Weltkriegsbombe gesprengt: Fuldaer dürfen wieder in Wohnungen
Weltkriegsbombe gesprengt - Fuldaer dürfen wieder in ihre Wohnungen
In Fulda wurde am Mittwochnachmittag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und zwar im Stadtteil Ostend, wie die Stadt Fulda in Zusammenarbeit mit der Polizei mitteilte.
Der Kampfmittelräumdienst hat das Gebiet abgesperrt. Die Fliegerbombe wurde abtransportiert und am Abend an einem sicheren Ort kontrolliert gesprengt. Damit konnten die evakuierten Menschen wieder zurück in ihre Wohnungen.
Betreuungsstelle im Bürgerzentrum Ziehers Süd
Bevor die Bombe abtransportiert wurde, mussten alle Häuser im Umkreis von etwa 300 Metern evakuiert werden. Die Anwohner wurden mit Lautsprecherdurchsagen dazu aufgefordert, ihre Wohnungenzu verlassen. Außerdem zog ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei von Wohnung zu Wohnung, um sicherzustellen, dass alle Wohnungen im Gefahrenradius leer sind. Das Bürgerzentrum Ziehers Süd (Dingelstedtstr. 12) stand als Betreuungsstelle zur Verfügung.
Evakuierung: Auch Schule und Kindergärten betroffen
Vorsorglich wurden auch eine Schule und eine Kita evakuiert. Eine Notbetreuung für Kinder, die nicht anderweitig betreut werden konnten, wurde in der nahegelegenen Kinder Akademie (Mehlerstraße 8) eingerichtet. Etwa 1500 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.
FFH-Reporter Olaf Brinkmann am Bomben-Fundort
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