Mitmach-Highlights in Frankfurt - Europäische Woche des Sports 2026
Jetzt gibt es keine Ausreden mehr: Bei der Europäischen Woche des Sports in Frankfurt vom 23. bis 30. September könnt ihr über 400 Sportarten ausprobieren. Die Vereine stellen sich vor und kommen in die Stadt, dorthin, wo ihr sowieso schon seid.
Viele Angebote sind kostenlos.
Für jeden ist etwas dabei
Neben klassischen Ballsportarten stehen bei der Aktionswoche auch folgende Angebote auf dem Programm: Kickboxen und Karate mit Kobudo für Erwachsene, Selbstverteidigung, Yoga, Wanderungen oder Tanzangebote wie Contemporary Dance und Afrobeats für Kinder und Jugendliche. Damit ist für jede Altersgruppe etwas dabei – vom Mutter-Vater-Kind-Turnen für die Kleinsten bis hin zu "Aktiv bis 100" für die ältere Generation.
Hier geht es zum Programm der europäischen Woche des Sports.
Mitmach-Angebote überall
Früher fand die Europäische Woche des Sports zentral statt - mit einer einzigen großen Veranstaltung am Römerberg, so Roland Frischkorn, der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt. Das Problem dabei: Vor allem Touristen kamen vorbei, nicht die Menschen, die eigentlich erreicht werden sollten. Seit 2021 setzt der Sportkreis deshalb auf ein dezentrales Konzept - die Angebote finden direkt in den Stadtteilen statt, dort, wo die Menschen ohnehin leben. Der Effekt: Die Zahl der Angebote stieg von 160 auf zuletzt über 700.
Frankfurt ist bereits sportlich
Mit 371.000 Mitgliedschaften in 420 Vereinen ist Frankfurt bereits sportlich aufgestellt. Für Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef ist wichtig, "dass Sport ein Gemeinschaftsgefühl in unserer Stadt verankert." Der Sport verbinde Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und schaffe damit etwas, das in einer Großstadt wie Frankfurt nicht selbstverständlich sei.
Sport gegen Einsamkeit
Sport sei niedrigschwellig und wirke gerade deshalb gegen Einsamkeit und für Zusammenhalt. Er sehe sich in der Tradition des ersten Frankfurter Nachkriegs-Oberbürgermeisters Walter Kolb, der einst das Sportdezernat übernahm, weil er im Sport einen “Motor für Demokratie” sah. Für Josef ist diese Verbindung bis heute aktuell.
Finanzierung der Aktionswoche
Konkret unterstützt wird die Aktionswoche sowohl von der Stadt als auch vom Land Hessen. Frankfurt fördert mit 100.000 Euro, das Land steuert weitere 80.000 Euro bei - dazu kommen Unternehmen wie die Mainova AG.
Ohne Ehrenamt läuft nichts
Möglich wird die ganze Woche laut Ann-Kathrin Linsenhoff vor allem durch die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer. In Hessen engagieren sich ihren Angaben nach 190.000 Menschen ehrenamtlich im Sport – für sie "die Herzkammer des Sports".