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Echte Macher: Die EURO Kartensysteme GmbH

Echte Macher - Die EURO Kartensysteme GmbH

Wir haben so viele tolle Unternehmen in Hessen. Einige davon stellen wir euch mal genauer vor. Was machen die? Wie machen sie es? Wo gibt’s eventuell noch Jobs? Und was muss ich dafür mitbringen?

Diese Woche schauen wir uns mal Echte Macher rund um Karten- und Zahlungslösungen an: die EURO Kartensysteme GmbH.

Mit Yvonne Klein, Referentin Recruiting & Personal, Franziska Oberschulte, Product Manager girocard und Ingo Limburg, Direktor Kommunikation, Marketing und Public Affairs von EURO Kartensysteme GmbH haben wir darüber gesprochen, was das Unternehmen so besonders macht.

Viele Millionen Benutzer

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Heureka! Jonas aus der Redaktion ist hier für euch mit guten Nachrichten. Ich hab sie endlich gefunden, die offiziell blödeste Tätigkeit der Welt. Niemand macht die gerne, aber wir haben keine Wahl. Wir müssen halt bezahlen. Es tut jedes Mal ein bisschen weh. Deswegen sind unsere Macher heute eigentlich so eine Art Psychologen. Sie machen uns den unangenehmen Vorgang des Bezahlens so angenehm es halt geht. Die Euro-Kartensysteme GmbH aus Frankfurt, die betreiben die Giro-Karte, also eure Debitkarte, eure Bankkarte. Früher haben wir EC-Karte gesagt. Dieses bunte Ding mit dem Chip drauf. Das macht's an der Kasse schneller und leichter und nachgewiesenermaßen auch weniger schmerzhaft, als wenn wir Bargeld nutzen. Keine Angst aber, Scheine und Münzen dürfen noch bleiben. Also ich hab auch noch Bargeld dabei. Es ist nicht so, dass wir jetzt auch sagen, dass wir Bargeld abschaffen wollen. Darum geht's gar nicht. Es ist tatsächlich deutlich bequemer. Ich höre auch immer, ja, aber dann verliert man so schnell den Überblick. Ich verliere andersrum den Überblick. Wenn ich 50 Euro abhole, dann war ich am Ende der Woche nicht mehr, wenn dann nur noch irgendwie 10 Euro drin sind, wo sind der Rest hin? Bei Karte kann ich ja bei mir im Online-Banking nachschauen und gucken ganz genau, was habe ich wo ausgegeben. Das ist Ingo Limburg, Kommunikationschef der Euro-Kartensysteme GmbH. Seit über 40 Jahren gibt es das Unternehmen als Betreiber der Giro-Karte. Mittlerweile nutzt fast jeder in Deutschland so ein Ding. Im letzten Jahr waren rund 100 Millionen der Karten hier im Umlauf. Also manche haben sogar zwei. Und jetzt Achtung! 1,3 Milliarden Transaktionen haben wir in nur einem Jahr damit getätigt. Also, wir haben es wirklich gerne schnell und einfach. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land. FFH-Land.

Sicher zahlen in Millisekunden

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Mit Jonas aus der Redaktion grüßt euch Auflegen, Freigeben, Abbuchen und das alles in Augenblicken und ohne rote Münzen zählen. Bezahlen ist heutzutage so easy, dank Bankkarte durchziehen oder Handy auflegen. Wenn du deine Karte an das Terminal hältst oder dann eben dein Smartphone zum Beispiel oder deine Smartwatch, gibt es da die NFC-Technologie, das heißt das Terminal spricht mit der Karte. Das wird dann weitergeleitet über den Netzbetreiber an die Bank und da wird dann geprüft, ist die Karte gesperrt, hast du genug Deckung auf dem Konto etc. Und dann wird die Zahlung autorisiert und dann ja auch irgendwann abgebucht. Und das ist dann der Moment, wenn du merkst, oh jetzt habe ich ein bisschen weniger Geld auf dem Konto. Das ist Franziska Oberschulte von der Euro-Kartensysteme GmbH. Die sind Verwalter der meistgenutzten Debitkarte in Deutschland, der Girocard. Von ihrem Büro in Frankfurt aus, da stehen sie ständig im Austausch mit Banken und Netzbetreibern. Damit wir einfach und in Sekundenschnelle zahlen können. Am einfachsten geht es übrigens mit der digitalen Girocard im Handy oder eben in der Uhr. Es ist einfach super praktisch. Man kann nur noch mit dem Handy aus dem Haus gehen und braucht gar keinen Geldbeutel mehr oder ähnliches. Und auch wenn man mit dem Handy zahlt, es gibt ja trotzdem auch eine Face-ID oder ein anderes biometrisches Verfahren oder den Handy-Pin, den man eingibt. Es ist ja nicht so, dass nur weil ich mir jetzt dein Handy kurz mal über den Tisch schnappe, dann direkt damit einkaufen gehen kann. Zur Sicherheit muss man sich wirklich gar keine Gedanken machen. Das ist auch, wenn man digital mit Girocard bezahlt, eine super sichere Funktion. Und ich zum Beispiel bezahle nur noch mit meinem Handy. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Neue Funktionen der girocard

