EC Bad Nauheim holt Gaudet - Kann der Kanadier die Teufel retten?
Er ist schon der dritte Trainer diese Saison: Kevin Gaudet. Quasi die letzte Patrone, die der Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim hat. Der Finne Karhula muss nach nur fünf Wochen schon wieder gehen - Gaudet übernimmt. Das hat der Verein bekannt gegeben.
Die Fans begrüßen in den sozialen Medien diesen überraschenden Wechsel und hoffen auf “den Retter” Gaudet. Einst wurde der Kanadier mit den Bietigheim Steelers DEL2-Meister und nun soll der die Mittelhessen vor dem Abstieg bewahren.
Erstes Training am Dienstag
Viel Zeit bleibt dem Neuen hinter der Bande aber nicht. Am Dienstag hat er sein erstes Training mit dem Team und schon am Freitag geht's zum ersten Spiel nach Weiden. Wer zuerst vier Mal gewinnt, ist gerettet. Der Verlierer muss in die entscheidende zweite Playdown-Runde und einer steigt ab. Eines ist klar: Mit Gaudet hat sich Bad Nauheim viel Erfahrung geholt, doch Wunder kann auch er nicht vollbringen.
Spieler und Fans gefragt
Vor allem die Spieler stehen in der Pflicht. Einige echte Bad Nauheimer Jungs mit Marius Erk, Garret Pruden oder auch Marc El Sayed müssen vorneweg gehen. Und dann ist sicher auch ein Schlüssel der siebte Mann. Das Colonel-Knight-Stadion muss gegen Weiden zu einer Festung werden. Verlieren ist zu Hause verboten, schließlich haben die Roten Teufel am letzten Spieltag beim Tabellenletzten Kaufbeuren auch noch das Heimrecht verspielt.