Autofahrer stirbt auf A5 - Medizinischer Notfall endet tragisch
Auf der A5 bei Breitenbach am Herzberg ist ein Autofahrer mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet. Trotz sofortiger Reanimationsversuche durch Ersthelfer verstarb der 64-Jährige noch an der Unfallstelle, berichtet die Polizei. Die Ermittler gehen von einem medizinischen Notfall aus.
Ein Augenzeuge war den Angaben zufolge unmittelbar hinter dem Fiat auf der Autobahn in Richtung Frankfurt unterwegs. Er beobachtete, wie das Auto ohne ersichtlichen Grund nach rechts von der Spur abkam und im Graben zum Stehen kam.
Ersthelfer reagieren sofort
Der Zeuge zögerte laut Polizei nicht lange, wählte den Notruf und zog den bewusstlosen Mann aus seinem Fahrzeug. Eine zufällig vorbeikommende Ärztin begann umgehend mit der Wiederbelebung des Fahrers. Eintreffende Streifenbeamte unterstützten sie dabei.
Autobahn für Hubschrauber gesperrt
Um einem Rettungshubschrauber die Landung zu ermöglichen, wurde die Fahrbahn komplett gesperrt. Doch für den 64-Jährigen aus Neu-Anspach kam jede Hilfe zu spät. Der eingetroffene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Da der Fahrer laut Notarzt keine tödlichen Verletzungen durch den Aufprall erlitt und auch das Auto nur leicht beschädigt wurde, wird derzeit eine medizinische Ursache vermutet. Die Staatsanwaltschaft hat zur genauen Rekonstruktion des Geschehens einen Gutachter eingeschaltet. Wegen der Vollsperrung der A5 bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.