Iran-Demo in Frankfurt: Warum sie trotz Kritik stattfindet
Warum sie dennoch stattfindet - Diskussionen vor Iran-Demo in Frankfurt
Umstrittene Demo am Sonntag auf dem Frankfurter Römerberg: Unter dem Motto „Stoppt den völkerrechtswidrigen Krieg der USA und Israels gegen den Iran“ wollen 500 Menschen auf die Straße gehen.
Die Demo sei eine “Verherrlichung des iranischen Gewaltregimes”, sagt der hessische Antisemitismus-Beauftragte Uwe Becker. Und Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg teilt mit: Sie werde sich dafür einsetzen, dass die Veranstaltung nicht stattfindet.
Auch Gegendemo angemeldet
Aber: Sie wird stattfinden, stellt das Ordnungsamt auf unsere Nachfrage klar. Das Versammlungsrecht sei ein hohes Gut - ein Verbot die Ultima Ratio. Es gebe keine Anhaltspunkte für Gefahren oder Ausschreitungen, so die polizeiliche Einschätzung.
Parallel soll am Sonntagnachmittag nur ein paar Meter weiter am Eisernen Steg eine Gegendemo stattfinden - mit bis zu 200 Teilnehmenden.