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Unbeliebtes Gemüse: Niemand mag grüne Paprika

Unbeliebtes Gemüse - Warum gibt es grüne Paprika?

Gemüse ist Geschmackssache und es gibt im Supermarkt einige Sorten, die nicht jeder mag. Denken wir nur an Brokkoli oder Spinat. Aber nur bei einem Gemüse sind sich offenbar alle einig: Niemand mag grüne Paprika!

Auch Julia Nestle aus Guten Morgen, Hessen isst viel lieber Paprika in anderen Farben. Und ist damit nicht alleine.

Umfrage: Das sagen die FFH-Hörer

Welche Paprika esst ihr am liebsten?

© HIT RADIO FFH

Auch im Supermarkt gibt es haufenweise rote und gelbe Paprika. Immerhin isst jeder von uns im Durchschnitt auch sechs Kilo Paprika im Jahr. Aber meistens eben nicht die grüne Sorte. Die kaufen wir oft nur im bunten Dreierpack mit. In manchen Supermärkten gibt es die grünen Früchte gar nicht einzeln zu kaufen. Das liegt auch an ihrem Geschmack. 

Aber kann man die Farbe der Paprika wirklich nur am Geschmack erkennen? Julia Nestle und Daniel Fischer aus Guten Morgen, Hessen haben den Test gemacht - mit verbundenen Augen.

Julia und Daniel und der Paprika-Geschmackstest

© HIT RADIO FFH

Dass die grünen Paprika so unbeliebt sind, liegt an ihrem eigenwilligen Geschmack. Denn die grünen Paprika sind tatsächlich bitterer als ihre roten, gelben und orangefarbenen Kollegen, weil sie noch unreif sind.

Zum Nachhören: Menschen wollen reifes Gemüse

Gemüsezüchter Michael Fleck: "Menschen wollen perfektes, reifes Gemüse haben"

© HIT RADIO FFH

Grüne Paprika werden danach entweder gelb, orange oder rot. Das ist abhängig von der Sorte. Essen kann man die Paprika aber auch schon, wenn sie noch grün ist – trotz ihres bitteren Geschmacks. Warum grüne Paprika im Handel und bei den Landwirten trotzdem beliebt sind, hat uns Gemüsezüchter Michael Fleck aus Echzell beantwortet.

Zum Nachhören: Forever young in der Gemüseabteilung

Gemüsezüchter Michael Fleck: "Grünes Gemüse ist im Handel beliebt"

© HIT RADIO FFH

Und Paprika sind richtig gesund. Die Inhaltsstoffe Flavonoide und Carotine haben außerdem eine positive Auswirkung auf den Körper und reduzieren zum Beispiel das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In den Früchten stecken zudem wenige Kalorien, wenig Fett und wenig Zucker (davon haben die grünen Paprika sogar am wenigsten), dafür aber viele Nährstoffe wie Kalium, Magnesium, Zink und Calcium. Beim Vitamingehalt schneiden die grünen Paprika aber vergleichsweise schwach ab: In 100 Gramm grüner Paprika sind etwa 115 Milligramm Vitamin C enthalten, in gelben schon etwa 125 Milligramm und in den roten sogar 140 Milligramm. Schon eine halbe rohe Paprika deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C ab! 

Ihr liebt grüne Paprika und kennt leckere Rezepte mit der grünen Frucht? Dann schreibt uns in den Kommentaren!

Welche Paprika-Sorte magst du am liebsten?

Rot? Grün? Gelb?

Rote Paprika

Rote Paprika

64 %

Gelbe Paprika

Gelbe Paprika

23 %

Grüne Paprika

Grüne Paprika

13 %

Nicole Seliger

Autorin
Nicole Seliger

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