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Das Corona-Update für Rhein-Main

Corona-Update für Rhein-Main - Sperrstunde auch im Hochtaunuskreis

An dieser Stelle informiert HIT RADIO FFH über die Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus in Rhein-Main-Gebiet. Wir freuen uns, wenn Sie die Infos mit anderen Bürger*innen teilen und uns weitere Infos zukommen lassen. Schreiben Sie uns an rheinmain@ffh.de


Die Hessische Landesregierung hat in den letzten Tagen mehrere Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen. Diese und zukünftige Verordnungen sind auf der Homepage www.hessen.de abrufbar.


+++ Offenbach verzeichnet Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 +++

27.10.20, 13.16 Uhr

In Offenbach steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Erstmals wurden mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 205,7, wie die Stadt mitteilte. Die Zahl der Menschen, die wegen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden müssen, liege derzeit bei 13. Ihr Zustand sei überwiegend stabil. Aktuell seien im Stadtgebiet 382 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

+++ Sperrstunde für Gastronomie jetzt auch im Hochtaunuskreis+++

27.10.2020, 13.00 Uhr

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen hat auch der Hochtaunuskreis jetzt eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe und Vergnügungsstätten eingeführt. Die gilt von 23 Uhr bis 6 Uhr. Das Kreisgesundheitsamt hofft das sich damit die Zahl der Kontakte zwischen Personen und das Risiko einer Ansteckung verringert. Spielhallen sind von dieser Regelung übrigens nicht betroffen.

+++Weg durch den Opel-Zoo bleibt wegen hoher Infektionszahlen weiter gesperrt+++

27.10.2020, 12.50 Uhr

In Kronberg bleibt der Philosophenweg im Bereich des Opel-Zoos für die Öffentlichkeit weiter bis zum 15.12.2020 gesperrt. Der Magistrat der Stadt Kronberg hat das aufgrund der hohen Infektions-Inzidenz jetzt beschlossen. 

+++ Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose wird verschoben +++

26.10.20, 8.52 Uhr

Das traditionelle, für den 9. Dezember geplante Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose muss ausfallen. Das hat die Bernd-Reisig-Stiftung mitgeteilt. Die Corona-Pandemie und insbesondere die hohen Infektionszahlen in Frankfurt und Umgebung hätten keine andere Wahl gelassen. „Das war für uns eine sehr schwere Entscheidung, zumal die Besucher unseres Weihnachtsgans-Essens sowieso schon am härtesten von der Pandemie betroffen sind. Aber unter Abwägung aller Gegebenheiten wäre das Risiko für alle Beteiligten zu groß gewesen“, sagt Bernd Reisig, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Als neuen Termin für die Wohltätigkeitsveranstaltung hat Reisig das Frühjahr 2021 ins Auge gefasst.

+++ Offenbach: Regelbetrieb in Schulen eingeschränkt +++

26.10.20, 8.51 Uhr

Auch die Stadt Offenbach reagiert auf die steigenden infektionszahlen: Sie schränkt den Regelbetrieb an ihren Schulen wieder ein. In Grundschulen soll möglichst nur im festen Klassenverband unterrichtet werden. Damit soll eine Vermischung größerer Schülergruppen vermieden werden. Die Rückkehr zum eingeschränkten Regelbetrieb sehe zudem ab der fünften Klasse eine generelle Maskenpflicht für Schüler und Lehrer im Unterricht vor.

+++ Trickbetrüger nutzen Coronakrise: Frau zahlt mehrere zehntausend Euro +++

21.10.20, 14.58 Uhr

Trickbetrüger haben im Rhein-Main-Gebiet die Coronakrise für ihre Machenschaften genutzt und eine ältere Frau aus Bad Homburg um einen fünfstelligen Betrag gebracht. Sie sei von einem angeblichen Arzt telefonisch informiert worden, ihr Sohn sei an Covid-19 erkrankt und benötige teure Medikamente, teilte die Polizei in Wiesbaden am Mittwoch mit. Daraufhin habe die 70-Jährige den geforderten Geldbetrag von der Bank abgehoben und an eine Botin übergeben. Laut Polizei wurden zudem in Wiesbaden Gastronomen von falschen Amtsmitarbeitern aufgefordert, für eine angeblich erforderliche Hygieneschulung 200 Euro zu bezahlen.

