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Landratswahlen in Marburg-Biedenkopf am 15. Mai

Wahlen in Marburg-Biedenkopf - Wer erobert das Landratsamt?

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Drei Frauen und vier Männer wollen Landrätin oder Landrat werden. Da wird es wohl zur Stichwahl kommen.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf wählt am Sonntag 15. Mai einen neuen Landrat oder eine neue Landrätin.

FFH berichtet am Wahlabend aus dem Landratsamt

Da sich sieben Kandidaten um den Chefposten im Landratsamt beworben haben, wird es voraussichtlich zu einer Stichwahl am 29. Mai kommen. HIT RADIO FFH stellt die Kandidaten an dieser Stelle vor. Die FFH-Reporter werden sowohl von der Landratswahl wie einer möglichen Stichwahl berichten. Alle Wahlergebnisse sind aber auch über den Votemanager abzurufen. Die Wahl ist nötig, da die bisherig Landrätin Kirsten Fründt im Herbst 2021 verstorben ist. 

Das sind die Kandidaten

Die  Kandidaten sind geordnet: Carola Carius (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/GRÜNE); Anna Hofmann (DIE LINKE/DIE LINKE); Sabine Kranz (FREIE WÄHLER/FREIE WÄHLER); Dr. Frank Michler (Bürgerliste Weiterdenken/WDMR); Thomas Riedel (Freie Demokratische Partei/FDP); Jens Womelsdorf (Sozialdemokratische Partei; Deutschlands/SPD) Marian Zachow (Christlich Demokratische Union Deutschlands/CDU)

Wer hat welche Chancen?

Bei den Landratswahlen 2019 konnte sich die damalige SPD-Kandidatin im ersten Wahlgang mit 57 Prozent der Stimmen durchsetzen. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf gilt traditionell als eher den Sozialdemokraten zugeneigt. Marian Zachow von der CDU hat nach Fründts Tod die Amtsgeschäfts des Landrates übernommen. Hier finden Sie die Ergebnisse der Landratswahlen von 2019.

Themen im Wahlkampf

Vielleicht auch durch den alle erschütternden frühen Tod von Kirsten Fründt ist der Wahlkampf im Landkreis Marburg-Biedenkopf eher ruhig und sachlich verlaufen. Themen sind Digitalisierung, Kita-Plätze, Corona-Maßnahmen, Mobilität und Verkehrswende, Förderung des Sozialen und des Ehrenamtes. 

Jens Womelsdorf, Kandidat der SPD

© FFH

Jens Womelsdorf will sich für gleichwertige Lebensverhältnisse in den Dörfern wie den Städten einsetzen

Steckbrief von Jens Womelsdorf

Der 41-jährige gelernte Bankkaufmann lebt mit seiner Familie in Cyriaxweimar. Beruflich war er in den vergangenen Jahren für den ACE, den europäischen Automobilclub unterwegs. Den Landkreis erkundet Womelsdorf oft per Rennrad oder Mountainbike. Sein neuestes Hobby ist das Imkern. Im Wahlkampf hat er besonders auf den Haustürbesuche gesetzt.

Das sind seine politischen Ziele

"Ich möchte gleichwertige Lebensverhältnisse herstellen - in den Dörfern wie den Städten unseren Landkreises," sagt der SPD-Kandidat im FFH-Interview. Dazu gehörten zum Beispiel Dorfläden, ein starkes  Ehrenamt oder eine Verkehrswende, die sozial gerecht ist und alle mitnimmt. Gerade angesichts des Ukraine-Krieges möchte er den Energiewende vorantreiben, aber auch bezahlbar gestalten. Womelsdorf engagiert sich bei Pro Familia, um Familien aber auch Alleinerziehende in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Für den Landkreis Marburg-Biedenkopf wünscht er sich ein faires Miteinander aller Gruppen.

