Halloween-Spektakel in Dieburg - Hier wartet der Horror-Metzger auf Euch
Ab Freitag (16.10.) wird das EHS-Gelände in Dieburg zum Grusel-Hotspot: Beim großen Halloween-Spektakel erwarten Besucherinnen und Besucher mehr als 60 Monster, blutige Metzgertunnel und eine Anstalt, aus der so schnell niemand wieder herauskommt.
Weil Schloss Alsbach wegen Sanierungsarbeiten weiterhin nicht genutzt werden kann, bleibt das Festival "Halloween auf Schloss Alsbach" auch in diesem Jahr an seinem Ausweichort: dem großen EHS-Gelände am Großwiesenweg 20 in Dieburg. Wir haben uns die Horrorzonen vor dem Start schon mal mit Chef Mirco Tekkelenburg angeschaut.
Halloween im Vollkontakt
Auf dem Gelände erwartet die Gäste eine riesige Spielfläche mit sieben Themenbereichen - vom Cornfield mit Hillbillies und Vogelscheuchen über den neblig-nassen “Sumpf der Verdammten” bis zum dicht bewaldeten Dark Forest, in dem Werwölfe unterwegs sind. Dazu kommen das blutige “Slaughterhouse”, die unheimlich-laute Freakshow, das düstere "Bloody Christmas" und die “Anstalt X”. Das Event versteht sich als Vollkontakt-Halloween-Erlebnis - wer herkommt, ist mittendrin statt nur Zuschauer.
Mindestens 60 Monster lauern auf dem Gelände
Wie viele Erschrecker die Besucher in der Düsternis von Dieburg erwarten, hat Veranstalter Mirco Tekkelenburg im Interview mit HIT RADIO FFH verraten: "Mindestens 60, in der Regel mehr." Werwölfe und Clowns gehören dabei zu den Klassikern des Festivals. Sehr auffällig ist die Liebe zum gruseligen Detail: Nahezu die komplette Kulisse sei vom Team selbst gebaut, so Tekkelenburg.
Regenponcho gegen Kunst-Blut
Besonders deftig wird es im sogenannten Metzgerladen. Dort gibt es laut Tekkelenburg vermeintliches Fingerfood zu kaufen - inklusive einer Waage, auf der die Gäste gewogen werden, "um zu gucken, ob es sich auch lohnt, diese weiterzuverarbeiten", scherzt der Veranstalter. Insider-Tipp: Wer durch den Metzgertunnel will, kann sich an der Kasse vorsorglich einen Regenponcho besorgen, damit bei den kunst-blutigen Spritzern die Kleidung sauber bleibt.
Die Anstalt für "die Bekloppten"
Besonders intensiv wird es auch in der “Anstalt X”, einer Mischung aus Arztpraxis, OP und Psychiatrie. "Das ist für die Bekloppten von uns, die haben hier ihr Zuhause", erklärt Tekkelenburg. Ein Horror-Doktor entscheidet direkt am Eingang über den "geistigen Zustand" der Gäste - und für alle, die es noch gruseliger wollen, steht sogar ein Bett für einen fiktiven Exorzismus bereit. Nicht ohne Grund sind die Abendveranstaltungen daher empfohlen ab 16 Jahren.
Selbst der Chef hat manchmal Angst
Wer so viele Horrorzonen gebaut hat, bleibt trotzdem nicht ganz unbeeindruckt von der eigenen Kulisse. Tekkelenburg: "Ich bin, glaube ich, der größte Schisser, den wir hier auf dem Gelände haben." Das wüssten inzwischen auch die Monster-Darsteller - weshalb er bei seinen Rundgängen regelmäßig eine "Sonderbehandlung" bekomme.
Kinder erleben Halloween in ihrem eigenen Tempo
Neben dem Abendprogramm für Erwachsene gibt es sonntags ein eigenes Kinder-Halloween mit Kinderschminken, Kürbisschnitzen, Shows und Meet & Greets mit den Monstern. Ein sogenanntes Angstmonster begleitet Kinder dabei zu bestimmten Zeiten durch ausgewählte Bereiche und die Scare Zones, ohne dass sie aktiv erschreckt werden - die Darsteller wissen in diesen Momenten Bescheid. Wegen der insgesamt intensiven Gestaltung vieler Bereiche ist die Veranstaltung grundsätzlich nicht für Kinder unter sechs Jahren geeignet, Eltern sollen selbst einschätzen, wie viel Grusel ihr Kind verträgt.
Anfahrt und Parken
Direkt am EHS-Gelände am Großwiesenweg 20 in Dieburg steht ein großer Parkplatz zur Verfügung. Wer mit der Bahn anreist, ist vom Dieburger Bahnhof aus in wenigen Minuten zu Fuß am Gelände.