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Kreuz & Quer am 7. Juni

Kreuz & Quer am 7. Juni - Gegen Rassismus in Hanau

Die „Initiative 19. Februar Hanau“ hat eine bundesweite Spendenkampagne ins Leben gerufen. Ziel von „140 qm in Hanau gegen das Vergessen“ sind 90.000 Euro, mit denen die Miete des Gedenkraums für die Opfer des Anschlags für drei Jahre finanziert werden soll.

Ein Raum gegen das Vergessen

In Hanau, in der Krämerstraße 24 am Heumarkt hat die „Initiative 19. Februar Hanau“ am 5. Mai einen Raum gegen das Vergessen eröffnet. Eine Anlaufstelle für Beratung und Vernetzung, für Unterstützung und neue Kraft. Ein Treffpunkt, in dem geschützt oder öffentlich über Trauer, über Rassismus-Erfahrungen und über Solidarität gesprochen werden kann. Mit der Spendenkampagne „140 qm in Hanau gegen das Vergessen“ sollen 90.000 Euro gesammelt werden, um die Miete für die nächsten drei Jahre zu sichern.

Zoom-Podiumsdiskussion in Hanau: „Wir Sind alle gleich!?“

Am 8. Juni, 19 .00 – 20.30 Uhr findet online eine Podiumskonferenz aus Hanau über Hanau statt. Organisiert wird die Diskussion vom Evangelischen Forum Hanau und der VHS. Teilnehmer auf dem Zoom-Podium sind: Saba-Nur Cheema, pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt; John Kannamkulam, seit 2016 Schirmherr der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Hanau und Dr. Astrid Messerschmidt, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal.

In dem Gespräch soll diskutiert werden, welche (Rassismus)-Erfahrungen durch und „nach Hanau“ gemacht wurden und ob tatsächlich „alle gleich“ sind.

Wer an der Zoom-Konferenz teilnehmen möchten, schickt eine Mail an steffen.merle@ekkw.de. Nach der Anmeldung bekommt man per E-Mail den Zugangslink zugeschickt. Die Zoom-Konferenz wird aufgezeichnet und später auf www.ev-forum-hanau.de online gestellt; mit der Anmeldung stimmt man der Veröffentlichung zu.

Ort der Guten Nachrichten in Fulda

In der Christuskirche in Fulda gibt es jetzt einen „Ort der guten Nachrichten“. Gerade in der jetzigen Zeit sind besonders gute Nachrichten sehr wichtig, und sie schenken den Menschen Kraft und Zuversicht. Die Kunstinstallation in der Kirche wurde von Christoph Goy erstellt. Ein Rotkehlchen mit bunten Bändern schwebt neben dem Altar von der Decke, als Zeichen der Verbundenheit. Jede/r kann seine gute Nachricht auf eine Karte schreiben und vorbeibringen oder an: Christuskirche, Lindenstraße 1, 36037 Fulda schicken. Hier kann man auch online seine eigene gute Nachricht abschicken. Die erscheint dann auf einem Bildschirm in der Kirche und auf der Internetseite.

Entlastungstelefon hilft Menschen im Gesundheitswesen

Durch die Corona-Pandemie arbeiten Ärztinnen oder Pfleger teilweise viel mehr und intensiver als vorher, sehen um Atem ringende Patienten. Damit sie sich Frust und Sorgen von der Seele reden können, gibt es das Entlastungstelefon. Unter 069 87 00 36 09 0 helfen ehrenamtliche Notfall- und Klinikseelsorger, täglich von 10 Uhr bis 13 Uhr.

Suchtberatung in der Natur

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Die Beratungsstelle Vogelsberg in Lauterbach bietet für ihre Klienten ein „Walk and Talk“ an, da normale Therapie-Sitzungen wegen Corona nicht stattfinden können. Man kann zwar auch über Telefon und Skype reden, aber sowohl den Klienten als auch den Therapeuten fehlt der persönliche Kontakt. Deshalb gibt es die Möglichkeit, die Therapiestunde bei einem Spaziergang in der Natur abzuhalten. Wir waren bei einem „Therapie-Spaziergang“ dabei.

Finn (10) aus Bleidenroth posaunt gegen Corona

Er spielt jeden Abend ein Posaunen-Konzert für seine Nachbarn in Bleidenrod in Mittelhessen: Finn Schultheiß übt seit einem guten Jahr Posaune. Und er spielt gut genug, um sein Können zu zeigen: jeden Abend ab 19 Uhr werden Corona-Sorgen wegposaunt

Schausteller in Corona-Not

Markus Schneider ist Schausteller in der sechsten Generation, normalerweise ist er von März bis Dezember mit seiner Familie in ganz Deutschland auf Volksfesten unterwegs. Wegen Corona fällt das dieses Jahr aber flach. Für Schausteller bedeutet Corona: Angst vor dem Bankrott. Durch die schwere Zeit hilft der Familie die Schaustellerpfarrerin Christine Beutler-Lotz von der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Sie besucht Familie Schneider zu Hause, um ihnen seelischen Beistand zu leisten.

„Da muss sich was verändern!“ - Jugendumfrage im Bistum Mainz

Wie soll Kirche in Zukunft sein? 700 junge Erwachsene haben an einer umfangreichen Umfrage im Bistum Mainz darauf geantwortet. Sie wollen mit ihren Themen wie Partnerschaft oder Berufsentscheidung laut Umfrage mehr wahrgenommen werden. Das kommt in der Kirche zu wenig vor. Ganz viele wünschen sich zudem, dass Frauen Priesterinnen werden können und auch eine Gemeindeleitung übernehmen können. Die ganze Umfrage ist in einer anschaulichen Präsentation online.

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