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Was ist das Gegenteil von Bares für Rares? Täglichen Bedarf elektronisch bezahlen. Also per Karte, per Handy oder per Smartwatch. Und unsere Macher heute, die machen das möglich. Jonas ist hier aus dem FFH-Team. Hi! Ich habe heute die Euro-Kartensysteme GmbH für euch. Die kümmern sich um eure Bankkarte. Um genau zu sein, um die Girocard. Und darum, dass da bei euch an der Kasse alles reibungslos funktioniert. Franziska Oberschulte, die ist hier in der Produktentwicklung. Sie will es euch beim Bezahlen wirklich noch leichter machen und deswegen gibt es bald ein paar Neuerungen. Da haben wir zum einen die In-App-Zahlungsfähigkeit. Das heißt, es ist dann möglich, die Girocard direkt in Händler-Apps zu hinterlegen und dann beispielsweise an der Supermarktkasse einfach mit der App des Supermarkts mit der Girocard zu zahlen. Wir arbeiten auch noch an einer weiteren neuen Funktion, die sich Flexibilität in der Autorisierung nennt. So dass man mit Girocard dann auch Mietwagen buchen kann oder Hotels reservieren kann. In diesen Anwendungsfällen war die Girocard bisher noch nicht so stark als die Debitkarte unterwegs, aber das wird dann auch möglich sein. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Manchmal mit und manchmal ohne PIN

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Mit Redakteur Jonas und mit einem Unternehmen aus Frankfurt, das hat Impact für fast alle Menschen in Deutschland, die Euro-Kartensysteme GmbH. Die ist verantwortlich für unsere kleinen, flachen und praktischen Alltagsbegleiter. Ne, Smartphones meine ich nicht, ich meine die Girocard. Die spart Bargeld, das ist praktisch, aber es ist auch ein bisschen verwirrend. Mal durchziehen, mal auflegen, mal mit PIN, mal ohne, kann das mal jemand erklären? Ich höre häufiger an der Kasse, dass dann auch das Kassenpersonal sagt, das ist alles Zufall, wir wissen auch nicht, wie es geht. Das ist natürlich alles Quatsch, weil immer dann, wenn man eine PIN eingibt, dann ist das ein Sicherheitsfeature. Nehmen wir jetzt mal kontaktlos hinhalten, dann ist immer alles, was über 50 Euro ist, es strickt immer PIN. Alles, was darunter ist, man hat eine gewisse Menge an Kontaktlos-Transaktionen, die man nacheinander machen kann. Es gibt aber auch eine kumulierte Summe, die man hat. Darf ich vorstellen, Ingo Limburg, der ist Kommunikationschef bei der Eurokartensysteme GmbH. Er nimmt uns die Verwirrung und er hat noch einen Rat für alle, die gerne mal ihre PIN vergessen. Pack deine Karte einfach ins Smartphone rein, digitalisiere sie, halt dann dein Handy hin oder deine Smartwatch. Dann musst du nie wieder eine PIN eingeben und das ist eigentlich das, was wir immer sagen. Weil du dann ab 0 Euro immer via biometrische Authentifikation, also über Face-ID oder Fingerabdruck, dann autorisierst. Und dann musst du das einfach nehmen, weil du entsperrst ja dein Handy und deswegen bist du direkt live im System drin. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Angenehmes und strategisches Arbeiten