+++ 60 Soldaten für Frankfurt +++

19.10.20, 19.00 Uhr

Um die Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten in Frankfurt zu stemmen, sollen 60 Bundeswehrsoldaten das Gesundheitsamt unterstützen. Voraussichtlich an diesem Donnerstag werde man diese Sollstärke erreicht haben, teilte die Stadt mit. Ab Freitag solle dann ein Zwei-Schicht-Betrieb anlaufen.

+++ Bad Homburg: Corona-Warnschild beschädigt +++

19.10.20, 13.43 Uhr

Am Wochenende sind in Bad Homburg ein Corona-Warnschild und eine danebenstehende Straßenlaterne beschädigt worden. Laut Polizei wurde ein junger Mann gegen 22 Uhr dabei beobachtet, wie er ein Corona-Warnschild aus der Verankerung riss und damit das Glas der Straßenlaterne zerschlug. Den Täter beschreibt die Polizei wie folgt: männlich, 16 Jahre alt, trug einen Nike-Jogginganzug und eine Ralph Lauren Kappe.

+++ Offenbach schränkt Kontakte ein und weitet Maskenpflicht aus +++

16.10.20, 15.17 Uhr

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen schränkt die Stadt Offenbach die Kontakte ihrer Bürger weiter ein. Ab Montag dürfen sich nur noch maximal drei Menschen aus verschiedenen Haushalten im öffentlichen Raum treffen, kündigte die Stadt an. Dies gilt auch zuhause und für die Gastronomie. Zwischen 23.00 und 6.00 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden, die entsprechende Sperrstunde für die Gastronomie wird verlängert. Die Stadt erreichte einen Wert von 110,5 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Sporttraining mit Körperkontakt wird auf drei Personen aus unterschiedlichen Haushalten beschränkt, Amateur-Wettkämpfe wurden für zwei Wochen untersagt.

+++ 1600 Fraport-Beschäftigte wollen mit Abfindungen gehen +++

16.10.20, 14.47 Uhr

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport kommt beim sozialverträglichen Stellenabbau voran. Rund 1600 Beschäftigte haben einen verbindlichen Antrag gestellt, das Unternehmen mit einer Abfindung zu verlassen, wie ein Sprecher auf Anfrage berichtete. Das Unternehmen prüft jetzt, ob es die Antragsteller tatsächlich gehen lassen will. Dabei spielten betriebliche und wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle. Der mehrheitlich öffentlich kontrollierte MDax-Konzern will zwischen 3000 und 4000 seiner rund 22 000 Stellen abbauen, weil in der Coronakrise der Flugverkehr nachhaltig zurückgegangen ist. 

+++ Frankfurt verschärft Corona-Maßnahmen+++

15.10.2020, 13.45 Uhr

Wegen der hohen Zahl der Neuinfektionen verschärft Frankfurt seine Corona-Maßnahmen. Ab kommenden Montag (19.10.) bis Ende Oktober gilt eine Maskenpflicht in der gesamten Innenstadt und nicht mehr nur auf den Einkaufsstraßen und Passagen. Während der bereits verordneten Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr früh gilt dann auch ein Alkoholverkaufsverbot. Außerdem finden Profi-Sportveranstaltungen ab jetzt ohne Zuschauer statt. Es gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht an den weiterführenden Schulen, wenn der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann. Und im öffenlichen Raum und auch zu Hause, im Privaten, gilt ab Montag eine strengere Kontaktbeschränkung - maximal 10 Personen dürfen dann nur noch zusammen sein.. 

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