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Das Corona-Update für Rhein-Main

Corona-Update für Rhein-Main - Trickbetrüger nutzen Coronakrise

An dieser Stelle informiert HIT RADIO FFH über die Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus in Rhein-Main-Gebiet. Wir freuen uns, wenn Sie die Infos mit anderen Bürger*innen teilen und uns weitere Infos zukommen lassen. Schreiben Sie uns an rheinmain@ffh.de


Die Hessische Landesregierung hat in den letzten Tagen mehrere Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen. Diese und zukünftige Verordnungen sind auf der Homepage www.hessen.de abrufbar.


+++ Trickbetrüger nutzen Coronakrise: Frau zahlt mehrere zehntausend Euro +++

21.10.20, 14.58 Uhr

Trickbetrüger haben im Rhein-Main-Gebiet die Coronakrise für ihre Machenschaften genutzt und eine ältere Frau aus Bad Homburg um einen fünfstelligen Betrag gebracht. Sie sei von einem angeblichen Arzt telefonisch informiert worden, ihr Sohn sei an Covid-19 erkrankt und benötige teure Medikamente, teilte die Polizei in Wiesbaden am Mittwoch mit. Daraufhin habe die 70-Jährige den geforderten Geldbetrag von der Bank abgehoben und an eine Botin übergeben. Laut Polizei wurden zudem in Wiesbaden Gastronomen von falschen Amtsmitarbeitern aufgefordert, für eine angeblich erforderliche Hygieneschulung 200 Euro zu bezahlen.

+++ 60 Soldaten für Frankfurt +++

19.10.20, 19.00 Uhr

Um die Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten in Frankfurt zu stemmen, sollen 60 Bundeswehrsoldaten das Gesundheitsamt unterstützen. Voraussichtlich an diesem Donnerstag werde man diese Sollstärke erreicht haben, teilte die Stadt mit. Ab Freitag solle dann ein Zwei-Schicht-Betrieb anlaufen.

+++ Bad Homburg: Corona-Warnschild beschädigt +++

19.10.20, 13.43 Uhr

Am Wochenende sind in Bad Homburg ein Corona-Warnschild und eine danebenstehende Straßenlaterne beschädigt worden. Laut Polizei wurde ein junger Mann gegen 22 Uhr dabei beobachtet, wie er ein Corona-Warnschild aus der Verankerung riss und damit das Glas der Straßenlaterne zerschlug. Den Täter beschreibt die Polizei wie folgt: männlich, 16 Jahre alt, trug einen Nike-Jogginganzug und eine Ralph Lauren Kappe.

+++ Offenbach schränkt Kontakte ein und weitet Maskenpflicht aus +++

16.10.20, 15.17 Uhr

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen schränkt die Stadt Offenbach die Kontakte ihrer Bürger weiter ein. Ab Montag dürfen sich nur noch maximal drei Menschen aus verschiedenen Haushalten im öffentlichen Raum treffen, kündigte die Stadt an. Dies gilt auch zuhause und für die Gastronomie. Zwischen 23.00 und 6.00 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden, die entsprechende Sperrstunde für die Gastronomie wird verlängert. Die Stadt erreichte einen Wert von 110,5 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Sporttraining mit Körperkontakt wird auf drei Personen aus unterschiedlichen Haushalten beschränkt, Amateur-Wettkämpfe wurden für zwei Wochen untersagt.

+++ 1600 Fraport-Beschäftigte wollen mit Abfindungen gehen +++

16.10.20, 14.47 Uhr

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport kommt beim sozialverträglichen Stellenabbau voran. Rund 1600 Beschäftigte haben einen verbindlichen Antrag gestellt, das Unternehmen mit einer Abfindung zu verlassen, wie ein Sprecher auf Anfrage berichtete. Das Unternehmen prüft jetzt, ob es die Antragsteller tatsächlich gehen lassen will. Dabei spielten betriebliche und wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle. Der mehrheitlich öffentlich kontrollierte MDax-Konzern will zwischen 3000 und 4000 seiner rund 22 000 Stellen abbauen, weil in der Coronakrise der Flugverkehr nachhaltig zurückgegangen ist. 

+++ Frankfurt verschärft Corona-Maßnahmen+++

15.10.2020, 13.45 Uhr

Wegen der hohen Zahl der Neuinfektionen verschärft Frankfurt seine Corona-Maßnahmen. Ab kommenden Montag (19.10.) bis Ende Oktober gilt eine Maskenpflicht in der gesamten Innenstadt und nicht mehr nur auf den Einkaufsstraßen und Passagen. Während der bereits verordneten Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr früh gilt dann auch ein Alkoholverkaufsverbot. Außerdem finden Profi-Sportveranstaltungen ab jetzt ohne Zuschauer statt. Es gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht an den weiterführenden Schulen, wenn der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann. Und im öffenlichen Raum und auch zu Hause, im Privaten, gilt ab Montag eine strengere Kontaktbeschränkung - maximal 10 Personen dürfen dann nur noch zusammen sein.. 

