Hessischer Verlagspreis 2026 - Auszeichnung geht zwei Mal nach Frankfurt
Das Land Hessen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützen kleinere Verlage mit einer Auszeichnung und Geld. Beide Preise gehen nach Frankfurt.
Die Frankfurter Verlagsanstalt erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Hessischen Verlagspreis. "Die Frankfurter Verlagsanstalt überzeugt mit literarischer Qualität, großer verlegerischer Sorgfalt und einem besonderen Gespür für starke Stimmen der Gegenwartsliteratur", teilte der hessische Kunst- und Kulturminister TimonGremmels (SPD) mit.
Die Büchergilde Gutenberg Verlagsgenossenschaft, ebenfalls mit Sitz in Frankfurt, wird mit dem Sonderpreis in Höhe von 7.000 Euro ausgezeichnet. Sie zeige, wie ein unabhängiges und mitgliedergetragenes Verlagsmodell Buchkultur nachhaltig stärken kann, sagte Gremmels zur Begründung.
Der Hessische Verlagspreis wird seit 2018 vom Land Hessen und dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Er soll die kulturelle Vielfalt unterstützen. Bewerben können sich unabhängige Verlage mit Sitz in Hessen, die pro Jahr auf maximal zwei Millionen Euro Umsatz kommen. Überreicht werden die Preise am 23. Juni in Wiesbaden.
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