Bürgermeisterwahl in Bensheim - Harry Hegenbarth erhält absolute Mehrheit
In Bensheim (Kreis Bergstraße) haben die Bürgerinnen und Bürger über die politische Zukunft ihrer Stadt entschieden und Harry Hegenbarth zum neuen Bürgermeister gewählt.
Er erhielt im ersten Wahlgang mit 58,54 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Damit erreicht der 47-Jährige die erforderliche absolute Mehrheit und steht als neuer Rathauschef fest. Der Unternehmer war als unabhängiger Kandidat angetreten
Zweiter Platz geht an die CDU
Auf den weiteren Plätzen folgen Carmelo Torre (CDU) mit 30,41 Prozent, Stefan Juchems (Bündnis 90/Die Grünen) mit 5,21 Prozent, Matthias Penteker (4,09 Prozent), Justin Arnold (1,04 Prozent) und Kevin Bösel (0,72 Prozent). Die drei Letztgenannten traten wie Hegenbarth als Einzelbewerber an, also ohne offizielle Nominierung durch eine Partei oder Wählergemeinschaft. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie keiner Partei angehören.
Amtsinhaberin war nicht mehr angetreten
Die bisherige Bürgermeisterin der Stadt Bensheim, Christine Klein (71), war nicht mehr angetreten. Sie gratulierte dem künftigen Amtsinhaber zu seinem Wahlerfolg und verdeutlichte: „Ein solches Ergebnis ist ein großer Vertrauensbeweis und zugleich eine große Verantwortung. Mein Dank gilt allen Bensheimerinnen und Bensheimern, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.“
Familienvater und Unternehmer
Hegenbarth kommt aus Bensheim. Er führte 25 Jahre die von ihm gegründete Agentur Showmaker. Der Familienvater wird das Amt des Bürgermeisters am 15. Dezember 2026 antreten. Die Amtszeit der amtierenden Bürgermeisterin Christine Klein endet am 14. Dezember 2026. Bis zum Amtsantritt des neu gewählten Bürgermeisters führt sie die Amtsgeschäfte weiter.
Briefwahl erfreut sich großer Beliebtheit
Insgesamt waren bei der Bürgermeisterwahl 31.500 Bensheimerinnen und Bensheimer wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,9 Prozent und damit etwas höher als beim Urnengang vor sechs Jahren. Damals waren es knapp 47 Prozent. Den Angaben waren vor dem Wahltag bei der Verwaltung bereits rund 7.500 Anträge auf Briefwahl eingegangen.
Über 300 Helfer im Einsatz
Mehr als 300 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer waren im Einsatz, um die Stimmabgabe und die Auszählung zu betreuen. Christine Klein bedankte sich am Sonntag bei den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die für einen reibungslosen Ablauf der Wahl und die Ermittlung des Ergebnisses im Einsatz waren.
Das ausführliche Ergebnis gibt's HIER.