SPD-Kandidat Jens Womelsdorf

"Ich möchte das Miteinander stärken und die vielen guten Ansätze im Landkreis aufgreifen - zum Beispiel die Dorfläden"

Das wäre dem SBD Kandidaten Jens Rommels Dorf als Landrat besonders wichtig Also. Ich bin ja zwölf, elf Wochen ohne Pause unterwegs gewesen und habe viel Kontakt mit den Menschen vor Ort gehabt. Mir viele ja Chancen im Landkreis und Beispiele angeguckt, die Menschen auch zusammen Dinge leisten. Und ich glaub, diese Chancen aufzunehmen, die guten Sachen,

die im Landkreis Laufen und zu versuchen, die im Konzepte zu gießen und Ana Norden zu entwickeln. Und da den Zusammenhalt zu stärken. Das ist, glaube ich, eine ganz wichtigen Sachen, die ich mir jetzt vornehmen möchte und es wenig Landrat werden will. Verkehrswende, Energie, Mobilität. Aber auch die Dorfläden liegen ihm am Herzen Also. Ich glaub, vor allem wenn man sich die guten Beispiele, die beim Landkreis haben, anguckt, das ist zum Beispiel, dem man meinen Inseldorf, den Dorfladen jetzt auch angefangen hat, selber die Genossenschaft noch Car-Sharing zu machen. Aber auch in den vielen kleinen Dörfern gibts Dorfläden da gute Sachen machen, diese regionalen Gemeinschaft zu stärken, diese direkt Vermarktungsmöglichkeiten und und

insgesamt die, die die Dörfer wieder zu beleben. Da greift er natürlich auch Digitalisierung Mobilität und andere Beispiele Aber. Das sind so die Dinge, wo ich glaube, wo wir die Dörfer stärken können und wo auch die ganze Region insgesamt weiter entwickeln können. Und das würde sich ins war mit Stoff für den Landkreis

Marburg-Biedenkopf wünschen diese Entwicklungen in den nächsten sechs sieben acht Jahre. Ich würd mir wünschen, dass wir zum Beispiel die Energiefrage, also die Abhängigkeit von externen energy, viel besser in den Griff bekommen haben, dass wir weiterhin in den Dörfern lebenswerte Zentren entwickeln. Und dass wir eben den Druck auch aus dem urbanen Raum raus nehmen, was die Wohnraum Frage angeht. Dass wir insgesamt da auch den sozialen Zusammenhalt stärken, über Bürgerbeteiligung und über all die Maßnahmen, die man kleinen Schritte im ganzen Landkreis umsetzen kann. Und was qualifiziert, ihn ein guter Landrat für Marburg Marburg-Biedenkopf zu sein. Puh also, dass sich hier Öl, keine Scheu Herb, auf Menschen zuzugehen, mit ihnen mich auszutauschen und Diskussionen zu führen und diese Sachen aufzugreifen.

Und daraus auch Dinge zu entwickeln, abzuleiten, die dazu führen, dass man am Ende auch was umsetzt. Also, das war gerade meinen beruflichen Umfeld sehr stark Muss. Ich hab ganz großes Gerechtigkeitsgefühl und möchte halt auch oft helfen unter bin dabei, glaub ich, sehr zuverlässig, wenn ich, wenn ich versuche, auch Dinge umzusetzen oder in seiner Freizeit fährt, jedes Wort, Wilsdorf, Rennrad und Mountainbike. Und natürlich, wie sollte es anders sein? Landkreis Marburg-Biedenkopf. Also mit Bike fahre ich gern das Altpörtel hoch. In Richtung Gladenbach kommt der das Gladenbacher Bergland, das es wunderschön Mountain-Bike, um im Rennradfahrer ich genau in die andere Richtung. Der Kamera quasi in den Kreis Bereisung machen.

