Frankfurter Buchmesse endet mit Verleihung von Friedenspreis
Frankfurter Buchmesse endet - Friedenspreis geht an Juristen
Nach fünf Tagen geht die Frankfurter Buchmesse zu Ende. In der Paulskirche wird der Menschenrechtsanwalt Philippe Sands geehrt.
Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse wird der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels überreicht. Er geht in diesem Jahr an den französisch-britischen Juristen und Autor Philippe Sands. Dieser ist Professor in London und arbeitet als Menschenrechtsanwalt am Internationalen Gerichtshof in Den Haag.
Auszeichnung mit 25.000 Euro verbunden
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels würdigt Sands als engagierten Humanisten, "der trotz wachsender Widerstände unermüdlich für Menschenrechte eintritt und um Gerechtigkeit und Verständigung ringt", wie es in der Begründung des Stiftungsrats heißt. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert. Der Börsenverein vergibt den Preis seit 1950.