Großbrand in Mainhausen - 64-Jährige stirbt durch Rauchgas
Bei einem Feuer in Mainhausen ist ein 64-Jähriger in den Flammen gestorben. Nach dem Brand am Sonntagabend im Gewerbegebiet hat die Polizei jetzt die Identität eindeutig klären können.
Laut dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion starb er an einer Rauchgasintoxikation. Bei den beiden Personen, die sich aus dem Gebäude retten konnten, handelt es sich um eine 60-jährige Frau und einen 57 Jahre alten Mann. Alle drei Personen standen beruflich in einer Verbindung zu dem Unternehmen.
Brandermittler vor Ort
Vor Ort gehen die Ermittlungen zur Ursache für das verheerende Feuer weiter. Obwohl eine genaue Aussage zur Brandursache bisher noch nicht möglich ist, kann zumindest vorsätzliches Handeln nach dem aktuellen Stand ausgeschlossen werden. Hinweise auf eine Einwirkung durch Dritte haben sich nach Angaben der Beamten ebenfalls nicht ergeben.
Technische Ursache für Feuer?
Die Ermittlungen zur Brandursache konzentrieren sich nun auf die Möglichkeit fahrlässigen Handelns oder eine technische Ursache, die derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Gebrannt hat es bei einer Firma, die Straßenbeleuchtungen herstellt.
Feuer-Schaden geht in die Millionen
Laut aktuellen Schätzungen der Polizei wird der Schaden auf zwei bis drei Millionen Euro beziffert. Das gesamte Gebäude hat erheblichen Schaden genommen. Hinzu kommen Schäden durch Löschwasser und Löschschaum.
Hitze verformt Stahlträger
Auch die Solaranlage auf dem Hallendach dürfte durch den Brand unbrauchbar geworden sein, teilte die Polizei mit. Zudem wurde die Stahlträgerkonstruktion des Gebäudes durch die Hitze verformt.
Person leblos in Gebäudekomplex entdeckt
Von der Drehleiter aus haben Feuerwehrleute die leblose Person im Obergeschoss liegen sehen, teilte die Polizei mit. Doch eine Rettung war nicht möglich, da das Gebäude als einsturzgefährdet galt.
Löschwasser gefriert am Boden
Die Löscharbeiten zogen sich bis Montagvormittag. Bei eisigen Temperaturen war das Löschwasser am Boden gefroren, wie ein Einsatzleiter gegenüber HIT RADIO FFH sagte. Der Bauhof musste kiloweise Streusalz verteilen, damit die Feuerwehrleute ihrer Arbeit nachgehen konnten.
Katwarn-Meldung für Anwohner
Anwohner wurden über die Katwarn-App am Handy gewarnt. Eine Gefahr bestand laut Feuerwehr aber nicht.