On AirSendungenKreuz & Quer >

Kreuz & Quer am 9. August

Kreuz & Quer am 9. August - Auf Hildegards Spuren

Wir sind diesen Sonntag in der Kirchensendung unterwegs auf den Spuren von Hildegard von Bingen. Sie hat sogar einen eigenen Pilgerweg. 137 Kilometer ist der lang. Er führt einmal durch Hildegards Leben, an Orte, an denen sie gewirkt und Klöster gegründet hat. Lohnt, auch in Teilstücken! Und wir stellen eine Krimireihe vor, die vor der rheinhessischen Haustür spielt. Neuer Lesestoff für euren Sommer!

Alle Infos aus der Sendung...

Auf den Spuren Hildegards

Hildegard von Bingen ist wohl die bekanntes Heilige bei uns. In Bingen könnt ihr euch auf die Spuren der Heiligen machen. Zum Beispiel im Hildegarten, sehr schön direkt am Rheinufer gelegen. Die Gartenanlage ist aufgebaut und bepflanzt wie Hildegards berühmtes Lehrbuch „Physica“. Es ist fast so, als würde man durch das Buch gehen. Dabei lassen sich die Heilkräuter, die Hildegard beschreibt, erschnuppern.

Extra für Kinder gibt es auch eine Rallye. Dabei können die Kids die Stadt erkunden, Fragen lösen und der Figur Conrad helfen, das Rätsel um die Nonnen vom Rupertsberg zu lösen. Die Rallye lässt sich zuhause am PC spielen oder auch in der Smartphone-Version live vor Ort.

Wer es sportlicher mag, kann den Hildegard-Pilgerweg erwandern. Er führt durch Hildegards Leben, zu Orten, an denen sie gelebt und gewirkt hat. 137 Kilometer ist er lang und führt zur Wallfahrtskirche in Eibingen, wo ihre Reliquien liegen, und zur Abtei St. Hildegard. Eine abwechslungsreiche Tour, die aber auch etwas Kondition erfordert.

Geheimnisse, Tote und ein rheinhessisches Ermittlerduo

Sie heißen: Schandgrab, Schandgold, Schandglocke oder Schandkreuz. Es sind Krimis, die in Rheinhessen spielen. An Orten, die es wirklich gibt, an denen ihr vorbeikommt und die viele Geschichten zu erzählen haben. Autor der inzwischen erfolgreichen Schand-Reihe ist Helge Weichmann. Er wohnt selbst in Rheinhessen und liebt es, seine Heimat in die Krimis zu packen. Dabei gehört immer auch eine gute Prise Religion und Kirche dazu.

In „Schandkreuz“ geht es zum Beispiel um die Hexenverfolgung. „Schandgold“ spielt in Oppenheim und dreht sich um die Suche nach zwölf silbernen Apostelfiguren, die dort versteckt sein sollen.

„Schandfieber“ widmet sich der Heiligen Hildegard von Bingen, einer verschollenen Rezeptsammlung und den Interessen der Pharmaindustrie. Genug rheinhessischer Lesestoff für euren Sommer zuhause

Paulin Wagner-Kalkofen hat Stammzellen gespendet

Alle 35 Sekunden bekommt ein Mensch auf der Welt die Diagnose Blutkrebs. Häufig ist die letzte Rettung eine Stammzellenspende. Das hat auch Paulin Wagner-Kalkofen aus der Nähe von Lauterbach gemacht. Die heute 20jährige hat vor einem Jahr Knochenmark gespendet.

Alles begann bei Paulin mit einer Registrierung bei der Deutschen Knochenmarkspendedatei. Mit 18 Jahren meldete sie sich an – die Wahrscheinlichkeit als Spenderin in Frage zu kommen ist sehr gering. Gut ein Jahr später erhielt dennoch einen Anruf. Und die Abiturientin sagt: Sie würde es immer wieder tun. Denn durch einen kleinen Eingriff, ist es möglich, anderen Menschen das Leben zu retten.

Aufgrund der aktuellen Situation verschiebt die DKMS bis auf Weiteres alle geplanten Aktionen zur Registrierung. Weiterhin ist es aber möglich sich auf dkms.de registrieren zu lassen.

Aktuell gibt es für vier Patienten aus Hessen Online-Aktionen: Leon will leben!  - Friedhelm sucht Helden!  - Ercan will leben!  - Gemeinsam für vlya.

Mit dem Rad um die Welt

Mit dem Fahrrad einmal um die Welt: Der 24-jährige Dennis Kailing aus Gelnhausen hat es getan. Zwei Jahre hat er für seine Reise gebraucht. Aus seinen Eindrücken und Erfahrungen hat er einen Film gemacht und ein Buch geschrieben. Titel: „Besser Welt als Nie“. 43.600 km, 761 Tage, 41 Länder und außergewöhnliche Erfahrungen. Kinofans können an seinem Abenteuer teilhaben. Über den Sommer ist Dennis auf großer Kinotour. Alle Infos zur Tour und zu Dennis..

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki – Die Position der Kirche früher und heute

© dpa

Zerstörtes Hiroshima nach der Bombe.

Am 6. August 1945 wirft die US-amerikanische Luftwaffe eine Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima ab. Drei Tage später, am 9. August, detoniert eine weitere Atombombe über der Stadt Nagasaki. Durch die Angriffe und ihre Spätfolgen kommen schätzungsweise 250.000 Menschen ums Leben. 75 Jahre ist das nun her. Ein trauriges Jubiläum.

Nina Roth aus der FFH-Kirchenredaktion hat den ehemaligen Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen getroffen. 17 Jahre lang war er Präsident der katholischen Friedensbewegung Pax Christi. Hier das komplette Interview:

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Der ehemalige Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen im Gespräch.

Neu: Ein Tag gegen Hexenverfolgung

Hexen und Zauberer kennen die meisten nur durch Harry Potter, Bibi Blocksberg oder wenn’s um die Kostüme an Fastnacht geht. Zum Glück! Hexenverfolgung klingt nach dunklem Mittelalter und ist lange vorbei. Leider nein, sagt das katholische Hilfswerk missio.

Dass Frauen als Hexe gesehen, geschlagen und getötet werden, gibt es immer noch – in über 30 Länder der Welt. Genau darauf will das katholische Hilfswerk Missio aufmerksam machen und hat dieses Jahr zum ersten Mal einen „Internationalen Tag gegen Hexenwahn“ eingeführt. Missio möchte vor Ort aufklären und den Frauen, die misshandelt wurden, helfen.

nach oben