FFH stellt Echte Macher vor - Der Hessische Golfverband
Diese Woche stellen wir euch mal keine Firma vor – sondern einen Sport, von dem viele von uns vielleicht noch ganz falsche Vorstellungen haben: Golf
Und den Verband, der sich darum kümmert, diesen tollen Sport mal ins richtige Licht zu rücken: Echte Macher beim Hessischen Golfverband.
Im FFH-Studio besucht haben uns gleich sieben golfbegeisterte Gäste: Die zwei Junggolfer Paul und Luisa, die Ex-Nationalspielerin Helen Kreuzer, Katrin vom Hagen aus der Geschäftsstelle des HGV, der HGV-Sportkoordinator Marc vom Hagen, HGV-Vizepräsident Dirk Reinmann und Jens Fischer, der stellvertretende Leiter der Golf-Abteilung bei Eintracht Frankfurt.
Mit diesen Gästen haben wir darüber gesprochen, was für ein spannender und bei uns zu Unrecht unterschätzter Sport für wirklich alle Golf eigentlich ist.
Der Hessische Golfverband
Grüner Rasen, teure Kleidung, ein exklusiver Club – so stellen sich viele Golf vor. Das Bild will der Hessische Golfverband loswerden. Wer heute einen Golfclub betritt, merkt schnell: Die Atmosphäre ist anders als erwartet. Schnupperkurse gibt es für 15 bis 20 Euro – Schläger und Ausrüstung inklusive. Sportschuhe und Motivation reichen für den ersten Besuch völlig aus. Manche Clubs laden auch gezielt andere Sportvereine ein: Fußballer, Schützen, Basketballer spielen nach einem kurzen Kurs als Team gegeneinander – und feiern anschließend gemeinsam. Die hessischen Golfclubs heißen jeden willkommen!
Kein Elitesport – kein Luxusbudget
Golf ist teuer? Nicht unbedingt. Eine Vereinsmitgliedschaft beginnt bei 99 Euro und ist damit vergleichbar mit Premium-Abos im Fitnessstudio. Wer sich aber nicht festlegen möchte, kann für rund 200 Euro jährlich der VCG (Vereinigung Clubfreier Golfer) beitreten. In diesem Modell fällt nur noch eine Nutzungsgebühr der verschiedenen Anlagen an. Wer außerdem gebrauchte Schläger kauft, ist schon für unter 200 Euro dabei.
Ein Sport für jedes Alter – und jedes Level
Golf funktioniert im Kindergartenalter genauso wie als Seniorin oder Senior – und das sogar im Wettbewerb. Das Handicap-System macht es möglich: Anfänger starten mit Handicap 54, Profis spielen mit 0. Beide rechnen ihre Werte gegeneinander auf, und schon ist ein fairer Wettkampf möglich – egal wie groß der Unterschied im Können ist. Auf einer der 51 hessischen Golfanlagen kann es auch für euch direkt losgehen. Insgesamt haben die hiesigen Clubs rund 50.000 Mitglieder – darunter auch etwa 3.500 Jugendliche. Der HGV fördert den Nachwuchs gezielt mit Turnierserien und Kaderarbeit.
Einfach mal abschlagen: Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich am 14. Mai beim landesweiten Golf-Schnuppertag bei einem Golfplatz in seiner Nähe direkt mal umschauen.