Aschaffenburg: Das war der Grund für den SEK-Großeinsatz
Straßen-Sperren und SEK-Einsatz - Der Grund für den Alarm in Aschaffenburg
Im Süden Aschaffenburgs hat es am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Hintergrund war offenbar ein Nachbarschaftsstreit, der gleich mehrfach eskaliert war, teilt die Polizei mit.
Für Außenstehende habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.
Streit eskaliert in Aschaffenburg
Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Mittwochabend (27.05.) mitteilte, war es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 38-Jährigen und einem Nachbarn gekommen. Eine Polizeistrafe war am Mittag vor Ort, um eine Anzeige wegen Beleidigung gegen den Mann aufzunehmen.
Mann bedroht Nachbarn mit Schusswaffe
Anschließend soll es erneut zum Streit gekommen sein, heißt es von der Polizei. Daraufhin habe der 38-Jährige sein Gegenüber mit einer Schusswaffe bedroht. Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei an und sperrte den Bereich rund um die Bavariastraße in Aschaffenburg ab.
SEK rückt in Aschaffenburg an
Auch Spezialkräfte des SEK wurden alarmiert. Sie versuchten laut Polizei Kontakt zu dem Mann aufzunehmen, der sich in seiner Wohnung aufgehalten haben soll. Auf die Versuche reagierte der 38-Jährige nicht, woraufhin die Einsatzkräfte die Tür gewaltsam öffneten, heißt es in einer Mitteilung.
Verdächtiger war schon weg
Schnell zeigte sich der Grund, warum der Mann auf die Kontaktversuche nicht reagierte: Er war gar nicht mehr in der Wohnung. Er hatte sie “offenbar zwischen der Meldung des Sachverhalts und dem Eintreffen der ersten Streifen unbemerkt verlassen”, teilt die Polizei mit.
38-Jähriger zur Fahndung ausgeschrieben
Eine Fahndung wurde eingeleitet, sie läuft. Auch aktuell gehe von ihm keine Gefahr für Dritte aus.