+++ Betrüger mit neuer Corona-Masche in Offenbach unterwegs +++

14.10.2020, 11.03 Uhr

Einbrecher haben jetzt in Offenbach mit einer neuen Corona- Masche zugeschlagen. Mit einem angeblichen Schreiben vom Bundesministerium für Gesundheit haben die Unbekannten eine Familie aus dem Haus gelockt, um dann Beute zu machen. Die Einbrecher warfen den Brief bei einer Familie im Spessartring ein. Darin stand: "Sie hatten Kontakt zu einer positiv auf Corona getesteten Person. Bitte kommen Sie in den nächsten Tagen mit der ganzen Familie nach Frankfurt in die Uniklinik, um das zu klären." Das alles ist erfunden. Obwohl die Familie schon ein komisches Gefühl hat, fährt sie los - dreht auf halbem Weg aber um. Da war es schon zu spät. Laut Polizei klauten mindestens zwei Männer Schmuck und Taschen im Wert von 5500 Euro und flohen danach in einem BMW.

+++ Besuchsregeln am Sana-Klinikum Offenbach wieder eingeschränkt +++

13.10.20, 16.05 Uhr

Wegen der steigenden Zahlen an CoViD-19-Neuinfektionen passt das Sana Klinikum Offenbach kurzfristig die Besuchsregeln an. Ab dem morgigen Mittwoch können nach Angaben des Klinikums nur noch folgende Besucher ins Klinikum kommen: Eltern von minderjährigen Patienten, Väter oder andere Bezugspersonen, die die Geburt ihrer Kinder begleiten möchten sowie Besucher von palliativ versorgten Patienten. Darüber hinaus seien nur in abgestimmten Einzelfällen und medizinisch begründet Ausnahmen möglich. „Zum Schutz der Patienten, ihrer Angehörigen und aller Beschäftigten im Klinikum bitten wir um Verständnis für diese Maßnahme“, so Geschäftsführer Sascha John.

+++ Hessische Landesbahn rechnet nicht mit rascher Corona-Erholung +++

13.10.20, 13.10 Uhr

Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr werden sich nach Einschätzung der Hessischen Landesbahn (HLB) frühestens in einigen Jahren erholen. Bis dahin würden sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen, sagte HLB-Geschäftsführer Veit Salzmann in Frankfurt. Die Auslastung sei zwischenzeitlich auf 40 Prozent gesunken und liege mittlerweile im Schnitt bei 75 Prozent. Immer mehr Kunden mit Monats- oder Jahreskarten verzichteten auf eine Verlängerung ihres Abonnements. Dies werde die Branche in den kommenden beiden Jahren bundesweit belasten. Hier müsse es neue Tarifstrukturen geben, um weiter attraktive Angebote machen zu können, auch wenn ein oder zwei Tage pro Woche im Homeoffice gearbeitet werde, sagte Salzmann.

+++ Frankfurter Flughafen: Weiterhin kaum Passagiere +++

13.10.2020, 07:04 Uhr

Im September zählte der Frankfurter Flughafen gut 1,1 Millionen Passagiere - ein Rückgang um rund 83 Prozent zum Vorjahresmonat. Laut Flughafenbetreiber Fraport kamen zusammengefasst in den ersten neun Monaten des Jahres rund 70 Prozent Fluggäste weniger als im Vorjahr. Fraport befürchtet ähnliche schwache werte auch in den kommenden Monaten.

+++ Main-Taunus-Kreis überschreitet bei Inzidenz 50er-Schwelle +++

12.10.2020, 15:20 Uhr

Auch der Main-Taunus-Kreis hat jetzt bei der sogenannten 7-Tages-Inzidenz die kritische Schwelle 50 überschritten. Das hat der Landkreis auf Nachfrage von HIT RADIO FFH bestätigt. Bei mehr als 50 Fällen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern gelten Kreise und kreisfreie Städte als Corona-Risikogebiet. Das betrifft in Hessen außerdem Offenbach, Frankfurt und den Kreis Groß-Gerau. Offenbach hat als erste Stadt in Hessen sogar die höchste Corona-Warnstufe erreicht. Hier stieg die 7-Tages-Inzidenz auf über 75. Dennoch werden die Maßnahmen nach Angaben der Stadt vorerst nicht weiter verschärft.

+++ Buchmesse nun doch ohne Publikum +++

12.10.20, 13.44 Uhr

Die Frankfurter Buchmesse findet nun doch komplett ohne Publikum statt. "Angesichts steigender Infektionszahlen in Frankfurt am Main und bundesweit" haben die Verantwortlichen beschlossen, das Programm in der Frankfurter Festhalle "nur mit den beteiligten Moderator*innen und Autor*innen durchzuführen", wie die Buchmesse in Frankfurt berichtete. Die Entscheidung betrifft auch die Eröffnungsfeier am Dienstagabend, zu der sich 250 geladene Gäste angemeldet hatten. Sie wird nun nur im Internet übertragen. Auch die Veranstaltungen auf der ARD-Buchmessenbühne bis zum kommenden Sonntag (18. Oktober) können im Livestream verfolgt werden.

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