Viele Schlaglöcher in Gießen nach frostigem Schneewinter
Nach frostigem Winter - Viele Schlaglöcher auf Gießens Straßen
Frost, Tauwetter und Schnee im Wechsel haben den Straßen diesen Winter zugesetzt. Auch in Gießen gibt es deutlich mehr Schlaglöcher als in den Vorjahren. Das bestätigt die Stadt auf FFH-Anfrage mit Blick auf die 250 Kilometer Straßen im Stadtgebiet.
Der ADAC verweist auf Studien nach denen ein Drittel der kommunalen Straßen bereits größere Schäden aufweist.
Heißgemisch soll lange halten
Schon seit Anfang Februar sind zwei Einsatzteams des Tiefbauamtes unterwegs, um die aufgeplatzten Straßen wieder zu verfüllen und glätten. Marvin Hannack vom Tiefbauamt erzählt: "Erst haben wir mit einem Kaltgemisch gearbeitet, aufgrund des Frostes. Jetzt können wir ein Heißgemisch schütten, das hoffentlich dauerhaft hält."
Ältere Straßen betroffen
Manche Schlaglöcher gehen bis tief in den Grund, woanders ist lediglich der Asphalt leicht aufgeplatzt. Wenn es gut läuft, dürften die Arbeiten Ende April weitgehend abgeschlossen sein. Betroffen sind vor allem vielbefahrene Straßen oder ältere Fahrbahnbeläge wie zum Beispiel in der Anneröder Siedlung.
Wasser und Salz sickern ein
Der Wechsel zwischen Tauwetter und neuen Schneefällen hat den Straßen besonders zugesetzt, so Hannack. Wasser und Salz seien in feine Risse in der Straßendecke eingedrungen und dort wieder gefroren. So sei der Asphalt besonders oft aufgeplatzt. Tatsächlich würden aber nur vorhandene Schäden verstärkt.
Schlaglöcher melden
Viele Bürger melden sich derzeit über den Mängelmelder der Stadt Gießen und weisen auf neue Schlaglöcher hin. Tiefbauamtsmitarbeiter Thorsten Müller sagt aber: “In diesem Jahr erlebe ich es öfter, dass die Menschen sich bedanken, wenn wir kommen und reparieren. Das ist natürlich toll.”
Besonders betroffene Straßen
Hier gibt es mehr oder drastischere Schäden: Sudetenlandstraße, Bleichstraße, Marburger Straße, Bismarckstraße, Europastraße, Grünberger Straße, Schiffenberger Tal sind betroffen.
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