Für rund 15 Millionen Euro - Sudhaus soll zu Hotel umgebaut werden
Jahrelang stand das alte Sudhaus der Herkulesbrauerei quasi leer – jetzt wird ihm neues Leben eingehaucht. Rund 15 Millionen Euro nimmt Hotelier Thomas Nähler dafür insgesamt in die Hand.
Im ersten Schritt sollen Gastronomie und Biergarten wiedereröffnet werden. Das soll bereits Ende Mai geschehen. Voraussichtlich im November sollen im Verwaltungsgebäude der Brauerei 44 Hotel-Zimmer eröffnet werden. 23 Zimmer in den oberen Etagen des Sudhauses sollen dann im Februar/ März 2027 folgen. “Und nach der documenta fangen wir an mit dem Mitteltrakt, mit 80 Zimmern, und Spa-Bereich auf dem Dach”, so Thomas Nähler im FFH-Interview.
Primär für Sohn
Eigentlich war Thomas Nähler, der schon drei Hotels betreibt, schon vier Jahre im Ruhestand. Warum jetzt also noch ein Hotel-Projekt? Primär mache er das für seinen Sohn, der in seine Fußstapfen treten wolle, so Nähler. Aber auch, weil er selbst von dem denkmalgeschützten Sudhaus aus 1895 so begeistert ist.
“Bereue es zu keiner Minute”
“Ich denke mir, dass das einmalig ist in Deutschland”, so Nähler. Man könne in den alten Sudkesseln sitzen - dort sind quasi Türen aufgeschnitten worden. Bis zu 25 Personen haben darin Platz. Daneben mache ihm das Projekt großen Spaß - “Ich bereue es zu keiner Minute, diese Entscheidung getroffen zu haben.”
Nähler selbst war häufig Gast
Ein echtes Herzensprojekt für ihn also. Nähler selbst war übrigens vor 30 Jahren ein häufiger Gast im Sudhaus. "Und es war immer unglaublich, weil wir einen Biergarten hatten, der seinesgleichen suchte - mit bis zu 4.000 Plätzen."
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