Zeugen-Suche mit diesen Fotos - Männer in Raunheimer Bistro erschossen
Nach dem zweifachen Tötungsdelikt in einem Bistro in Raunheim suchen die Ermittler nun nach wichtigen Zeugen.
Aufnahmen von Überwachungskameras haben fünf Personen sowie ein dunkles Auto in der Tatnacht (17.03.26) aufgezeichnet. Diese Zeugen könnten entscheidende Hinweise zu dem Tatverdächtigen liefern.
Videomaterial ausgewertet
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) werten laut eigenen Angaben derzeit intensiv Videomaterial aus. Dabei sind den Beamten mehrere Menschen aufgefallen, die sich in der Nähe des Tatorts in der Frankfurter Straße in Raunheim aufgehalten haben.
Zwei Männer mit Plastiktüten
Kurz vor der Tat gegen 03.19 Uhr liefen den Angaben zufolge zwei mutmaßlich junge Männer über einen Parkplatz in Richtung Karl-Liebknecht-Straße. Beide trugen schwarze Jacken und hatten Plastiktüten in der Hand. Einer der Männer soll zudem eine helle Kapuze getragen haben (Bild 1).
Kunde kauft Cola im Kiosk
Darüber hinaus sucht die Polizei nach zwei weiteren Männern im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, die sich gegen 03.40 Uhr in einem Kiosk in der Mainstraße aufgehalten haben. Einer von ihnen kaufte laut HLKA eine Cola. Er war mit einer olivgrünen Jacke bekleidet und trug eine schwarze Bauchtasche (Bild 2).
Auffälliger oranger Pullover
Ein fünfter gesuchter Zeuge stand gegen 0.38 Uhr in der Mathildenstraße auf dem Gehweg. Der Mann wird ebenfalls auf 25 bis 40 Jahre geschätzt. Er hat laut Polizei dunkle Haare, einen Drei-Tage-Bart und trug zu diesem Zeitpunkt einen auffälligen orangenen Pullover (Bild 3).
Dunkles Auto fährt hin und her
Neben den Fußgängern suchen die Ermittler auch nach einem dunklen Fahrzeug. Dieses soll in der Nähe des Tatorts gesehen worden sein und die Frankfurter Straße mehrfach in beide Richtungen befahren haben.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei bittet die genannten Zeugen nun, sich dringend zu melden. Auch wer die Personen oder das dunkle Auto erkennt, soll sich telefonisch unter 06151/969 53111 oder per E-Mail an die Sonderkommission wenden. Weitere Details zu dem Tötungsdelikt selbst gibt die zuständige Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekannt.