Zwei tote Arbeiter bei Birstein - Das war die Ursache des Windrad-Unfalls
Der tragische Arbeitsunfall in einem Windrad bei Birstein ist aufgeklärt. Die Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen weisen auf einen Montagefehler hin. Zwei Arbeiter waren innerhalb der Windkraftanlage in die Tiefe gestürzt.
Zwei 32-jährige Arbeiter waren bei dem schweren Arbeitsunfall im Februar ums Leben gekommen. Sie stürzten bei Arbeiten innerhalb einer Windkraftanlage bei Birstein aus 60 Metern Höhe in die Tiefe. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hanau und der Polizei haben nun Klarheit über die Ursache gebracht.
Ermittlungen und Ursachen
Eine Untersuchung eines Sachverständigen hat ergeben, dass kein technischer Defekt oder ein Materialversagen vorgelegen hat. Die Analyse legt einen Montagefehler als Ursache nahe.
Details zur Fehlerquelle
Die Auswertung der gesicherten Spuren legt gemäß Staatsanwaltschaft und Polizei nahe, dass es zu einem Montagefehler durch einen der verunglückten Arbeiter gekommen ist. Eine von drei manuell zu tätigenden Schraubverbindungen, mit denen die Arbeitsbühne ringsum an den Elementen des Windradturms fixiert wird, wurde demnach fehlerhaft ausgeführt. Daher kam es nach Entfernen der Kranketten zu dem Sturz.
Abschluss der Untersuchungen
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei haben ihre Untersuchungen hinsichtlich der Unfallursache weitestgehend abgeschlossen.