Feuerwehr-Museum in Fulda - So sehen die neuen Pläne dafür aus
Das Deutsche Feuerwehr-Museum in Fulda bekommt voraussichtlich eine neue Heimat. Zusammen mit dem Technischen Hilfswerk (THW) soll es in der ehemaligen Textilfabrik in der Weimarer Straße neu entstehen. Die Stadt erhofft sich dadurch ein modernes Begegnungszentrum für den bundesweiten Bevölkerungsschutz.
Seit vielen Jahren ist das Museum im Stadtteil Neuenberg zu Hause. Eigentlich sollte das Haus am bisherigen Standort gemeinsam mit der historischen Sammlung des THW erweitert werden. Doch nun gibt es laut Stadtverwaltung neue Pläne für einen Umzug näher an die Innenstadt.
Neues Konzept
Schon seit mehreren Jahren gibt es konkrete Pläne, das Deutsche Feuerwehr-Museum gemeinsam mit der THW-historischen Sammlung zu einem Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Geschichte und Entwicklung des deutschen Bevölkerungsschutzes umfassend darzustellen und das Haus zugleich zu einem bundesweit ausgerichteten Museums-, Begegnungs- und Kongresszentrum weiterzuentwickeln.
Zwei Bauabschnitte in alter Fabrik
Das Projekt soll den Angaben zufolge in zwei Schritten ablaufen. Zunächst sollen im südlichen Teil der denkmalgeschützten Textilfabrik neue Veranstaltungs- und Seminarräume entstehen. Diese stehen dann nicht nur dem Museum, sondern auch Vereinen, Initiativen und Bürgern zur Verfügung. Im zweiten Schritt ist der Umbau des nördlichen Bereichs zum modernen Museum geplant. Dort soll die Geschichte des deutschen Bevölkerungsschutzes umfassend präsentiert werden.
Millionen-Förderung im Blick
Für das Großprojekt rechnet die Stadt mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt rund 18,5 Millionen Euro. Das Geld soll unter anderem aus Bundes- und Landesprogrammen sowie aus einer privaten Spende fließen. Durch die Aufteilung in zwei Bauphasen können laut Magistrat die unterschiedlichen Fördertöpfe optimal genutzt werden.
Keine lange Schließzeit
Der geplante Umzug bringt noch einen weiteren großen Vorteil mit sich. Das alte Museum in der St. Laurentiusstraße muss während der Bauarbeiten nicht für mehrere Jahre schließen, heißt es von der Stadt. Bevor die Handwerker allerdings anrücken können, müssen die Gremien von Feuerwehrverband, Museumsverein und THW der Feinplanung noch endgültig zustimmen.