Sie haben alles selbst produziert und am Ende auch die Projekte vorgestellt.
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Wie sieht eine bessere Welt aus? Und wie lässt sich diese Idee in Musik, Videos oder Radiobeiträgen umsetzen? Genau damit haben sich rund 50 Jugendliche aus Hessen beim FFH-Mediencamp beschäftigt.
Fünf Tage lang konnten sie eigene Ideen entwickeln und selbst zu Medienmachern werden.
Jugendliche erzählen, was ihnen am besten gefallen hat.
Unsere FFH-Reporterin hat die Jugendlichen gefragt, was Ihnen am besten gefallen hat.
Dass das FFH-Team selbst auch zu uns kam und einen Vortrag gehalten hat. Die Produktion unseres Musikvideos, das wir gemacht haben, oder auch die Abende, wenn wir zusammen am Lagerfeuer saßen. Wie man Drohne fliegt und so, und das hat sehr viel Spaß gemacht. Tatsächlich die Abende, also das ist schon echt eine Erinnerung, die einen prägt, auch so die Menschen, wie man miteinander umgeht und generell auch sind sehr gute Erfahrungen hier entstanden. Und das Schneiden der Videos und auch wie viele coole Programme wir hier hatten.
Vom 5. bis 9. Oktober drehte sich für die 14- bis 17-Jährigen alles um Medien. In vier Bereichen konnten sie kreativ werden: Visual, Music, Marketing und Audio. Ob vor dem Mikrofon, hinter der Kamera oder bei der Entwicklung neuer Konzepte, die Jugendlichen setzten ihre Ideen selbst um. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema “Eine bessere Welt”.
Erfahrungen und Perspektivenwechsel
Doch es ging nicht nur darum, eigene Beiträge zu produzieren. Auch der kritische Umgang mit Medien spielte eine Rolle. Wie erkennt man Falschinformationen? Welchen Einfluss hat Künstliche Intelligenz? Und wie wirken Medien auf uns? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden ebenfalls. Marco Maier Geschäftsführer der FFH MEDIENGRUPPE zeigte sich beeindruckt von ihren Ergebnissen. Auch Prof. Dr. Murad Erdemir von der Medienanstalt Hessen hob die Bedeutung von Medienkompetenz hervor.
Gumz: "Influencer, Social Media oder Musikvideo."
Sarah Gumz von der Medienanstalt Hessen hat unserer FFH-Reporterin Ela Karatas erzählt, was die Jugendlichen alles gemacht haben.
Was gab es denn hier so für Projekte, die die Jugendlichen bearbeitet haben? Ganz unterschiedlich. Die Jugendlichen konnten vorher frei wählen, was sie machen möchten. Von ich produziere selber einen Song, ich mache das passende Musikvideo dazu, ich begleite das Ganze fotografisch. Oder das Thema Influencer, Social Media, ich mache einen eigenen Kanal und bewerbe das Projekt und sehe mal, wie man selber Reichweite generiert.
Am letzten Tag waren auch Miriam Zeleke (l.) vom Hessischen Ministerium, Sarah Gumz von der Medienanstalt Hessen (m.l.), Manuela Bleifuß von der FFH MEDIENGRUPPE (m.r.) und Helin Tumay (r.) vomInstitut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen vor Ort.
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Zusammenarbeit und Eigenverantwortung
Eigene Ideen einbringen, andere Meinungen akzeptieren und gemeinsam Lösungen finden: Auch Teamarbeit war ein wichtiger Teil des Camps. Darauf machte Peter Holnick vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen aufmerksam. Die Jugendlichen lernten, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam an ihren Projekten zu arbeiten Neben der Medienarbeit blieb Zeit für gemeinsame Erlebnisse. Beim Frühsport oder bei Treffen am Abend konnten sich die Jugendlichen besser kennenlernen. So entstanden neben neuen Medienprojekten auch neue Freundschaften.
Unterstützt durch Ministerium
Ministerin Heike Hofmann betonte die Bedeutung solcher Angebote für die persönliche und digitale Entwicklung junger Menschen. Organisiert wurde das Camp von HIT RADIO FFH, der Medienanstalt Hessen und dem Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen. Unterstützung kam vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales.
Zeleke: "Die Verschmelzung von Analog und Digital."
Miriam Zeleke vom Hessischen Ministerium erklärt unserer FFH-Reporterin, was aus ihrer Sicht das Mediencamp so besonders macht.
Was macht das Mediencamp aus Ihrer Sicht so besonders? Das Mediencamp macht für mich sehr besonders, dass es das Analoge mit dem Dialogen oder dem Digitalen miteinander verbindet. Also die Kinder begegnen sich hier, sie sind in der Natur und haben Zeit, auch die Natur zu genießen und zu erleben. Aber sie machen ganz viele unterschiedliche Erfahrungen mit digitalen Räumen, digitalen Tools, Medienkompetenzen und so weiter. Und das macht es so besonders.