Stapler-WM in Aschaffenburg - Hier ist extreme Millimeterarbeit gefragt
Millimeterarbeit und Nervenkitzel in Aschaffenburg: Bei den Weltmeisterschaften im Staplerfahren (22. bis 24. Oktober) kämpfen Profis aus 11 Ländern um den Titel.
Auf dem neuen Parcours mit hängenden Hindernissen und einer riesigen Stahlwippe müssen die Fahrer ihre Arbeitsgeräte mit höchster Konzentration steuern. Ort der WM ist die Linde MH Arena, die frühere Unterfrankenhalle in Aschaffenburg.
23 Quali-Turniere im Vorfeld
Die Teilnehmer haben sich im Vorfeld durch 23 Turniere gekämpft. Laut Veranstalter fanden die harten Vorentscheide nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland statt. Der Eintritt zu den Wettkämpfen in Aschaffenburg ist frei.
Chance für den Nachwuchs
Eine Neuerung gibt es für die jüngeren Stapler-Profis: Bei einem speziellen Qualifikationswettbewerb sicherten sich drei Talente zwischen 18 und 25 Jahren ihre Startplätze für die Weltmeisterschaft, heißt es von den Organisatoren.
Geheime Hindernisse
Der K.O.-Parcours wurde für das Finale komplett neu konzipiert. Den Angaben zufolge warten auf die Fahrer unter anderem rollende Hindernisse und die berühmt-berüchtigte, überdimensionale Stahlwippe. Was genau zu tun ist, bleibt lange geheim: Die Teilnehmer erfahren erst beim Briefing kurz vor dem Start von ihren konkreten Aufgaben.
Titelverteidiger am Start
Neben Firmen- und Nationalmannschaften treten die Besten auch in Einzelwettbewerben an. Mit dabei sind die amtierenden Weltmeister Swetlana Lattermann und Benjamin Danker. Auch die deutsche Nationalmannschaft will ihren Titel gegen die internationale Konkurrenz verteidigen. Nach Angaben des Veranstalters gingen seit der Gründung des Stapler Cups insgesamt knapp 45.000 Anmeldungen ein.
Weltweites Publikum
Wer nicht live in der Aschaffenburger Arena dabei sein kann, kann das Spektakel im Internet verfolgen. Neben dem bekannten Livestream gibt es laut Veranstalter erstmals auch eine durchgehend englischsprachige Übertragung für internationale Fans. Für das Jahr 2025 beziffert der Veranstalter die mediale Gesamtreichweite über sämtliche Kommunikationskanäle auf mehr als 145 Millionen Personen weltweit.