Indem man den Ebstorfer Grund, wo wir uns hier getroffen haben. Langfährt Musiker, Musikarten. Vorbei an der Amöneburg vorbei. Da gibt 's schöne Ecken, wo man sich auch hinsetzen kann. Und dann fährt man über Cölbe wieder über Marburg zurück. Also, da kann man wunderschön Rundstrecken. Mittlerweile fahren wir auch echt sich gut fahren lassen.

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Marian Zachow, Kandidat der CDU

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Der ehemalige Pfarrer Marian Zachow ist Erster Kreisbeigeordneter - nun möchte er Landrat werden

Steckbrief Marian Zachow

Der 42-jährige ehemalige evangelische Pfarrer ist derzeit Erster Kreisbeigeordneter. Vorher war er Pfarrer in Caldernals, jetzt lebt er mit seiner Familie in Stadtallendorf. Wo er im Landkreis unterwegs ist, das sei ihm egal, sagt er im FFH-Interview. "Hauptsache zusammen mit Menschen." 

Das sind seine politischen Ziele 

Mit den drei B´s fasst Zachow seine wichtigsten Ziele zusammen: Bildung, Breitband und Bus und Bahn. Dazu gehört für ihn die Breitbandanbindung aller Haushalte und die Wlan-Versorgung aller Schulen. Er möchte die Ohmtalbahn und die Salzböde-Bahn wiederbeleben. Und: Die Ganztagsbetreuung weiter ausbauen und bis in den späteren Nachmittag hinein verlängern. Im Bereich der Mobilität setzt er unter anderem auf weitere und schnellere Busverbindungen wie den Nachtstern Marburg. Multimodale Haltepunkte und Park-and-Ride-Anlagen sollen für Vernetzung sorgen. Weitere Ziele sind Bürokratieabbau und intelligentes Standortmarketing. Zachow will sich dafür einsetzen, dass Fachkräfte dem Landkreis treu bleiben und sich weitere für Marburg-Biedenkopf entscheiden. Hier erfahren Sie mehr über Marian Zachow 

Marian Zachow, CDU-Kandidat im FFH-Interview

"Die drei B´s fassen alles zusammen: Bildung, Breitband und Bus und Bahn werden über die Attraktivität entscheiden."

Für mich sind die drei B Bildung Breitband, Bus und Bahn sind eigentlich vier Bär. War Bus und Bahn. Als ze integriertes Verkehrskonzepten Das sind die Infrastruktur Dinge, die man braucht, um sich dafür zu entscheiden, auch in zehn zwanzig oder dreißig Jahren noch auf dem Land zu leben. Und deswegen haben wir in unserem Landkreis das Thema Infrastrukturausbau immer großgeschrieben werden. Das Thema Breitband forciert Wir werden zwanzig, acht und zwanzig Glasfaser wirklich im Wortsinne an jeder Milchkanne haben. Wir werden zwanzig, zwei und zwanzig WLAN in jedem Klassenraum haben. Damit sind wir wahrscheinlich einer der ersten Landkreise in Hessen. Und wir setzen ganz aktiv auch auf einen starken und Leid Achtung wegen ÖPNV Wir reden über zwei Bahnen Reaktivierung her haben wahrscheinlich die meisten Schnellbuslinien außerhalb des Rhein-Main-Gebiets. Weil wir wissen nur mit einer guten öffentlichen Verkehrsanbindung ist Marburg-Biedenkopf auch morgen noch eine erfolgreiche Region.

Gibt es so ein einzelnes Projekt? Was sie mal nennen können, ist, dass die Ohm Talbahn oder was? Wer war das? Also bei der Bahn sind es um Drall, Bahn und Salzböde Bahn.

