69-Jähriger hatte Panne - Mann auf A44 bei Zierenberg angefahren
Auf der A44 bei Zierenberg ist ein 69 Jahre alter Mann auf dem Seitenstreifen von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Zuvor hatte er wegen einer Panne angehalten und war ausgestiegen. Die Polizei sucht nun nach zwei flüchtigen Fahrzeugen, die den Unfall ausgelöst haben sollen.
Der Fahrer eines Audi war laut Polizei am Samstagvormittag auf der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs. Wegen einer Panne stoppte der 69-Jährige seinen Wagen zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna auf dem Seitenstreifen und verließ sein Fahrzeug.
Unbekannter Lkw löst Kettenreaktion aus
Zeugenaussagen zufolge soll dann ein bislang unbekannter, heller Lastwagen vom rechten auf den linken Fahrstreifen geraten sein. Ein dort fahrender Toyota musste daraufhin stark abbremsen. Auch ein weiteres, noch unbekanntes Auto bremste den Angaben zufolge scharf ab.
Ausweichmanöver endet am Pannen-Auto
Ein 33 Jahre alter Autofahrer wich den abbremsenden Fahrzeugen nach rechts aus. Dabei streifte er laut Autobahnpolizei den auf dem Seitenstreifen stehenden Audi. Bei diesem Zusammenstoß wurden seine Beifahrerin und ein 13-jähriges Kind leicht verletzt.
VW erfasst Fußgänger
Kurz darauf verlor ein 26 Jahre alter VW-Fahrer vermutlich bei einem weiteren Ausweichversuch die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet laut Polizei auf den Seitenstreifen und erfasste dort den 69-jährigen Audi-Fahrer, der sich zu Fuß neben seinem Auto befand. In dem VW wurden der Fahrer und seine Beifahrerin leicht verletzt.
Zustand des Mannes stabilisiert
Der 69-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und schwebte zunächst in Lebensgefahr. Sein Zustand hat sich nach aktuellen Angaben der Ermittler mittlerweile stabilisiert. Der helle Lkw und der unbekannte abbremsende Wagen haben sich derweil unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.
Gutachter auf der Autobahn
Für die Rettungsarbeiten und die Rekonstruktion durch einen Gutachter war die Autobahn in Richtung Dortmund über mehrere Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden liegt bei rund 50.000 Euro. Die Autobahnpolizei bittet nun um Zeugenhinweise zu den beiden flüchtigen Fahrzeugen.