Thalaubachbrücke bei Eichenzell - Wochenlange Sperrungen wegen Sprengung
Autofahrer brauchen im März im Landkreis Fulda viel Geduld: Wegen der Sprengung der alten Teile der Thalaubach-Brücke gibt es wochenlange Sperrungen.
Schon vor dem großen Knall am 15. März geht auf der Bundesstraße 279 nichts mehr. Laut Autobahn GmbH ist die Strecke zwischen Eichenzell-Döllbach und Ebersburg-Thalau ab dem 2. März voll gesperrt.
Schutzwall aus Sand
Der Grund für die lange Sperrung ist eine massive Schutzmaßnahme: Ein bis zu vier Meter hohes "Fallbett" aus Sand wird auf der Bundesstraße aufgeschüttet. Darauf sollen die Trümmer der Brücke landen, ohne den Asphalt darunter zu zerstören.
Aufräumen dauert Wochen
Erst wenn die Trümmer zerkleinert, sortiert und abtransportiert sind, wird die Straße wieder frei. Den Angaben zufolge dauern diese Arbeiten voraussichtlich bis zum 2. April, erst dann rollt der Verkehr auf der B279 wieder.
Autobahn voll gesperrt
Die Sprengung selbst ist für den 15. März um 11 Uhr angesetzt. An diesem Tag ist auch die A7 zwischen dem Dreieck Fulda und Bad Brückenau-Volkers dicht. Von 10 bis voraussichtlich 16 Uhr geht hier in beiden Richtungen nichts mehr.
Verkehr weicht aus
Wer in Richtung Rhön oder Fulda will, muss weite Umwege in Kauf nehmen. Die Umleitungen führen unter anderem über Schmalnau und Ried. In den Ortsdurchfahrten gilt laut den Planern teilweise Tempo 30 und absolutes Halteverbot, um den Verkehrsfluss auf den Ausweichstrecken zu sichern. Auch Radfahrer sind betroffen: Der Weg zwischen Döllbach und Thalau ist ab dem 9. März gesperrt.
Sperrzone eingerichtet
Rund um die Brücke gilt am Sprengtag ein Sicherheitsradius von 300 Metern. In dieser Zone ist der Aufenthalt streng verboten.
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