Aber was mehr fast mehr noch am Herzen liegt, ist die Verknüpfung der Verkehrsträger zu denken. Das Auto dürfen wir nicht verteufeln. Das ist aufm Land weiterhin unverzichtbar. Aber wir müssen Anreize bieten, auch mal gelegentlich auf den Umweltverbund umzusteigen. Zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren oder eben Bus oder Bahn zu nutzen. Sie mache ja auch Haustürwahlkampf. Was ist das Wichtigste, was sie von da mit nehmen? Im Moment Die Menschen haben Sorge wegen des Krieges in der Ukraine. Die Menschen haben Sorge Wall Corona noch nicht vorbei. Es und die Menschen haben Sorge, weil sie nicht wissen, was kommt danach. Und was wird das für Folgen haben?

Folgende im Portemonnaie Landratswahlen Sintern. Auch Persönlichkeitswahl Was sind die Eigenschaften von Marianne Tacho. Sich würde zuerst sagen, ich bin ein kreativer Mensch, aber gleichzeitig auch für mich in Anspruch nehmen, dass sich in angespannten Situationen durchaus besonnenen sein kann. Das vielleicht das genau das Richtige war es, um mit guten Ideen einerseits besonnenem und maßvoll im Handeln. Gerade auch in schwierigen Zeiten einen Landkreis zu führen und unsere Heimat zu gestalten. Im politischen Leben ärgert es mich, wenn viel gemeckert, aber wenig konstruktive Ideen angebracht werden.

Im politischen Leben freut es mich dagegen, wenn man über Parteigrenzen hinweg gemeinsam an einem Strang für ein gutes Projekt eintritt. Das wünsche ich dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, dass wir gut aus in Krisen rauskommen. Dass wir in den nächsten Jahren die besten Köpfe hier ausbilden können,

dass die hierbleiben und das sich ganz viele Menschen aus anderen Regionen Deutschlands. Dafür entscheiden, nach Marburg Biedenkopf zu ziehen. Na ja, Sie haben ja eher die wunderbare Situation zum Beispiel, mit denen er mit den Behringwerken, dass Sie sich überlegen müssen, wie machen wir auch unseren Landkreis so schmackhaft und attraktiv. Das Fach Kräfte denken Marburg Biedenkopf, Okay. Da gehe ich mal hin. Oder Wir müssen uns gar nicht drüber nachdenken. Wie machen wir den Landkreis so attraktiv? Denn wir sind attraktives, gibt kaum eine andere Region in Deutschland, wo man in einem internationalen Meeting setzen. Kanon vor der Tür Blöcken die Schafe.

Und man kann sozusagen zwei minuten Im Grünen sein. Das macht unseren Landkreis attraktive attraktiv. Ich, glaube wir, müssen 's einfach noch mehr nach draußen sagen. Wir müssen das Wir-Gefühl. Dieses Wir sind wir in unserem Landkreis. Viel deutlicher machen und mein Ziel es eigentlich, dass man nicht mehr sachte. Ich komm irgendwo in der Nähe von Frankfurt Oder aus Kassel, sondern ich komme aus der Mitte Deutschlands aus Marburg Biedenkopf. Da, wo es eben besonders schön an besonders attraktiv

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Carola Carius, Kandidatin der Grünen

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Carola Carius will das Miteinander stärken - und die Dörfer. Zum Beispiel mit Dorfläden wie in Cölbe Schönstadt 

Steckbrief Carola Carius

Die 50-jährige Ingenieurin lebt in Cölbe Schönstadt, wo sie unter anderem einen Dorfladen auf den Weg gebracht hat. Sie wuchs als sechstes von neun Kindern in Marburg-Gisselberg auf und ist als Oberamtsrätin im hessischen Wirtschaftsministerium tätig. Die Mutter von zwei Kindern treibt in ihrer Freizeit gerne Sport und hat bereits zwei Marathon absolviert. Lässt sie es gemütlicher angehen, ist sie mit dem Motorrad im Hinterland unterwegs. 

