Bahn-Gleiche vollgesperrt - Strecke Fulda und Bebra ab Freitag dicht
Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) plant umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der 54 Kilometer langen Strecke zwischen Fulda und Bebra. Für Bahnpendler bedeutet das: Umsteigen auf den Busersatzverkehr, viele Autofahrer müssen sich auf Umwege einstellen.
Von Freitag, 26. Juni bis zum 10. Juli 2026 werden unter anderem 7.200 Meter Schienen ausgewechselt, ebenso wie 120 Schwellen und mehrere Weichen. Außerdem erneuern die Bauteams den Gleisschotter auf acht Kilometern und führen Instandhaltungsarbeiten an der Oberleitung durch. Die Arbeiten seien nötig, um die Zuverlässigkeit des stark befahrenen Abschnitts auch in Zukunft zu sichern, heißt es in einer Pressemitteilung.
Beeinträchtigungen im Zugverkehr
Für die Dauer der Sanierung ist die Strecke komplett gesperrt. Reisende im Regionalverkehr müssen auf Busse umsteigen, während der Fernverkehr umgeleitet wird. Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass Reisende mehr Zeit einkalkulieren sollten, da die Busse langsamer als Züge sind. Fahrräder können in den Ersatzbussen nicht transportiert werden.
Bahnübergänge zeitweise gesperrt
Auch im Straßenverkehr kommt es zu Einschränkungen. Mehrere Bahnübergänge entlang der Strecke werden vorübergehend gesperrt, darunter in Hünfeld, Haunetal und Ludwigsau. Während dieser Zeit finden auch Bauwerksprüfungen an Straßenbrücken statt.
Weitere Arbeiten in 2027
Im kommenden Jahr sind weitere Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke geplant. Zwischen Februar und Mai 2027 sind weitere Arbeiten geplant. Dabei sollen zusätzliche Gleise und Weichen modernisiert werden. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.