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Wegen Sicherheitsprüfung: Wasser wird aus Kinzig-Stausee abgelassen

Wegen Sicherheitsprüfung - Wasser wird aus Kinzig-Stausee abgelassen

Ungewöhnlicher Anblick gerade am Kinzig-Stausee in Bad Soden-Salmünster: Der See ist nur noch zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Es steht eine große Sicherheitsüberprüfung an - und dafür muss das Wasser abgelassen werden.

Noch rund zwei Wochen wird es dauern, bis das Wasser aus dem Stausee komplett verschwunden ist, dann wird quasi nur noch die Kinzig durch den leeren Stausee fließen. Dann können die Arbeiten beginnen: Für die Sicherheitsüberprüfung wird extra eine Baustraße in den See gelegt, erklärt Holger Scheffler, Geschäftsführer des Wasserverbandes Kinzig, am FFH-Mikro. Dann wird die Staumauer quasi auf Herz und Nieren überprüft: Gibt es Mängel? Funktioniert noch alles, wie es soll? Außerdem müssen an der Staumauer auch Risse und kleinere Schäden beseitigt und wichtige Technik erneuert werden, so Holger Scheffler.

Fische mussten umgesiedelt werden

Alle 20 Jahre muss solch eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt werden und die ist extrem aufwendig. So müssen zum Beispiel auch alle Fische, die in dem Stausee leben, umgesiedelt werden. "Das wird sehr vorsichtig und professionell gemacht, denn den Fischen darf keinen Schaden zugefügt werden. Dafür haben wir extra einen Spezialisten aus Lübeck kommen lassen. Die Fische werden in Transportboxen gepackt und dann in Teiche in Birstein und in der Rhön verlegt", so Holger Scheffler am FFH-Mikro. Ein Großteil der Fische ist schon aus dem See geholt worden, der Rest folgt noch.

Kosten von vier Millionen Euro

Rund vier Millionen Euro kostet die Sicherheitsüberprüfung. "Aber auch nur ein Hochwasser, das durch den Stausee verhindert werden kann, holt die Kosten locker wieder rein", erklärt Holger Scheffler. Denn das ist die wichtige Aufgabe des Stausees: Er schützt das komplette Kinzigtal zwischen Steinau und Hanau vor Hochwasser. Bis zum Ende des Jahres soll die Überprüfung abgeschlossen sein - und dann kann der Stausee wieder voll mit Wasser laufen. 

Der Kinzig-Stausee ist aktuell nur noch halb-voll

FFH-Reporterin Eva-Maria Lauber im Gespräch mit Holger Scheffler vom Wasserverband Kinzig. 

Eva-Maria Lauber

Reporterin
Eva-Maria Lauber

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