Das sind ihre politischen Ziele

Carola Carius möchte Menschen aktivieren, vernetzen und ermutigen - im Dorf, wie in Schulen, der Wirtschaft und der Verwaltung. Innovationen anzuregen ist eines ihrer politischen Ziele. Sie möchte medizinische Versorgungszentren und Dorfläden fördern, und ein digitales Antrags- und Beratungswesen einführen. Schulen, berufliche Schulen und Betriebe sollen stärker vernetzt werden, um Fach- und Führungskräfte in der Region auszubilden und zu halten. Bei der Energiewende setzt sie auf eine starke Unterstützung der Kommunen. Dazu gehört für Carius der Ausbau von Geothermie und Wasserstoff-Innovationen. In der Mobilität soll ein breites Car-Sharing und Mitnahmeangebot aufgebaut werden sowie ein gut getakteter öffentlicher Nahverkehr. Hier erfahren Sie mehr über Carola Caius

Carola Carius, Kandidatin der Grünen im FFH-Interview

"Das Miteinander ist der Beginn von allem. Das möchte ich stärken - und Innovation im Landkreis"

Politisch an allererster Stelle.

Politisch ist gut sozial an aller erster Stelle ist für mich Miteinander wieder zu stärken.

Weil die Gesellschaft natürlich durch Corona, aber auch im Vorfeld schon Stück weit auseinander gedriftet ist. Und jeder soll in seinem eigenen kleinen Kreis sich noch bewegt. Aber das Miteinander, das Verständnis für den Nachbarn, das Verständnis für die andere Berufsgruppe, das Verständnis für Infrastrukturmaßnahmen und so weiter. Das hat, glaube ich, sehr gelitten und so das Ehrenamt und Hauptamt gemeinsam diese große gesellschaftliche Aufgabe auch in die Hand nehmen zu sagen Ja. Wir wollen jetzt wieder mehr Miteinander. Gibt es konkrete Projekte? Wo sang dann machen wir das beispielhaft zum Beispiel in meinem Heimatdorf Schönstadt. Tatsächlich jetzt schon Wir haben ja dort ein Dorfladen Schönstadt EG gegründet. Baulich umgesetzten, ganz wunderbarer Dorfladen. Das Miteinander stärken ist die zentrale Aufgabe am Anfang ein. Sie sind Ingenieurin. Was heißt das?

Oder würde das heißen für den Bereich Klimaschutz oder Verkehrswende Spinner voller Tatendrang. Und wollen jetzt die Energiewende. Und ich möchte jetzt die Wärmewende voranbringen. Soll heißen unsere Gebäude. Unsere Industrien soll erneuerbar gewärmt werden, die mit Prozesswärme versorgt werden. Da habe ich viele Ideen. Ich würde auch gerne unsere Region in Bezug auf Innovation stärken, Menschen zusammenzubringen. Die innovative Konzepte haben Beziehung durch solche entwickeln können. Auf Grund, ihrer fachlichen Eignung. Damit wir hier ganz stark aufgestellt sind und Marburg-Biedenkopf auch wieder für Innovation im Bereich. Erneuerbare Energien steht, wie es in früheren schon gelesen. Also prinzipiell muss man sagen, wir haben Marburg als starken am Standort für Arbeitsplätze, für Industrie, aber wärmer.

Auch das Hinterland sehr stark ist. Und das gilt es insgesamt zu fördern, dass man junge Menschen für Technologie und für Handwerk interessiert. Dass man offen auf die zugeht, frühzeitig in den Schulen anbietet. Die Landrätin kommt. Aber ich würde mich sehr stark dafür verwenden wollen, dass Fachkräfte wieder mit Freude auch die ein Ausbildungsberuf angehen. Die künftigen Fachkräfte Frau Carius. Wenn sie eine Freundin fragen, welche Eigenschaften sie an Ihnen schätzt, was würde die Freundin sagen? Gestern habe ich so eine Freundin getroffen und die hat er mir gesagt du kannst mit den einfachsten Menschen reden. Und, du kannst mit den höchsten Menschen reden. Und alles tust du gleichermaßen in einen sehr ordentlichen Umgang. Und ich denke, dass das. 'Ne gute Eigenschaft in dieser Zeit ist.