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land. Die sitzen diesmal in Frankfurt am Westbahnhof. Und die sind uns allen völlig unbekannt. Oder wer von euch hat schon mal was von der Euro-Kartensysteme GmbH gehört? Ja, fast keiner, ne? Ich vorher auch nicht. Jonas ist hier aus dem FFH-Team. Hi! Das wichtigste Produkt dieser Firma, das habe ich aber auch in der Tasche, so wie fast jeder in Hessen. Eine Girocard, eine Karte zum Bezahlen. Unsere Hauptaufgabe ist quasi die Weiterentwicklung und Verwaltung, Administration des Girocard-Systems. Wir arbeiten grundsätzlich sehr im Dialog mit anderen Menschen, mit Netzbetreibern, mit dem Handel, aber auch mit unseren Stakeholdern, also Banken und Sparkassen. Man kann sich die Aufgabe bei uns sehr strategisch, sehr konzeptionell vorstellen. Das ist Personalreferentin Yvonne Klein. Sie arbeitet mit rund 60 Leuten unterm Dach von diesem Unternehmen. Das Ziel jeden Tag, die Bezahlung mit der Girocard angenehm, geräuschlos und einfach für alle machen. Von der Bank über den Verkäufer bis zum Nutzer. Und was Yvonne dabei persönlich wichtig ist, ein gutes Arbeitsklima. Wir arbeiten da sehr unkompliziert miteinander. Wir duzen uns alle, alle auf Augenhöhe. Der Weg auch zur Geschäftsführung ist total nah. Also Oliver und Susanne, unsere beiden Geschäftsführer, sind jederzeit für uns ansprechbar und erreichbar. Sie geben uns auch das Gefühl, wirklich willkommen. Willkommen zu sein, einen Beitrag leisten zu können. Und ich glaube, das macht sehr viele Menschen stolz bei uns. Also wer auch Anteil haben will an Millionen von Bezahlvorgängen täglich, das Team der Eurokartensysteme GmbH empfängt euch gerne. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

© HIT RADIO FFH

Die EURO Kartensysteme GmbH

Viele haben den Namen noch nie gehört, dabei begegnet uns die Arbeit dieses Unternehmens fast täglich. Die EURO Kartensysteme GmbH ist seit über 40 Jahren ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Banken und Sparkassen. Ihre Hauptaufgabe: sie verwaltet und entwickelt das girocard-System in deren Auftrag weiter. Dafür stehen die Mitarbeitenden im ständigen Austausch mit Bankenverbänden, Banken, Sparkassen, Netzbetreibern und dem Handel. Rund 60 Mitarbeitende übernehmen dabei vor allem organisatorische und kaufmännische Aufgaben.

Die girocard ist mehr als nur ein Stück Plastik

Rund 100 Millionen girocards sind in Deutschland im Umlauf. Damit ist die girocard das größte bargeldlose Bezahlsystem des Landes. An über 1,3 Millionen Terminals wird damit bezahlt – im Supermarkt, am Bahnhof oder im Gartencenter. Die Zahlen dahinter sind beachtlich: 8,3 Milliarden Transaktionen liefen im vergangenen Jahr über die girocard – das sind rund 23 Millionen pro Tag. 

Sicher und mobil bezahlen – was beim Kartenlesen wirklich passiert

Hält man die Karte, das Smartphone oder die Smartwatch ans Terminal, kommunizieren beide Geräte per NFC-Technologie. Die Anfrage geht über den Netzbetreiber an die Bank. Dort wird geprüft, ob die Karte gesperrt ist und ob das Guthaben reicht. Die Antwort kommt innerhalb von Sekunden, dann ist die Zahlung autorisiert. Aber warum ist manchmal eine PIN nötig und manchmal nicht? Bei kontaktlosen Zahlungen über 50 Euro verlangt das System grundsätzlich eine PIN. Darunter gelten Limits für Anzahl und Summe der Transaktionen ohne PIN. Wer die Karte digital im Smartphone nutzt, kommt ganz ohne diese Grenze aus. Hier erfolgt die Freigabe direkt über Face-ID, Fingerabdruck oder Geräte-PIN, unabhängig vom Betrag. Über 90 Prozent der Transaktionen laufen inzwischen kontaktlos.

Standort und Hintergrund – wer steckt dahinter?

Die EURO Kartensysteme GmbH sitzt mitten in Frankfurt am Main, direkt am Westbahnhof. Der Standort in der Finanzmetropole ist kein Zufall: Viele Mitarbeitende kommen bereits aus dem Finanz- und Payment-Umfeld, manche pendeln sogar aus Berlin oder Hamburg ein. Die Zusammenarbeit gilt als unkompliziert: Man duzt sich, und auch die Geschäftsführung ist direkt ansprechbar. Im Auftrag der Banken und Sparkassen laufen hier Verwaltung, Vermarktung, Sicherheitsmanagement und Weiterentwicklung des girocard-Systems zusammen.

Was sich bei der girocard noch ändern wird

Die girocard soll künftig noch flexibler werden. Geplant ist eine In-App-Zahlungsfunktion: Die Karte lässt sich dann direkt in Händler-Apps hinterlegen. Auch eine erweiterte Autorisierung ist in Arbeit: sie soll etwa Mietwagenbuchungen oder Hotelreservierungen ermöglichen. Schon am Markt ist beispielsweise die Verknüpfung mit Kundenbindungsprogrammen wie Payback bei Sparkassenkunden. 

Mehr Info über die girocard

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