Verein "Fulda stellt sich quer" - Hilfskonvoi aus Fulda kehrt sicher zurück
Der Verein „Fulda stellt sich quer“ ist nach einem Hilfskonvoi in die Ukraine sicher nach Fulda zurückgekehrt. Am 18. Mai 2026 waren Helfende zu einer Reise aufgebrochen, die vor allem Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützte.
Trotz andauernder Luftalarme brachten die Freiwilligen dringend benötigte Güter wie Hygienemittel, Lebensmittel und medizinische Hilfsgeräte nach Iwano-Frankiwsk.
Dankbarkeit vor Ort erlebt
Einige der Helfer trafen bekannte Gesichter, die sie von früheren Fahrten kannten. Katharina Kaufmann vom Vereinsvorstand beschrieb die emotionale Nähe zu den Menschen vor Ort und die Dankbarkeit, die sie entgegengebracht bekamen.
Pläne für weitere Hilfstransporte
Der Verein plant bereits weitere Hilfstransporte im September. Diese sollen erneut Kinderheime und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützen. Hans Martin Schubert, stellvertretender Vorsitzender, betont die besondere Bedürftigkeit dieser Gruppen.
Belastende Reise durch Kriegsgebiet
Der ständige Luftalarm hinterließ bei den Helfern bleibende Eindrücke. Schubert schildert die kontinuierliche Anspannung, die man durch die Bedrohung spürt. Der Verein dankte besonders der AWO Fulda für die Bereitstellung der Fahrzeuge.
Dringender Aufruf für mehr Unterstützung
Andreas Goerke, Vorsitzender des Vereins, betont, dass ohne die vielen Unterstützer solche Fahrten nicht möglich wären. Gleichzeitig wird auf ein Lagerproblem hingewiesen: Der Verein sucht dringend nach Lagermöglichkeiten in Fulda, um erhaltene Spenden besser zu verarbeiten. Außerdem ruft der Verein andere Organisationen auf, sich an der Ukrainehilfe zu beteiligen.
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