Was mich bei meiner politischen Arbeit manchmal Ärger hat, manchmal ärgert mich das zu viel geredet wird,

ohne das Ziel fest im Auge zu behalten. Was mich bei meiner politischen Arbeit aber dagegen richtig freut. Ja, dass man wunderbare Erfolge auch davon trägt, zum Beispiel, den Dorfladen zu Beispiel. Die Nahwärme Schönstadt zum Beispiel.

Dass wir uns als Gemeinde hier in Kölbel auf den Weg gemacht haben. Zur Klimaneutralität, völlig unabhängig von anderen Bestrebungen. Das sind Sachen, die mich auch stolz Das, wünsche ich meinem Landkreis Marburg-Biedenkopf Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir stärker zusammen wachsen. Dass die Stadt Land Beziehung belebt wird. Viel beliebter. Dass wir wieder voneinander profitieren. Für dieses füreinander Verständnis haben würde ich unbedingt werben. Und das ist das große Ziel im Mittelpunkt. Denn ohne Verständnis wird uns wenig gelungen.

Sie sind ganz erkennbar mit Spaß bei der Arbeit. Oder? Ich bin ein wirklich wirklichen, ausgesprochen fröhlicher Mensch.

Und es dauert sehr lange, bis mir jemand nachhaltig die Lampe liefert, die App. Und ich glaub, das Fröhlichkeit auch ne gute Gabels Jetzt hab ich gelernt, dass sie auch Motorradfahrerin sind. Nehmen sie uns doch mal mit ernannte er machen Sie uns Lust auf eine ihrer Lieblingskuchen her. Gut, meine absolute Lieblingstochter geht natürlich auch Stück weit in den Vogelsberg rein. Aber im Sommer. Wenn ich jetzt hier bei uns bleib, ist natürlich das Hinterland. Ich sach immer, dass es um bis sie wie in der Toskana diese sanften Hügel unserer Regionen unter hier findest. Einfach alles sehr, sehr schön.

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Ana Hofmann, Kandidatin der Linken

© Die Linke

Ana Hofmann sagt von sich: Seit meiner Jugend setze ich mich für Menschen in Not und Armut ein 

Steckbrief Ana Hofmann

Die 41-jährige Ana Hofmann ist gebürtige Marburgerin und hat an der Lahntalschule in Biedenkopf ihr Abitur gemacht. Als Politikwissenschaftlerin arbeitet sie als Gästeführerin im Goethehaus in Frankfurt. Daneben engagiert sie sich seit vielen Jahren im Kreistag und im Landeswohlfahrtsverband. Politisch ist sie bereits seit der Schulzeit aktiv. Mehr über Ana Hofmann erfahren Sie hier.

Das sind ihre politischen Ziele

"Ich setzte mich seit vielen Jahren stets für Menschen in Armut und Not ein und für eine nachhaltige Klimapolitik," sagt Ana Hofmann und weiter: "Der Landratswahlkampf muss im Zeichen der Herausforderung unserer Zeit stehen: Einer sozial-ökologischen Wende statt neuer Hochrüstungspolitik." Es ist ihr wichtig, dass im Landkreis mehr Dorfläden und mehr medizinische Versorgungszentren entstehen und soziale Träger besser ausgestattet werden. Außerdem fordert sie, dass auch der Landkreis der Gemeinschaft sichere Häfen beitritt und so Geflüchtete über den Königsteinerschlüssel aufnimmt. Bei erneuerbaren Energien ist für sie klar: Die sind verbindlich auszubauen.

Thomas Riedel, Kandidat der FDP

© FDP Marburg-Biedenkopf

Raus aus der Kreidezeit – rein in eine digitale & sichere Zukunft! Das ist die Kern-Botschaft des FDP-Kandidaten Thomas Riedel

Steckbrief Thomas Riedel

Thomas Riedel ist 57 Jahre, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und lebt in Michelbach. Er bringt als mehrjährige berufliche Erfahrung in der internationalen Wirtschaft sowie Kenntnisse im öffentlichen Dienst aus seiner Zeit als Bundesbeamter mit. Wer mehr über ihn wissen möchte, findet Infos hier.

