Protest am Airport Frankfurt - Demos gegen Abschiebungen
Rund 300 Menschen haben am Frankfurter Flughafen gegen Abschiebungen protestiert. Der Protest war Teil eines bundesweiten Aktionstags und galt auch einem geplanten "Abschiebeterminal".
Kritik an Abschiebeinfrastruktur
Organisiert wurde die Demonstration vom Netzwerk "We'll come united", das sich gemeinsam mit regionalen Akteuren gegen Abschiebungen und die dazugehörige Infrastruktur stellt. Sie fordern Bewegungsfreiheit für alle Menschen und lehnen jegliche Infrastruktur hinter Abschiebungen ab.
Hessischer Flüchtlingsrat und Forderungen
Der hessische Flüchtlingsrat kritisierte spezifisch die Pläne für Massenabschiebungen. Laut den Organisatoren sollte das Geld, das in Abschiebungen fließt, besser in Integrationsmaßnahmen für geflüchtete Menschen investiert werden.
Beteiligung in anderen Städten
Die Demonstration in Frankfurt war Teil eines größeren Protests, der zeitgleich an weiteren Flughäfen in Deutschland stattfand, darunter Berlin, Düsseldorf, Leipzig/Halle und Köln/Bonn. Laut Bundespolizei hatte die Demonstration in Frankfurt keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb.