Einsatz auf der A7 - Mit Schülern besetzter Bus kracht in LKW
Ein Kleinbus mit mehreren Kindern an Bord ist auf der A7 bei Kirchheim auf einen Lastwagen gekracht und hat sich unter dem Auflieger verkeilt. Ein neunjähriger Junge wurde dabei schwer verletzt.
Der 59 Jahre alte Fahrer des Ford Transit war laut Polizei auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Kassel unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er in Höhe der Ortschaft Reckerode auf einen vorausfahrenden tschechischen Sattelzug auf.
Kleinbus verkeilt sich unter Lastwagen
Durch die Wucht des Aufpralls schob sich der Kleinbus unter den Unterfahrschutz des Sattelaufliegers und steckte fest. Beide Fahrzeuge kamen den Angaben zufolge unmittelbar nach dem Zusammenstoß auf der rechten Spur zum Stehen. Während der Lkw fahrbereit blieb, wurde der Transit massiv beschädigt.
Kinder unter den Verletzten
In dem Kleinbus saßen neben dem Fahrer noch vier Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 16 Jahren. Ein neunjähriger Junge erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Der Fahrer und die drei weiteren jungen Insassen wurden laut Polizei leicht verletzt. Rettungswagen brachten alle Insassen zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser.
Gutachter soll Unfallursache klären
Um die Unfallstelle abzusichern und den zerstörten Kleinbus bergen zu können, mussten der rechte und der mittlere Fahrstreifen der Autobahn für etwa eine Stunde gesperrt werden. Dabei bildete sich ein leichter Rückstau, der sich nach der Freigabe aber schnell wieder auflöste.
Gutachter soll Unfallhergang klären
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Fulda wurde ein Gutachter an die Unfallstelle gerufen, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 30.000 Euro beziffert. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die den Auffahrunfall beobachtet haben.