Das sind seine politischen Ziele

Riedel möchte sich als Landrat des Kreises Marburg-Biedenkopf für die bestmögliche Bildung und Digitalisierung aller Schülerinnen und Schüler einsetzen. Hierzu gehört für Riedel Verwaltungsangelegenheiten per App regeln zu können. Er möchte Mobilität und Wirtschaftsförderung eng verzahnen. Dabei spricht er sich für den "Behringtunnel" aus. Riedel möchte Telemedizin stärker verankern. Für die Zukunft wünscht er sich nachhaltige Lösungen und Innovationen, auch ohne Windkraftanlagen in unseren schützenswerten Wäldern. Sein Angebot sei wirklicher Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises - statt moralischer oder ideologischer Debatten. 

Sabine Kranz - Kandidatin der Freien Wähler

© Freie Wähler, Marburg-Biedenkopf

Das Lebensmotto der Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens: Das Leben ist zu kurz um still zu stehen.

Steckbrief Sabine Kranz

Die Kandidatin der Freien Wähler ist als Geschäftsführerin in einem mittelständischen Unternehmen tätig. Sie lebt in Kirchhain, ist 50 Jahre und alleinerziehende Mutter. Geboren ist sie in Gießen. Wer mehr über sie wissen will, findet Sabine Kranz zum Beispiel hier auf Facebook

Das sind ihre politisch Ziele: 

"Als Geschäftsführerin bin ich eine Quereinsteigerin in der Politik, denn ich möchte etwas für die Menschen tun. Ich sehe deren Wünsche, Bedürfnisse und alltäglichen Probleme von der Politik nicht vertreten. In Zukunft wollen wir als Partei den Menschen im Landkreis eine gute Alternative bieten." Das schreibt Sabine Kranz in ihrer Selbstvorstellung an FFH. Als Landrätin wolle sie sich für gebührenfreie Bildung und flexible Betreuung ab der Krippe einsetzen und damit für die Vereinbarung von Beruf und Familie. Weitere Themen sind die Förderung des Ehrenamtes, bezahlbarer Wohnraum und eine flächendeckende Bus- und Bahnverbindung.

Frank Michler, Kandidat von Weiterdenken

© Weiterdenken Marburg

Der 45-jährige Biologe spricht sich für ein Ende aller Corona-Maßnahmen aus 

Steckbrief von Dr. Frank Michler 

Frank Michler ist 45 Jahre alt, verheiratet, ist promovierter Biologe und lebt in Marburg. Als Softwareentwickler ist er bei einem Hersteller medizinischer Diagnostik-Geräte tätig. Als Student war er in der Hochschulpolitik aktiv und hat dieses Engagement im Frühjahr 2020 wieder aufgenommen. Wer mehr über ihn wissen möchte, findet Infos hier.

Das sind seine politischen Ziele

"Mit meiner Kandidatur möchte ich denjenigen Menschen eine Stimme geben, die sich für eine freie Impfentscheidung und für ein nachhaltiges Ende der Coronamaßnahmen einsetzen." Michler fordert in seiner Stellungnahme für FFH, dass das Marburger Gesundheitsamt, keine Schritte gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unternehmen soll, die diese zur Impfung mit "gen-basierten Arzneimitteln nötigen würden". Weitere Ziele sind die Rückholung des UKGM in die öffentliche Hand, die Stärkung der Pressefreiheit (Symposium im Landkreis zur Inhaftierung von Julian Assenge) oder auch den Erhalt des Bargeldes auch bei allen Diensten im Landkreis.

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Anne Schmidt

Reporterin
Anne Schmidt

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