen erfolgt dabei nicht. Allerdings raten wir dringend dazu, dass Personen, die sich einer „Risikogruppe“ zurechnen, aus Eigenschutz nicht an den öffentlichen Gottesdiensten teilnehmen sollten. Entsprechend ist auch bei der Anmeldung zu beraten. Eine Auslage von Listen ist aus Datenschutzgründen nicht statthaft. Sofern die Höchstteil-nehmerzahl nicht überschritten wird und noch freie Plätze verfügbar sind, können auch nicht angemeldete Gläubige teilnehmen. Auch deren Daten werden von den Ordnern in den Listen ergänzt, um – falls erforderlich – Infektionsketten nachverfolgen zu können.

5. Die Bestuhlung bzw. Belegung der Plätze auf den Bänken wird durch Absperrungen und Markierungen so gestaltet, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen den Gläubigen gewahrt wird. Gegebenenfalls werden die Besucher von Helfern platziert. Familien und Haushaltsgemeinschaften werden dabei nicht getrennt; hinsichtlich der Höchstteilnehmerzahl wird jede Person jedoch einzeln gezählt.

6. Die Pfarreien organisieren einen Ordnungsdienst, der die Mitfeiernden unterstützt, die Regelungen einzuhalten.

7. Die Kirchen werden vor, während und nach den Gottesdiensten möglichst gut durchgelüftet.

8. Den Gläubigen wird eine Möglichkeit angeboten, sich am Eingang der Kirche mit von der Pfarrei bereitgestelltem Desinfektionsmittel die Hände zu desinfizieren.

9. Musikalische Begleitung durch Chor oder Orchester ist verboten. An den Hochfesten kann eine Gruppe aus wenigen Einzelstimmen den Gottesdienst – vorzugsweise von einer Empore – musikalisch mitgestalten. In diesen Fällen müssen entsprechend höhere Mindestabstände gewahrt werden.

10. Da es ernstzunehmende Hinweise gibt, dass bei Gesang die Abstände von 1,5 m nicht ausreichen, wird auf Gemeindegesang verzichtet.

11. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern am Ende der gottesdienstlichen Feier am Ausgang aufgestellt.

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